Steelers: Sieg nach Verlängerung gegen München

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

In einem

schwachen Spiel konnten die Bietigheim Steelers zwar fast die ganze Zeit

dominieren, doch Tore fielen in der regulären Spielzeit für jedes Team

nur eins. Erst Terry Campbell erlöste den SC Bietigheim-Bissingen in

der 4. Minute der Verlängerung mit dem Siegtreffer zum 2:1 gegen den EHC München.


Von Beginn an taten sich beide Mannschaften schwer ins Spiel zu kommen.

Aufgrund von Strafen gegen die Gäste aus München wurden die Steelers

dann stärker, doch es zeichnete sich bereits in dieser Phase ab, dass

es kein Spiel mit vielen Toren werden sollte. Der EHC München

beschränkte sich aufs Verteidigen und die Steelers rannten gegen diese

Defensive an. Alles was doch noch auf das Tor der Gäste kam, war

sichere Beute von Gästegoalie Leonard Wild, der von Minute zu Minute

stärker wurde. Das Powerplay der Gäste brachte ihnen nicht den

gewünschten Erfolg, doch auch die Steelers machten es nicht viel

besser. Zwar wurde ein schönes Überzahlspiel aufgezogen, ein Treffer

sollte aber zu dieser Zeit nicht gelingen. Das Fehlen von Topscorer

Eric Schneider machte sich so in fast jedem Powerplay bemerkbar. So

blieb es nach dem ersten Drittel beim 0:0.


Viel änderte sich im zweiten Drittel nicht. Die Steelers weiter bemüht,

und die Münchner abwartend und auf Konter konzentriert. Stück für Stück

wurden die Cracks von Uli Liebsch nun besser. Selbst bei 5 gegen 5

konnten sich die Steelers minutenlang im Drittel der Gäste fest setzen.

Scheiterten aber spätestens am hervorragend reagierenden Leonard Wild

im Gästetor. Erst als in der 38. Spielminuten Manuel Hiemer auf der

Strafbank saß konnten die Steelers endlich ein Tor erzielen. Nach einem

schön vorgetragenen Spielzug wurde für Chris Straube der Weg frei

geblockt, dieser fährt allein auf Wild zu und versenkt die Scheibe im

langen Eck. Als Vorlagengeber fungierten Philipp Schlager und Matthias

Hart. Nun hatten die Steelers etwas mehr Selbstvertrauen und spielten

munter weiter nach vorne. Eine kleine Unachtsamkeit brachte sechs

Sekunden vor Drittelende noch einmal ein Bully vor dem Tor von Jason

Elliott. Die Spieler des SC wohl mental in der Kabine, denn München

gewann dieses Bully, Pass vor das Tor von Elliott und dort stand nur

Mike Burman der alleine keine Probleme hatte den Steelers-Goalie mit

Drittelend zu überwinden.


Auch das Schlussdrittel wurde nicht besser. Zwar wurden nun auch die

Gäste offensive, was die Steelers kurzzeitig überraschte, im Großen und

Ganzen änderte sich jedoch nichts. Die Steelers konnten noch zweimal in

Überzahl agieren, nachdem zwei ehemalige Steelers-Verteidiger

hintereinander auf die Strafbank mussten. Erst traf es Alexaner

Schuster, danach musste Markus Eberl für zwei Minuten raus. Doch auch

diese vier Minuten ließen die Steelers ungenutzt und es blieb beim 1:1.

In den letzten Minuten war dann beiden teams anzumerken, dass niemand

den entscheidenden Fehler machen wollten und so stand es nach 60

gespielten Minuten immernoch Unentschieden. Die Verlängerung gestaltete

sich dann auch etwas schwierig, denn auch hier wollte niemand in das

offene Messer rennen. So kamen zwar beide Teams zu Chancen, diese

jedoch waren meist sichere beute der beiden Goalies. Als Markus Wieland

in der 4.Minute der Verlängerung einen Lupfer über Leonard Wild an den

Pfosten setzte, schaltete Terry Campbell am schnellsten und staubte zum

2:1 Siegtreffer ab. Dadruch sicherte er den Steelers den Zusatzpunkt in

dieser eher schwachen Partie. Zum Spieler des Abends wurde bei den

Steelers Chris Straube gewählt, der heute nicht nur engangierter,

sondern auch glücklicher auftrat. Bei den Gästen aus München wurde

Leonard Wild für seine klasse Leistung ausgezeichnet. (steelers.de)

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