Steelers in den Playoffs

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Sie haben es geschafft! Durch einen 5:1 Sieg im

letzten Spiel der Hauptrunde nutzten die Steelers die letzte

Möglichkeit, noch unter die ersten acht zu kommen. Unfreiwillige

Schützenhilfe leisteten hierbei die Freiburger Wölfe, die zuhause gegen

Straubing 1:4 verloren und damit ihre Playoff-Teilnahme aus der Hand

gaben.


Bereits während des ersten Drittels zeigten die Gäste aus Schwenningen,

dass sie zwar nicht mit vollem Einsatz spielen, die Partie aber

durchaus gewinnen wollten. Doch auch den Cracks von Trainer Uli Liebsch

war der Siegeswille anzusehen. Die erste Überzahl verstrich noch

ungenutzt, aber nur 10 Sekunden, nachdem die Gäste wieder komplett

waren, erzielte Alexandre Jacques in der 5. Spielminute den

Führungstreffer für Bietigheim. Bereits eine Minute später traf der

ehemals bei den Wild Wings spielende Brad Rooney mit seinem ersten Tor

zum 2:0. Nach 9 gespielten Minuten fand sich Schwenningen dann in

doppelter Unterzahl wieder. Doch die Gäste hatten sich inzwischen

gefangen und boten der Übermacht des SC Bietigheim Paroli. Mehr noch,

in der 13. Minute erzielte Dustin Whitecotton den Anschlusstreffer zum

2:1. Die Steelers zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Dass aber auch

Bietigheim Powerplaytore erzielen kann, zeigten sie in der 20. Minute.

Kurz vor Drittelpause nutzte erneut Brad Rooney eine sich bietende

Möglichkeit und fälschte den Schuss von Chad Allan unhaltbar für

Rostislav Haas ab.


Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein munteres, schnelles

Spiel mit vielen Chancen. Auf Bietigheimer Seite erwies sich Jason

Elliott als gewohnt starker Rückhalt, im Gegenzug vereitelte die

Schwenninger Abwehr einige aussichtsreiche Möglichkeiten der Steelers.

In der 29. Spielminute wechselte Gästecoach Mike Bullard wie schon

erwartet seinen Goalie Rostislav Haas gegen Thomas Ower aus. Doch auch

dieser war gegen Brad Rooney machtlos. Der Steelers-Stürmer erzielte

mit dem Treffer zum 4:1 in der 36. Spielminute sein drittes Tor in

diesem Spiel.


Auch im letzten Drittel änderte sich an der Gesamtsituation nichts.

Bietigheim auf Siegeskurs, die Schwenninger nun im Schongang. 90

Sekunden nach Wiederanpfiff machte Alexandre Jacques mit seinem zweiten

Treffer alles klar – 5:1 für die Steelers. Zu diesem Zeitpunkt führte

der EHC Straubing in Freiburg mit 2:1 – der SC Bietigheim somit

rechnerisch in den Playoffs. Auf dem Eis passierte im Ellental die

restliche Spielzeit über nur noch wenig, alle Augen waren nach Freiburg

gerichtet. In der 56. Spielminute wurde dann die 3:1 Führung der

Straubing Tigers verkündet. Es folgten Jubelszenen, sowohl bei den

Steelers-Fans als auch bei den zahlreich angereisten Schwenningern, die

ihren Erzrivalen Freiburg nun in den Playdowns wähnten. Damit lagen sie

richtig, und feierten zusammen mit den Steelers-Fans und den Spielern

aus beiden Teams den Einzug des SC Bietigheim in die Playoffs. (steelers.de)

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