Steelers machen das Halbfinale perfekt!Bietigheim Steelers

Steelers machen das Halbfinale perfekt!Steelers machen das Halbfinale perfekt!
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Mit viel Druck starteten die Gäste in das Spiel die sofort zeigten, dass Sie die Serie nicht kampflos herschenken wollten. Dementsprechend brauchten die Steelers einige Zeit um den ersten Angriff fahren zu können. Robin Just zögerte lange vor dem Tor, legte zurück auf Philipp Quinlan dessen Schuss aber direkt in der Fanghand von Bryan Hogan landete. In der 5. Minute wurde ein Schuss von Bastian Steingroß gefährlich abgefälscht aber Matt McKnight schaffte es nicht den Puck ins Tor zu drücken nur knapp am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite hatte dann George Kink die erste große Chance der Gäste, welche Joey Vollmer aber problemlos entschärfen konnte. Kurze Zeit später hatten die Gäste eine Doppel-Chance, aber weder Andreas Pauli noch Jaroslav Kracik hatten mit Ihren Versuchen Erfolg. In der 9. Minute nutzen die Gäste dann ein Missverständnis zwischen der Verteidigung und Joey Vollmer, diese nutze Markus Eberhardt passte auf Florian Vollmer der den SCR mit 0:1 in Führung schoss. Fast im direkten Anschluss waren es wieder die Bayern diesmal mit Maximilian Kastner und Morten Lie, die einen weiteren Treffer auf der Kelle hatten, aber am klasse reagierenden Joey Vollmer scheiterten. Wohl durch ihren Torhüter aufgeweckt gab jetzt auch der Rest der Bietigheimer Vollgas und brachte die bayerischen Gäste fast augenblicklich in Bedrängnis. Nach einer schönen Kombination scheiterte Matt McKnight noch an Bryan Hogan der Abpraller landete direkt vor Kapitän Marcus Sommerfeld der nur noch einschieben musste. Gespielt waren gerade 13 Minuten. Sebastian Eckmann musste kurze Zeit später auf die Strafbank und gab so den Steelers die Möglichkeit in Ihrer Paradedisziplin nachzulegen. Es dauerte gerade einmal 26 Sekunden ehe es das nächste Mal hinter Bryan Hogan einschlug. Über Alexej Dmitriev und Matt McKnight kam die Hartgummischeibe zu David Wrigely der zum 2:1 traf. Dem war aber noch nicht genug, diesmal musste Jaroslav Kracik auf die Strafbank und der nächste Treffer fiel wieder im Powerplay. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 16. Minuten. Marcus Sommerfeld und Matt McKnight durften sich als Vorlagengeber feiern lassen, während der Torschütze erneut unsere #24 David Wrigley war. Die Werdenfelser brauchten einige Zeit um sich von diesem 3er Pack zu erholen. Erst in der letzten Minute des ersten Drittels zeigten sich die Gäste durch einen Versuch von Maximilian Kastner wieder vor dem Kasten von Joey Vollmer.

Der zweite Spielabschnitt begann ähnlich wie das erste, die Gäste aus Riessersee suchten Ihr Glück in der Offensive. Benedikt Kastner hatte in dieser kurzen Phase noch die beste Möglichkeit. Aber eben dieser musste dann auch in der 24. Minute auf die Strafbank und zum Dritten mal an diesem Abend durften die Steelers im Powerplay ran. Die Folge? – Der dritte Bietigheimer Überzahltreffer. Matt McKnight und Robin Just spielten den Puck passgenau auf Kapitän Marcus Sommerfeld der zum 4:1 einnetzte. Als dann Patrik Vogl auf die Strafbank musste hatten die Gäste zwar lange Zeit den Puck, konnten Joey Vollmer aber nur einmal wirklich prüfen. 28. Minute, Powerplay für die Steelers, nächstes Tor für die Steelers! Dass die Steelers ein sehr gutes Powerplay haben zeigten diese bereits mehrfach während der Saison, doch heute Abend war das die absolute Geheimwaffe. Matt McKnight und David Wrigley legten für Robin Just auf und es klingelte zum 5:1 im Kasten der bayerischen Gäste. Als Philipp Quinlan auf die Strafbank musste und der SC Riesersee in Überzahl agieren konnte, war es David Wrigley der alleine auf Bryan Hogan zufuhr. SCR Verteidiger Peter Kathan blieb nur der Einsatz unerlaubter Mitte um schlimmeres zu verhindern. Das 4 gegen 4 brachte keiner der beiden Mannschaften etwas Zählbares und auch danach wurde es ruhiger vor beiden Toren. Beide Teams neutralisierten sich gewissermaßen gegenseitig und so ging es mit 5:1 in die zweite Pause.

36 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt als der SC Riessersee zum Anschlusstreffer kam. Morten Lie traf nach schnellem Angriff zum 5:2. Das Zuspiel kam von Maximilian Kastner und Daniel Hilpert. Einige Augenblicke später ein kurzer Schock für die Steelers, Chris St. Jacques blieb nach einem Zweikampf auf dem Eis liegen und musste dann auf der Bank noch einige Zeit behandelt werden. Robin Just hatte in der folgenden Situation das 6:2 auf dem Schläger scheiterte aber an Bryan Hogans Stockhand. Nachdem der amtierende Meister eine Überzahlsituation zum ersten mal an diesem Abend nicht erfolgreich gestalten konnte durften die Garmischer sich im Powerplay versuchen, schafften es aber nicht einmal die Scheibe gefährlich auf das Gehäuse von Joey Vollmer zu bringen. Anders dann in der 49. Minute. Auf Zuspiel von Lubor Dibelka und Julian Eichinger nutze Jaroslav Kracik seine Chance zum 5:3. David Wrigley musste dann auf die Strafbank und Riessersee roch die Chance den Anschlusstreffer herzustellen, aber die Defensive der Bietigheimer arbeite fehlerfrei und ließ nichts zu. Morten Lie war der nächste der auf die Strafbank musste und den Mannen von Coach Kevin Gaudet die Möglichkeit gab im Powerplay die Entscheidung herbeizuführen. Alexej Dmitriev hatte das Tor auf dem Schläger doch bekam Bryan Hogan seinen Körper noch dazwischen. So stand es fünf Minuten vor dem Ende weiterhin 5:3 für die Jungs aus dem Ellental. Die Spannung stieg - die Uhr zeigte noch 2:19 Minuten an als erneut David Wrigley auf die Strafbank musste und Toni Krinner eine Auszeit nahm. Zum nächsten Bully nahm Toni Krinner direkt Bryan Hogan für einen weiteren Stürmer vom Eis und ging somit volles Risiko. Lubor Dibelka hatte die erste Chance der Gäste in diesem 6-4 aber Joey Vollmer bekam irgendwie die Schoner dazwischen. Matt McKnight erkämpfte sich den Puck spielte aber auf Mark Heatley statt selbst den Abschluss zu suchen das rächte sich. 60. Minute und Morten Lie passte auf Maximilian Kastner, dieser steckte auf Florian Vollmer durch und der ließ mit seinem satten Schuß von der blauen Linie Joey Vollmer keine Chance. Gerade hatte der Stadionsprecher seine Durchsage zum 5:4 beendet da jubelten die Steelers gemeinsam mit ihren Fans erneut. Das alles entscheidende Empty-Net-Goal erzielte David Wrigley der damit auch seinen Hattrick und den Halbfinaleinzug perfekt machten.


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