Steelers: Saisonende - Niederlage in Spiel 7

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auch das letzte Spiel der Serie war knapp. Und wie schon in den drei

Spielen zuvor zogen die Bietigheim Stelers den Kürzeren. Die Wild Wings konnten

unterstützt von über 1000 mitgereisten Fans einen 0:2 Rückstand in

einen 3:2 Sieg drehen und ziehen damit verdient in das

Playoff-Halbfinale ein. Dort treffen die Wild Wings auf die Straubing

Tigers.


Nicht einmal eine Minute war gespielt, da lagen die Steelers schon mit

1:0 in Führung. Jochen Molling spielte die Scheibe tief in das

Schwenninger Drittel und von der Bande prallte der Puck in das Tor von

Rostislav Haas, der bereits auf dem Weg hinter sein Gehäuse war. Auch

in Folge dessen spielten die Steelers immer munter nach vorne und

setzten die Wild Wings immer mehr unter Druck. Doch auch die Wild Wings

hatten gute Möglichkeiten. Denn in der 6. Minute lag den meisten Fans

der Wild Wings der Tor-Schrei bereits auf den Lippen, doch Jason

Elliott meisterte diese Chance bravourös. In der 12. Spielminute

schickte der heute sehr gut leitende Hauptschiedsrichter Oswald zwei

Wild Wings kurz hintereinander auf die Strafbank. Diese Chance nutze

Eric Schneider um die Führung auf 2:0 auszubauen.


Mit einem komfortablen 2:0 Vorsprung begann dann auch der zweite

Spielabschnitt. Doch die Wild Wings machten schnell klar, dass sie hier

nicht mir leeren Händen nach Hause gehen wollten. Jens Stramkowski

brachte nach Vorlage von Martin Hinterstocker und Carsten Schulz sein

Team auf ein Tor an die Steelers ran. Dann waren auch die Fans der

Schwenninger wieder deutlicher zu vernehemen, und sie peitschten ihr

Team von da an nach vorne. Doch die Steelers spielten weiter munter mit

und beide Teams erspielten sich eine Möglichkeit nach der anderen. In

dieser Phase übertrafen sich die beiden Goalies im Minutentakt

gegenseitig. Doch Tore sollten in diesem Abschnitt keine mehr fallen.


Dies änderte sich bereits 150 Sekunden nach Wiederanpfiff. Dusan Frosch

spielte seinen Teamkollegen Dustin Whitecotton herrlich frei, und

dieser ließ bei eins gegen eins Jason Elliott keine Chance. 2:2 und es

sollte wiedermal eine enge Kiste werden. Und wie schon in den drei

Partien zuvor verließ die Steelers im Schlussabschnitt das Glück. Zwar

erspielten sich die Gastgeber etliche Chance, doch Rostislav Haas

sollte sich als unbezwingbar erweisen. Jason Elliott jedoch wurde noch

einmal überwunden. In der 51. Spielminute zog Paul Dyck aus halb-linker

Position ab, Elliott war die Sicht verdeckt und die Scheibe schlug

unhaltbar hinter ihm ein. Nun kannten die tausend Schwenninger kein

Halten mehr. Mit frenetischen Anfeuerungen unterstützen sie ihr Team

bis zur Schlusssekunde. Knapp wurde es da nur noch dadurch, dass Robert

Brezina noch eine Strafzeit erhielt und Jason Elliott sein Tor verließ.

Aber auch die doppelte Überzahl konnten die Steelers nicht mehr nutzen

und schieden so nach großem Kampf im Viertelfinale der Playoffs aus. (steelers.de)


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