Steelers sind im HalbfinalePlayoffs 2015/2016

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Hoffnung für die Starbulls aus Rosenheim keimte nur kurz im zweiten Drittel auf, Peter Lindlbauer verkürzte auf 2:1 im Powerplay nach 31 Spielminuten. Sieben Minuten und acht Minuten später war die Hoffnung getrübt, denn die Steelers schlugen doppelt zurück. Im ersten Drittel schon konnten Jason Pinizzotto und Justin Kelly den Meister mit 2:0 in Front bringen und auch im zweiten Drittel war Jason Pinizzotto erfolgreich, er markierte das 3:1. Rene Schoofs traf eine Minute später noch zum 4:1 und spätestens hier war allen klar, den Halbfinaleinzug nimmt den Ellentalern keiner mehr.

Im dritten Drittel traf der ehemalige Rosenheimer Shawn Weller doppelt, vor allem das 5:1 war eine Augenweide. David Vallorani verkürzte nochmal auf 5:2, das diente aber nur zur Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt in diesem Spiel und der Serie setzte dann Shawn Weller im Powerplay fünf Minuten vor Ende.

Nach dem Spiel zeigten sich einige mitgereiste Rosenheimer als schlechte Verlierer und bewarfen die Steelers und einige Kinder, die mit im Tunnel standen mit Bechern, als diese zum Feiern auf das Eis kommen wollten. Ein Mädchen wurde an der Nase verletzt, solche Aktionen haben im Eishockey nichts zu suchen.

Wer der Gegner im Halbfinale für die Bietigheimer ist entscheidet sich, sobald die Serie zwischen Bremerhaven und Dresden durch ist. Im Falle eines weiter kommen des Tabellenzweiten aus dem Hohen Norden würden die Steelers auf Kassel treffen, wenn Dresden durch kommt ginge es gegen die Elbflorenzer.