Steelers siegen am Wahlsonntag

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Die Bietigheim Steelers bleiben auch nach sechs Spieltagen in der

Spitzengruppe der zweiten Bundesliga. Bei ihrem vierten Sieg in Folge

entführte der Meister vor 2.257 Zuschauern zwei Punkte aus Dresden und

belegt nun den dritten Platz. Justin Kelly sorgte mit seinen beiden

Treffern für die Entscheidung.

Die Steelers, die durch Christian

Brittig gegenüber dem Freitagsspiel auf der Torhüterposition verändert

wurden, befanden sich von Beginn an in der Defensive. Dresden drängte

bereits in den ersten Minuten auf eine frühe Führung und zeigte sich

sehr spielfreudig und offensiv. Die Folge zeigte Christian Brittig nach

knapp 13 Minuten, als der Meistercoach eine Auszeit nahm, um seine

Mannschaft nochmals einzustellen.

Erfolgreich, denn der erste

Jubel gehörte den Schwaben. Justin Kelly nutzte einen individuellen

Fehler in der Defensive der Eislöwen eiskalt aus und netzte zum 0:1 ein

(26.). Dominik Hammer und Alexander Serikow hatten assistiert. Die

Eislöwen fortan deutlich geschockt und nicht mehr so offensiv wie noch

im ersten Drittel. Dennoch versäumte es der Meister nachzulegen. Gerade

im Powerplay hatten die Steelers ihre Chancen, die Weichen vorzeitig

auf Sieg zu stellen.

Im letzten Drittel begann dann der

Sturmlauf der Gastgeber. Bereits nach 20 Sekunden flog der Puck gegen

den Torpfosten von Martin Morczinietz und nach vier Minuten konnten

dann auch die Eislöwen erstmals jubeln. Im Nachschuss schob Alexander

Oblinger (45.) den Puck am Steelers-Goalie vorbei. Und die Eislöwen

drückten auf die Entscheidung, konnten aber die Steelersabwehr nicht

mehr knacken. Im Gegenteil, Dirk Wrobel hatte den Siegtreffer in der

57. Minute auf dem Schläger, scheiterte aber knapp an Kellen Briggs.

Die

Entscheidung fiel letztlich nach einer torlosen Verlängerung im

Penaltyschießen. Dort trafen zunächst die Eislöwen in Person von Danny

Pyka, doch ein starker Martin Morczinietz und die eiskalt verwandelten

Penalties von Dominik Hammer und Justin Kelly drehten die Partie zu

Gunsten der Steelers. Am Freitag geht es für den Meister weiter beim

Auswärtsspiel in Ravensburg, ehe am 4. Oktober der SC Riessersee im

Bietigheimer Ellental auflaufen wird.