Steelers: Noch drei Spiele bis zum Playoff-Start

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Auf geht’s zum Endspurt! Noch drei Spiele hat der SC Bietigheim-Bissingen in der zweiten Eishockey Bundesliga zu absolvieren, ehe es in den Play-Offs um den Aufstieg in die DEL geht. Die Steelers haben es selbst in der Hand auch zum Play-Off Start noch auf dem ersten Tabellenplatz zu stehen. Da Hauptkonkurrent Riessersee am Freitag spielfrei ist, könnte das Team von Daniel Naud durchaus auch mit einer Niederlage beim derzeitigen Tabellenvierten Bad Nauheim leben. Bei noch zwei ausstehenden Heimspielen gegen Bad Tölz und Duisburg würden dem SCBB zwei Heimsiege zur Verteidigung des Spitzenplatzes reichen. Deshalb bleibt abzuwarten, ob die Bietigheimer Kufencracks am Freitag in der Wetterau noch einmal Vollgas geben werden. Erstes Ziel muss wohl sein, dass sich keiner mehr vor den Play-Offs ernsthaft verletzt, denn mit Peter Gulda, Florian Jung und Christian Rohde (alle Knieverletzungen) hat Danny Naud schon drei angeschlagene Spieler im Kader. Alle drei könnten aber wohl im Ernstfall eingreifen, Christian Rohde wird voraussichtlich sogar an diesem Wochenende noch einmal Spielpraxis sammeln dürfen.

Gegen den EC Bad Tölz (Sonntag 18:30 Uhr) ist dann aber ein Heimsieg quasi Pflicht. Offiziell kämpft der Altmeister zwar noch gegen die Play-Downs, doch Insolvenzverwalter Josef Hingerl ließ schon verlauten, dass er die Zukunft der Isarwinkler zunächst einmal in der Oberliga sieht. Die Play-Downs könnten also durchaus noch zum Geldverdienen genutzt werden, da die meisten Spielerverträge sowieso bis Ende April laufen dürften. Und dieses Geld könnte sogar überlebenswichtig sein, denn wenn erst einmal ein Insolvenzverfahren in Gang gesetzt würde, müssten die Tölzer nach den Statuten ganz unten wieder anfangen. Angesichts dieser Umstände ist also durchaus fraglich, ob der Altmeister überhaupt die Klasse um jeden Preis halten möchte. Dennoch dürfen die Steelers dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Heimrecht in den Play-Offs kann nämlich Gold wert sein, wie die letztjährige Serie gegen den späteren Meister Bremerhaven gezeigt hat. Das Team aus der Seestadt musste einmal weniger reisen als der SCBB und hatte am Ende mehr Kraftreserven.