Steelers: Fünfter Sieg in Folge

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Es hat sich ausgezahlt für den SC Bietigheim-Bissingen nach dem Sieg in Bremerhaven an der Küste zu bleiben und direkt von dort nach Weißwasser zu fahren. Am Dienstagabend siegten die Steelers bei den Lausitzer Füchsen mit 5:2. Die Steelers erwischten einen tollen Start: Schon nach 16 Sekunden hatte Calvin Elfring zum 0:1 getroffen. Und gute drei Minuten später hatte Wolfgang Kummer in Unterzahl das 0:2 folgen lassen. Bietigheim hatte in dieser Phase das Spiel fest im Griff. Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich aber immer mehr Unkonzentriertheiten ein. Stellenweise durften die Lausitzer gleich mit mehreren Nachschüssen Leonid Fatikov im Bietigheimer Tor prüfen. Der ehemalige Weißrussische Nationaltorhüter tat sein möglichstes, um Tore zu verhindern, doch irgendwann war auch er machtlos. Zunächst schaffte Falk Ozellis den Anschlusstreffer (8:59) und bei Überzahl traf erneut Ozellis sogar zum Ausgleich (10:54).

Nach den beiden schnellen Gegentoren fingen sich die Steelers aber wieder und retteten das Unentschieden in die erste Drittelpause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Bietigheimer dann mit einer wesentlich defensiveren Grundhaltung aufs Eis zurück. Weißwasser fand nun kaum noch einen Weg durchs Bietigheimer Abwehrbollwerk. Bietigheim startete dagegen brandgefährliche Konter, von denen Peter Gulda eine Minute und 20 Sekunden vor Drittelende einen zur erneuten Bietigheimer Führung abschloss.

Im Schlussdrittel änderte sich dann nicht viel am Spielgeschehen. Weißwasser versuchte alles, um noch einmal auszugleichen, scheiterte aber stets an der massierten Bietigheimer Deckung oder an Torhüter Leonid Fatikov, der hinterher dafür auch zum Spieler des Abends gewählt wurde. Die Steelers konterten dagegen eiskalt und Agostino Casale (50:49) und Darren Ritchie (55:02) sicherten den Sieg mit ihren Treffern zu 2:4 bzw. 2:5 endgültig.

Mit dem Erfolg in Weißwasser konnte der SCBB nun zuletzt fünf Siege in Folge einfahren. Die Arbeit von Daniel Naud scheint nun also Früchte zu tragen. Und der Trainer selbst zeigte sich zuletzt auch durchaus zufrieden. Nach dem Heimsieg gegen Wolfsburg verkündete er auch: »Wir haben noch einmal einen Laktattest gemacht. Die Werte waren zwar nicht so gut wie zu Saisonbeginn, doch wenn wir noch 10% bis 15% zulegen, sind wir fit für die Play-Offs.« Bis zu dem Play-Offs ist es jedoch noch ein weiter Weg auf dem die Steelers noch so manchen Sieg einfahren müssen. Am Freitag können sie ihre derzeitige Siegesserie jedoch vorerst nicht fortsetzen. Der Spielplan sieht erst einmal spielfrei für das Team von Daniel Naud vor. Am Sonntag wartet dann mit dem Heilbronner EC ein echter Prüfstein für die derzeitige Form.