Steelers siegen gegen Eislöwen mit 5:3Bietigheim Steelers

Steelers siegen gegen Eislöwen mit 5:3Steelers siegen gegen Eislöwen mit 5:3
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Und die Steelers machten von Beginn an deutlich wer der Herr im Hause ist. Aggressiv in den Zweikämpfen, schnelles und präzises Kombinationsspiel machte den Eislöwen zu Beginn das Leben schwer. Diese konnten sich zunächst nur selten in Szene setzen wohingegen Markus Gleich und Chris St.Jacques gleich zwei gute Gelegenheiten zur Führung hatten. Riesiges Glück hatten die Bietigheimer dann aber nach einem Schuss von Florian Lüsch. Marco Müller der den Schuss blocken wollte verpasste den Puck und das Spielgerät prallte vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück. Bietigheim blieb die spielbestimmende Mannschaft agierten druckvoll und mit hohem Tempo, doch eine unglückliche Situation brachte die Eislöwen in Front. Von Philipp Quinlans Schlittschuh sprang der Puck direkt vor die Kelle von Ex-Steeler Arturs Kruminsch. Dieser zog auf und davon und traf zum überraschenden 0:1 für die Gäste (14.). Die Eislöwen nun in der Partie angekommen lieferten den Schwaben ein Duell auf Augenhöhe, hätten aber um ein Haar noch vor der Drittelpause den Ausgleich kassiert. Aus dem Gewühl heraus lupfte Greg Squires die Scheibe knapp über das Gehäuse von Eislöwen Keeper Kevin Nastiuk. Somit mussten die Steelers mit einem knappen Rückstand in die erste Drittelpause.

Auch das zweite Drittel begann nicht unbedingt nach dem Geschmack der Hausherren. Schiedsrichter Simon Aicher bewies wenig Fingerspitzengefühl schickte nach unkorrektem Angriff gegen Markus Gleich das sich wehrende Opfer auf die Strafbank und ließ den eigentlichen Übeltäter unbehelligt. Diese Unterzahl überstanden die Steelers schadlos und durften sich nach Strafe gegen Lukas Slavetinsky in Überzahl versuchen. Trotz weiterer guter Gelegenheiten wollte nichts zählbares gelingen. Zu allem Überfluss wurde Greg Squires von den Beinen geholt aber wieder blieb die Pfeife der Unparteiischen stumm. Die Eislöwen zogen sich in der Verteidigung weit zurück und versuchten in der Offensive mit schnellen Kontern die Führung auszubauen. Dazu kam dann auch noch, dass das Schiedsrichtergespann den Griff zur Pfeife weiterhin mied. Die Gäste aus Sachsen bemerkten dies und griffen fortan vermehrt in die Kiste mit den unlauteren Mitteln um sich einen Vorteil zu verschaffen. In Überzahl durften sich die Bietigheimer dann über den verdienten Ausgleich freuen. Markus Gleichs Schuss blieb im Gewühl vor dem Tor hängen, Alexej Dmitriev reagierte am schnellsten und drückte den Puck über die Linie (33.). Die Partie nach diesem Treffer wieder vollkommen offen doch der Meister erarbeiteten sich schnell wieder Spielanteile, hatten dann aber Pech als ein Schlagschuss von David Wrigley nur gegen die Latte prallte. Das Schiedsrichtergespann hatte nun seine Linie gefunden und bestrafte die Fouls der Eislöwen nun konsequent. Nachdem Sami Kaartinen nach Foul an David Wrigley für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen durfte schlug das Bietigheimer Powerplay gnadenlos zu. Elf Sekunden Überzahl reichten den Steelers um nach Zuspiel von David Wrigley durch Top-Scorer Greg Squires in Führung zu gehen (38.). Ein intensiv geführtes Mitteldrittel ging mit einer 2:1 Führung für die Hausherren zu Ende.

Die Gäste führten ihr körperbetontes Spiel auch im Schlussdrittel fort und handelten sich gleich zwei Strafzeiten in kurzer Abfolge ein. Doch statt diese doppelte Überzahl auch in Torerfolge umzumünzen spielte man mit den Gästen auf dem Eis zwar Katz und Maus, Torschüsse blieben aber Mangelware. Die Partie hätte hier schon entschieden werden können, doch stattdessen zogen nun die Gäste das Tempo an und drückten auf den Ausgleich und konnten bei eigener Überzahl entsprechend Druck aufbauen. Doch statt des Ausgleichs klingelte es erneut im Kasten von Kevin Nastiuk. Bastian Steingross bediente Greg Squires mit einem langen Pass und dieser ließ den Eislöwen-Keeper ziemlich alt aussehen und tunnelte den Dresdner Keeper zum 3:1 (52.). Die Eislöwen warfen nun alles nach vorn und handelten sich damit beinahe den nächsten Gegentreffer ein. Robin Just, völlig allein gelassen, startete durch und scheiterte im letzten Moment an Kevin Nastiuk. Gut vier Minuten vor Spielende gelang den Gästen nach einem Stellungsfehler in der Bietigheimer Verteidigung der Anschlusstreffer durch Hugo Boisvert. Die passende Antwort der Steelers kam im direkten Gegenzug. Auf Zuspiel von René Schoofs und Markus Gleich traf Alexej Dmitriev zum 4:2. Die Eislöwen gaben sich jedoch nicht geschlagen und fanden auch darauf eine Antwort. Carsten Gosdeck traf zum 4:3. Es folgten zwei spannende Schlussminuten in denen Thomas Popiesch seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Die Gäste drückten aber die Bietigheimer hielten dem Druck stand und sorgten mit einem Empty-Net Goal durch Chris St.Jacques für die endgültige Entscheidung.

"Ich denke wir haben heute zwei ausgeglichene Mannschaften gesehen. Es war heute ein richtiger Kampf um die drei Punkte. Beide Teams haben heute gut gespielt und ich bin froh über die drei Punkte heute, auch wenn ich mit den letzten zehn Minuten nicht wirklich zufrieden bin.", war Kevin Gaudets Statement zum Spiel.

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