Steelers gleichen Finalserie aus Bietigheim Steelers

Steelers gleichen Finalserie aus Steelers gleichen Finalserie aus
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Dabei hatten die Wild Wings den besseren Start in die Partie erwischt. Vor vollem Haus übten die Gastgeber von Beginn an viel Druck auf das Bietigheimer Gehäuse aus. Bereits in der vierten Minute die erste richtig gute Möglichkeit für die Wild Wings, doch Mathias Lange entschärfte den Schuss mit einer Glanzparade. Die Schwenninger machten sich mit Strafen selbst das Leben schwer, kamen aber dennoch zum Führungstreffer. Auf Zuspiel von Matthias Forster und Ex-Steeler Marc Wittfoth traf Tom-Patric Kimmel zum 1:0 (11.). Doch die Bietigheimer ließen sich davon wenig beeindrucken und zogen ihr Spiel durch. In Überzahl hätte PJ Fenton in der 13. Spielminute für den Ausgleich sorgen können, scheiterte aber knapp an Sinisa Martinovic im Tor der Wild Wings. Trotz einiger Unterzahlspiele retteten die Gastgeber die knappe und etwas glückliche Führung in die erste Pause. 

Nur 39 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt als Kapitän Marcel Rodman eben diese knappe Führung egalisierte. Aus kurzer Distanz gelang dem slowenischen Nationalspieler auf Zuspiel von PJ Fenton und Bruder David der etwas überraschende aber nicht unverdiente Ausgleich. Die gut 200 mitgereisten Steelers Fans sahen auch weiterhin ein gutes Spiel ihrer Mannschaft. Hinten verteidigte man geschickt, ließ die Wild Wings immer wieder anrennen und hatte mit Mathias Lange einen Goalie zwischen den Pfosten der seine Mannschaft immer wieder mit Klasse Paraden im Spiel hielt. Die Gastgeber agierten oft zu eigensinnig und das bestraften die Steelers auf altbekannte Weise. Erneut zeigte sich die Bietigheimer Top-Reihe für den Torerfolg verantwortlich und drehten die Partie damit zu Gunsten der Steelers. Marcel Rodman und PJ Fenton setzten David Rodman in Szene der mit seinem Schuss aus spitzem Winkel für die überaus verdiente Führung sorgte (27.). Angestachelt durch den zweiten Gegentreffer binnen weniger Minuten intensivierten die Wild Wings ihre Angriffsbemühungen, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Mathias Lange der sich im Mitteldrittel keine Blöße mehr gab und die 2:1 Führung festhielt. 

Jetzt mussten sich die Wild Wings in eigener Halle was einfallen lassen um die defensiv klug stehenden Steelers im letzten Drittel zu knacken. Trotz einer Überzahlsituation zu Drittelbeginn brachten die Schwarzwälder keine zwingenden Torchancen zu Stande. In der Folge drückten die Gäste auf den Ausgleich, wollte man sich doch vor eigenem Publikum den Matchball sichern. Doch die Steelers bildeten in der Defensive ein Bollwerk in dessen Zentrum Mathias Lange alles festhielt was von Schwenniger Seite aus druchkam. Die Nachlässigkeiten im Abschluss bestraften die Gäste aus dem Ellental postwendend. Zuerst traf erneut Marcel Rodman auf Zuspiel seines Bruders David sowie PJ Fenton zum 3:1 (50.). In Überzahl war es dann David Rodman der mit einem Schuss aus der Drehung heraus zum 4:1 traf und die Stimmung in der Helios-Arena damit vollständig kippen ließ und fast nur noch die jubelnden Anhänger der Bietigheimer zu hören waren (53.). In den letzten sieben Minuten versuchten die Gastgeber zwar noch mal alles, doch eine Strafe gegen Peter Boon machte den Wild Wings einen Strich durch die Rechnung und damit den Weg frei zum Ausgleich in der Finalserie.


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