Steelers siegen beim „Lieblingsgegner“ mit 3:6Bietigheim Steelers

Steelers siegen beim „Lieblingsgegner“ mit 3:6Steelers siegen beim „Lieblingsgegner“ mit 3:6
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In einem hart umkämpften Spiel mit vielen  Strafzeiten waren die Steelers erst ab dem zweiten Drittel wirklich im Spiel. Mit dem 3:6 konnten die Steelers das erste mal in dieser Saison die volle Punktzahl in einem Pflichtspiel aus Bad Nauheim mitnehmen. Bei einem Faustkampf hatte sich Chris Murray wohl den Daumen gebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Die roten Teufel waren sofort besser im Spiel, nutzen den ersten kleinen Fehler der Steelers im Aufbauspiel und zwangen Torhüter Joey Vollmer gleich zweimal zu Glanzparaden. In der zweiten Minute war dann auch Joey Vollmer machtlos. Auf Zuspiel von Taylor Carnevale und Jan-Niklas Pietsch erzielte Kevin Lavallee die 1:0 Führung der Nauheimer. Das weckte die Steelers dann erst auf und die ersten Chancen für den amtierenden Meister konnten Marcus Sommerfeld und Matt McKnight verzeichnen, die Jan Guryca aber noch parieren konnte. Doch dann schlugen die Roten Teufel erneut zu. Diesmal waren Jason Pinizotto und Kevin Lavallee die Vorlagengeber und der wieder genesene Taylor Carnevale erzielte das von den Hausherren viel umjubelte 2:0. Die Steelers verloren den Puck im Drittel der Gäste und diese konterten eiskalt und konnten damit ihre Führung ausbauen. Das erste Drittel hatte alles zu bieten was der Eishockeyfan begehrt. Kampf, Leidenschaft und Tore, allerdings nicht für die Steelers. Im ersten Powerplay der Ellentaler hatte Greg Squires die beste Chance auf den Anschluss aber Jan Guryca bekam den Schoner noch dazwischen. Chris Murray bekam sich dann mit Sven Schlicht in die Haare und beide durften für 2+2 plus 10 auf die Strafbank. Nach Ablauf dieser Strafe fuhr Chris Murray auf die Bank und musste nach kurzer Behandlung ins Krankenhaus. Ein Ausrufezeichen setzten die Steelers dann aber noch. In der 15. Minute kam die Scheibe über Marcus Sommerfeld und Matt McKnight zu David Wrigley und der 2:1 Anschluss war hergestellt. Nach sehr guten 20 Minuten ging es das erste mal zurück in die Kabinen.

 

Ins zweite Drittel kamen die Steelers besser und waren nun richtig im Spiel angekommen. 23 Minuten waren gespielt als die 60 mitgereisten Steelersfans das zweite mal jubeln durften. Über Rene Schoofs und Greg Squires kam die Scheibe zu Mark Heatley und dieser erzielte den 2:2 Ausgleich. Eine knappe Minute später, der Stadionsprecher verstummte, waren es erneut die Jungs aus dem Ellental die feiern durften. Robin Just und Alexej Dmitriev setzten Chris St. Jacques in Szene und die Steelers führten plötzlich mit 2:3 beim Angstgegner. Kevin Gaudet muss in der Kabine wohl die richtigen und vor allem deutliche Worte gefunden haben. Das Spiel blieb rassig und spannend, Chancen auf beiden Seiten und beide Torhüter wurden immer wieder zum eingreifen gezwungen. In der 33. Minuten jubelten die Nauheimer erneut. Joey Vollmer konnte einen Schuss von Matt Beca nicht festhalten und Michael Dorr kam am schnellsten an die Scheibe und erzielte den Ausgleich. Vier Minuten später setzten die Steelers einen erneuten Nadelstich. Über Matt McKnight und Marcus Sommerfeld bekamen die Scheibe zu David Wrigley der sein zweites Tor an diesem Abend erzielte und den amtierenden Meister damit wieder in Front schoss. Keine 90 Sekunden später jubelten die Teufel, aber die Unparteiischen gaben den Treffer nicht, da zuvor das Tor verschoben wurde. Nach weiteren aufregenden 20 Minuten ging es in die letzte Drittelpause.

 

Noch mit einem kurzen Unterzahlspiel mussten die Gäste aus Bietigheim ins letzte Drittel starten. Die beste Chance auf den nächsten Treffer hatte David Wrigley der aber am Pfosten scheiterte. Nach der Strafe kamen die Gastgeber besser ins Spiel und drückten mit aller Macht auf den Ausgleich. Greg Squires musste in der 43. Minute auf die Strafbank. Wieder in Unterzahl kam Rene Schoofs an die Scheibe starte zum Konter und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. So ging es mit 4 gegen 4 weiter. Kurz vor Ablauf der Gastgeberstrafe schlossen die Steelers ein Powerplay erfoglreich ab. Mark Heatley und Bastian Steingross spielten den Puck auf Chris St. Jacques der zum 3:5 traf.  Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 45 Minuten. Zwei Minuten später wurde Bastian Steingroß nach hohem Stock mit Verletzungsfolge vorzeitig zum Duschen geschickt. Somit mussten die Steelers nun 5 Minuten in Unterzahl agieren. Und die Nauheimer fuhren Angriff um Angriff und schossen aus allen Lagen. Doch immer hieß die Endstation Joey Vollmer. Zum Ärger aller Nauheimer bekam Marco Schütz in der 51. Minute die Scheibe und schloss den folgenden Konter erfolgreich zum 3:6 ab. Weitere wütende Angriffe der Nauheimer waren die Folge. Dabei hatten die Steelers einmal enormes Glück als die Gastgeber die Scheibe nicht über Linie sondern nur an den Pfosten brachten. Die Steelers überstanden die Strafzeiten schadlos schafften es aber nicht mehr sich für längere Zeit im Drittel der Teufel festzusetzten. Die Nauheimer drückten und gaben sich nicht auf schadeten sich aber durch unnötige Strafen schlussendlich selbst und verloren eine rassige und spannende Partie schlussendlich mit 3:6. 

 


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