Steelers können Eislöwen nicht bändigenBietigheim Steelers

Steelers können Eislöwen nicht bändigenSteelers können Eislöwen nicht bändigen
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Die ersten 5 Minuten gehörten voll und ganz den Steelers aber weder Mark Heatley, René Schoofs noch Greg Squires konnten die Chancen nutzen. Eine längere Spielunterbrechung, das Licht im Stadion streikte, brachte beide Mannschaften aus dem Rhythmus. Danach kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und hatten eine gute Phase. Als Patrik Vogl im Spielaufbau den Puck nicht an seinen Mitspieler brachte musste Frederic Cloutier die brenzlige Situation klären. Die Gastgeber waren in dieser Phase drückend überlegen und vor allem aggressiv und versuchten mit aller Gewalt die Führung zu erzielen. In der 12 Minute dann ein entlastender Konter von Alexej Dmitirev der aber kein Erfolg brachte. Die beste Chance im ersten Drittel für die Jungs aus dem Ellental hatte René Schoofs doch Kevin Nastiuk im Kasten der Eislöwen war zur Stelle. Die Steelers versuchten häufig mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen aber das Glück war in dieser Phase nicht beim amtierenden Meister, so ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel waren nicht mal zwei Minuten gespielt da nutzen die Eislöwen ihre erste Überzahlsituation. Lukas Slavetinsky und David Hajek legten auf für Andrè Mücke und er bezwang Frederic Cloutier zur 1:0 Führung der Gastgeber. Die Gastgeber wollten diese direkt ausbauen und machten genau so weiter wie im ersten Drittel. Sami Kaartinen umkurvte das Gehäuse der Steelers, legte ab auf David Hajek doch Frédéric Cloutier rettete in letzter Sekunde. Die Bietigheimer waren immer dann gefährlich wenn Sie konterten und meist waren Greg Squires oder Rene Schoofs beteiligt. Das erste Powerplay der Steelers, das sonst immer für Gefahr sorgte, verpuffte wirkungslos. In der 29. Minute spielten die Eislöwen erneut im Powerplay und es war alleine Frédéric Cloutier zu verdanken, dass sich am Spielstand nichts änderte. Gerade waren die Steelers wieder komplett, da zog Carsten Gosdeck von der blauen Linie ab und erzielte das 2:0. Immer wieder musste Cloutier mit seinen Paraden eingreifen um schlimmeres zu verhindern. Es lief nicht gut für die Mannen von Kevin Gaudet, selbst das Powerplay sonst eine Paradedisziplin, war heute alles andere als erfolgreich. Wenn die Steelers vor Kevin Nastiuk auftauchten dann nach Kontern, so auch in der 36. Minute als Greg Squires sein Glück versuchte aber nicht den Anschlusstreffer erzielen konnte. Zwei Minuten vor Drittelende erneutes Powerplay für die Gastgeber und Hugo Boisvert, Tomi Pöllänen und Sami Kaartinen prüften Cloutier, konnten ihn aber nicht bezwingen. Mit dem 2:0 ging es in die letzte Drittelpause.

 

In der Kabine müssen die richtigen Worte gewählt worden sein, denn nach knapp 70 Sekunden erzielte Alexej Dmitirev das 2:1. Einige Proteste der Hausherren und nach einer Besprechung der Schiedsrichter wurde dennoch auf Tor entschieden. Wütend über die Entscheidung spielten die Eislöwen weiter auf das Tor der Gäste. Patrik Vogl musste zu allem Übel auf die Strafbank und Dresden legte im Powerplay los wie die Feuerwehr. Die beste Chance hatte Petr Macholda aber wieder einmal war Frederic Cloutier zur Stelle. Auch im dritten Drittel waren die Steelers am gefährlichsten durch Konter. 54 Minuten waren gespielt als die Gastgeber das 3:1 erzielen konnten. Über den ehemaligen Bietigheimer Arturs Kruminsch und Tomi Pöllänen gelangte die Scheibe zum ehemaligen Ravensburger Lukas Slavetinsky und dieser brachte nach Gedränge vor dem Tor die Scheibe endgültig über die Linie. Nun ging das Spiel schnell von einer Seite zur anderen die Steelers nahmen den Kampf an und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 58. Minute versuchten sich die Gastgeber dann im Kontern, Arturs Krumnisch scheiterte aber am stark haltenden Cloutier. Die Schlussoffensive der Steelers wurde leider nicht mehr belohnt und somit endete das Spiel mit 3:1 für die Eislöwen.