Steelers sind weiterhin das Maß der DingeBietigheim Steelers

Steelers sind weiterhin das Maß der DingeSteelers sind weiterhin das Maß der Dinge
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Erneut mit Andi Mechel im Tor trat der DEL 2 Spitzenreiter am Sonntagnachmittag gegen den fünftplatzierten SC Riessersee an, anders ausgedrückt die Tormaschine gegen die stärkste Defensive der Liga! Trainer Kevin Gaudet musste neben den Langzeitverletzten Max Prommersberger, Marcus Sommerfeld und Justin Kelly erneut auch auf Stammgoalie Sinisa Martinovic verzichten, den Andi Mechel bereits am Freitagabend in Landshut vertreten hatte. Trotz der Verletzungsmisere konnten die Steelers im Vergleich zum vergangenen Sonntag bei der Partie in Crimmitschau heute auf 16 Feldspieler und somit drei komplette Blöcke zurückgreifen. Die Fans der Steelers konnten mit Joey Vollmer im Tor der Gäste den Goalie der Meistersaison 2012/2013 an alter Wirkungsstätte begrüßen.

Die Steelers begannen mit Archie Skalbeck, Robin Just und Mark Heatley im Sturm, das Verteidigerpaar bildeten Markus Gleich und Bastian Steingroß. Für den ersten Jubel auf dem Eis und den Rängen sorgte allerdings eine andere Formation. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da fiel die 100-Tore-Marke, als Jason Pinizzotto einen Abpraller von der Bande hinter dem Tor verwertete, nachdem Adam Borzecki und Matt McKnight die Vorarbeit leisteten. In den folgenden Minuten kamen die Hausherren zu weiteren Möglichkeiten, der Zug zum Tor wurde allerdings in der 6. Minute nach einer Strafe gegen Archie Skalbeck erstmal unterbrochen, der Unparteiische ahndete ein Halten! Das folgende Penaltykilling funktionierte gut, eine wirklich hundertprozentige Torchance konnten sich die Garmischer nicht herausspielen. Nach ziemlich genau zehn Minuten hatte Markus Gleich nach schönem Pass von Mark Heatley bei einem Break das 2:0 auf dem Schläger, Joey Vollmer konnte die Möglichkeit jedoch mit einer ganz starken Reaktion zunichte machen. Im weiteren Spielverlauf kam es auf beiden Seiten zu Torchancen, die größte Möglichkeit hatte Matt McKnight mit einem Bauerntrick in der 19. Minute, der Puck trudelte allerdings über den Rücken von Joey Vollmer an der anderen Seite des Tors vorbei, sodass es mit der knappen aber verdienten Führung in die Pause ging.

Die erste nennenswerte Möglichkeit im Mitteldrittel hatten die Gäste aus Bayern, als Florian Vollmer von der linken Seite vor das Tor lief, Andi Mechel war jedoch hellwach. Besser machte es in der 26. Minute Markus Eberhardt, der den frei liegenden Puck im Bietigheimer Torraum als Erster erkannte und zum Ausgleich über die Torlinie beförderte. Das Tor wirkte sich unmittelbar auf die Spielweise der Gäste aus, die jetzt auf totales Pressing umstellten und die Steelers kurzzeitig mächtig unter Druck setzten. Die Folge war die erstmalige Führung der Werdenfelser, Andreas Pauli erzielte in der 30. Minute das 1:2. Die Steelers taten sich jetzt merklich schwerer und kamen zu weitaus weniger Möglichkeiten als noch im 1. Drittel. Die Folge war der 1:2 Rückstand nach 40 Minuten.

Bedeutend besser als in das Mitteldrittel starteten die Stählernen in das Schlussdrittel! Scheiterte Adam Borzecki nach knapp zwei gespielten Minuten mit einem Schuss unglücklich an seinem Mitspieler Archie Skalbeck, war Jason Pinizzotto in der 43. Minute zum zweiten Mal an diesem Abend erfolgreich, Benjamin Kronawitter legte zum 2:2 Ausgleich auf. Der Jubel der Steelers Fans unter den 3.035 Arena Besucher wurde zwei Minuten später weiter angefacht, als der zuvor noch gescheiterte Adam Borzecki nach Vorarbeit von Dominic Auger und David Wrigley seine grün-weißen Farben wieder in Front schoss - es war 3:2 in der 45. Spielminute. Sieben Minuten später schlug dann auch erstmals an diesem Abend "Big McKnight" zu, sein zehnter Treffer in den vergangenen fünf Spielen und gleichzeitig die erste 2-Tore-Führung an diesem Abend. Die Assists zu diesem Treffer durften sich Robin Just und David Wrigley auf ihr Scorerkonto verbuchen. Kurze Zeit später wurden die Fans beim Feiern ihrer Herkunft "Wir sind aus Schwaben und nicht aus Bayern..." ein weiteres Mal unterbrochen, Bastian Steingroß stellte  erneut nach Zuspiel von Robin Just und David Wrigley seine Blueliner-Qualität zur Schau und versenkte den Puck an diesem Abend zum insgesamt fünften und letzten Mal im Garmischer Gehäuse - 5:2 in der 57. Minute. Für Ergebniskosmetik auf Seiten der Gäste zum 5:3 Endstand sorgte Tim Bender in der Schlussminute.

Die Steelers bleiben aktuell weiterhin das Maß aller Dinge in der DEL 2, in den letzten 6 Spielen seit der Deutschland Cup Pause konnte die Truppe vom Trainergespann Gaudet/St. Jean bei einem Torverhältnis von 31:14 17 von 18 möglichen Punkte einfahren!


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