Steelers legen vor - 6:2 im ersten Spiel gegen Riessersee

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Der erste Angriff auf die Festung Ellental ist abgewehrt. Mit einem am Ende deutlichen und verdienten 6:2 Erfolg feierten die Bietigheim Steelers den ersten Sieg in der Best-of-seven Serie gegen den SC Riessersee. Matchwinner des Abends war Alexander Serikow, der an den ersten vier Treffern beteiligt war.

Die Steelers taten sich im ersten Drittel gegen eine gute Garmischer Defensive sehr schwer. Zwar hatten die Gastgeber durch Schoofs und Kaufmann bereits in der zweiten Spielminute das 1:0 binnen Sekunden auf dem Schläger, das erste Tor des Spiels erzielte aber der SC Riessersee. Guidarelli passte quer auf Stanley und dieser überwand Sinisa Martinovic im Tor der Schwaben (14.). Die Steelers fortan das aktivere Team, allen voran der Paradesturm um Geburtstagskind Justin Kelly, Brent Walton und Alexander Serikow, der den SCR vor immer größere Probleme stellte. „Riessersee hatte nach erfolgreichen Pre-Play-Offs nichts zu verlieren und hat uns anfangs das Leben sehr schwer gemacht.“ analysierte Christian Brittig die Partie.

Jubeln konnte der Steelers-Coach im ersten Drittel dennoch. Doug Andress passte auf den an der blauen Linie stehenden Alex Serikow und der Routinier vollendete seinen Alleingang mit dem Ausgleich kurz vor Drittelende (20.). Gerhard Brunner, Coach des SCR, haderte am Ende mit dem zweiten Drittel: „Wir haben im Mittelabschnitt zu viele Strafen gegen Bietigheim gezogen und das darf man sich bei der Qualität des Kaders nicht erlauben.“ Ausnutzen konnten die Steelers allerdings nur eine der drei verhängten Strafen im Mittelabschnitt. Brent Walton vollstreckte nach herrlicher Vorarbeit von Justin Kelly und Alexander Serikow zum zwischenzeitlichen 3:1 (29.). Zuvor war der quirlige Stürmer bereits nach 32 Sekunden aus spitzen Winkel erfolgreich (21.). „Das Überzahlspiel war auch heute ein wichtiger Faktor für den Sieg.“ lobte Christian Brittig, der auch beim 4:1 durch Kasper Degn (37.) ein Powerplaytor sah, doch die Strafe von Michael Höck war just in dem Moment abgelaufen, als Bietigheims Däne den Puck in die Maschen drosch.

Souverän traten die Schwaben dann im Schlussabschnitt auf. Trotz des zweiten Treffers von Christopher Stanley zum 4:2 (44.) ließ sich der Hauptrundenmeister nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte durch Greg Schmidt zunächst auf 5:2 (51.) und zwei Minuten vor dem Ende per Powerplay sogar auf 6:2 (58.). „Es steht nun 1:0 in der Serie aber wir haben in Garmisch seit November nur zwei Spiele nach regulärer Spielzeit verloren. Jetzt geht es erst richtig los!“ blies Gerhard Brunner nach dem Spiel zum Angriff.

Das zweite Spiel der Play-Off-Serie findet bereits am Freitag um 20.00 Uhr in Garmisch-Partenkirchen statt. In der Hauptrunde konnten die Steelers mit einem 3:5 und einem 0:8 zwei klare Erfolge unter der Zugspitze feiern - zwei der letzten drei SCR-Niederlagen nach regulärer Spielzeit.

Oliver Mayer - www.steelers.de


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