Steelers schlagen Tabellennachbarn

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 3 Minuten

4:1 hieß es am Ende eines lange Zeit offenen Spiels. Aber letztendlich

setzten sich die Bietigheim Steelers verdient mit drei Toren Unterschied gegen den

Tabellennachbarn Landsberg durch und holten drei wichtige Punkte. Mann des Abends

war neben dem zweifachen Torschützen David Gosselin der junge Daniel

Wrobel der ein tolles Spiel ablieferte und nur ein Gegentor zuließ. Das

Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Bereits nach

sieben Spielminuten lag man gegen den EV Landsberg mit zwei Toren in

Führung. Nach nur vier Minuten und drei Sekunden hatte Alexandre

Jacques im Powerplay für die Führung gesorgt (5.). Aufgelegt hatten Dan

Bjornlie und David Gosselin. Alle drei sollten an diesem Abend noch

jeweils zwei weitere Punkte sammeln.Weiter ging es dann knapp drei

Minuten später, als das 2:0 – erneut im Powerplay – fiel. David

Gosselin war diesmal von Dan Bjornlie und Alexandre Jacques bedient

worden (7.). Nach weiteren guten Möglichkeiten für die Steelers, den

Abstand zu erhöhen, kamen aber auch die Gäste immer besser ins Spiel.

Allerdings sollte ihnen im ersten Drittel trotz dreier

Überzahlsituationen kein Tor gelingen.


Im zweiten Durchgang

nahmen die Steelers immer mehr das Tempo aus dem Spiel und ließen den

Gästen immer wieder viel Platz. Diese kamen auch prompt ins Spiel

zurück, als Christian Wichert im Anschluss an ein Powerplay der

Steelers den Anschlusstreffer besorgte (32.). In der Folge gewann die

Partie aber wieder an Schwung und beide Teams drängten auf das nächste

Tor. Gegen Mitte des zweiten Drittels konnte sich Daniel Wrobel durch

tolle Paraden mehrere Male auszeichnen und hielt den Vorsprung der

Steelers fest. Das nächste Tor gelang dann aber den Steelers. Erneut

war es David Gosselin, der den alten Abstand von zwei Toren Unterschied

wieder herstellte (36.). Aus spitzem Winkel brachte er den Puck von der

rechten Seite im Tor von Gästegoalie Dennis Endras unter. Diesmal

hatten Alexandre Jacques und Christian Grosch die Vorarbeit geleistet.

Die letzten vier Spielminuten des Mittelabschnitts sollten allerdings

noch einmal spannend werden, aber beide Mannschaften vergaben ihre

guten Chancen, noch ein Tor zu erzielen, so dass es letzendlich mit dem

Stande von 3:1 in die Kabinen ging.


Im letzten Drittel

kombinierten die Steelers gefällig und kamen ein ums andere Mal vor das

Tor des EV Landsberg, richtig zwingende Aktionen sollten aber zunächst

Mangelware bleiben. Trotz vieler Strafen gegen beide Teams wollte kein

Tor fallen. Die Steelers kamen zwar im Powerplay zu guten

Möglichkeiten, aber der Puck wollte einfach nicht mehr ins Tor. Aber

ebenso blieben die Gäste im Powerplay ohne Erfolg. Hier waren

allerdings die Steelers einmal im Glück, als Daniel Wrobel einen Schuss

von der blauen Linie nicht festhalten konnte, die Scheibe dann aber

unter sich begrub. Die vorzeitige Entscheidung des Spiels zugunsten der

Steelers hatten dann Petr Mares auf dem Schläger. Auf dem Weg zum Tor

wurde er aber gefoult und Hauptschiedsrichter Neubert entschied auf

Penalty. Zu dem trat Petr Mares höchst selbst an, scheiterte aber mit

seinem unplatzierten Schuss am EVL-Schlussmann. Besser machte er es

dann in der 56. Spielminute, als er nach Pass von Dan Bjornlie den Puck

aus halblinker Position ins Gästetor schlenzte und damit die Partie

zugunsten der Steelers entschied. Kurz vor Spielende hatte Christian

Grosch noch eine tolle Möglichkeit, das 5:1 zu erzielen, scheiterte

allerdings an Dennis Endras im Tor der Gäste.


Durch den Sieg

gegen den Tabellennachbarn Landsberg und der gleichzeitigen Niederlage

der Eisbären Regensburg in Schwenningen, schieben sich die Steelers auf

den sechsten Tabellenplatz vor.


Das nächste Heimspiel der Steelers

findet am Sonntag, den 05.11.06 um 18.30 Uhr statt. Zu Gast sind dann

die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. (steelers.de)

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