Steelers sind Hauptrundenmeister

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Mit einem 4:3-Erfolg gegen den SC Riessersee sicherten sich die Bietigheim Steelers am Sonntagabend vor 1.794 Zuschauern vorzeitig die Hauptrundenmeisterschaft in der zweiten Eishockey Bundesliga. In einer spannenden Partie avancierte erneut Andreas Geipel zum Matchwinner, als er 23 Sekunden vor Schluss einen satten Schlagschuss im Tor der Gäste versenkte. „Letztes Jahr hat er uns so aus den Play-Offs geschossen, ich bin froh das er heuer bei uns spielt.“ witzelte Christian Brittig nach der Partie.

Weniger zum Lachen waren die ersten knapp 25 Minuten aus Sicht des Tabellenführers. Trotz eines Übergewichts an Chancen führten die Gäste durch die Tore von T.J. Guidarelli (5.) und Florian Vollmer (23.) mit 2:0. Der SC Riessersee konzentrierte sich dabei stark auf sein Defensivverhalten und war vor allem durch schnelle Konter gefährlich. Erst Rene Schoofs konnte die Überlegenheit des Gastgebers in etwas Zählbares umwandeln. Der 24-jährige Stürmer rauschte ins Angriffsdrittel hinein und kröhnte seinen Alleingang mit dem 2:1 Anschlusstreffer (28.). Den verdienten Ausgleich markierte dann Alexander Serikow (33.) in Überzahl. Der freistehende Aussenstürmer wurde von Justin Kelly mustergültig in Szene gebracht und hatte wenig Mühe, den Puck aus kurzer Distanz ins Tor zu befördern. Begünstigt wurde das Überzahlspiel der Steelers durch eine große Strafe gegen Robert Brown, der nach einem rüden Check gegen Alexander Serikow von Schiedsrichter Fischer in die Kabine geschickt wurde.

Im letzten Drittel schalteten die Steelers dann einen Gang höher und drängten auf den Führungstreffer. Alle Versuche scheiterten, wie beispielsweise der von Kasper Degn (45.), am heute hervorragenden SCR-Goalie Mark McArthur, der sein Team lange im Spiel halten konnte. „Wir haben uns die ganze Woche auf die beiden Spiele gegen Landshut und Garmisch vorbereitet. Wir wusste, dass es schwere Spiele werden würden, da beide Teams sehr defensiv aggieren.“ analysierte Christian Brittig nach Abpfiff. Der Coach der Steelers lobte vor allem seine erste Reihe um Justin Kelly, Alexander Serikow und Brent Walton. „Die Jungs waren heute überragend. Sie haben nachgesetzt, keinen Puck verloren gegeben und die anderen mitgezogen.“ - Und so verwunderte es kaum, dass die Topreihe der Schwaben das Spiel letztlich entschied. Erst gelang Justin Kelly (46.) per Alleingang der Führungstreffer, ehe Andreas Geipel (60.) den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Quellet (53.) wieder wett machte.

Der Tabellenführer empfängt am kommenden Freitag um 20.00 Uhr die Dresdner Eislöwen zum letzten Heimspiel der Hauptrunde. (steelers.de)


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