Steelers entscheiden Derby Nummer vier für sich 4:1-Heimsieg gegen Heilbronn

Bietigheims Rob Brown im Duell mit Marvin Krüger (links) und Henry Martens (rechts). (Foto: dpa)Bietigheims Rob Brown im Duell mit Marvin Krüger (links) und Henry Martens (rechts). (Foto: dpa)
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Die ersten Torschüsse konnten die Steelers verbuchen. Bereits nach 25 Sekunden vergab Andreas Schwarz, gegen Max Prommersberger sicherte Stefan Ridderwall, der heute anstelle von Andrew Hare das Tor hütete. Die Falken taten sich im Aufbauspiel noch schwer.Gab es Chancen, war Sinisa Martinovic zur Stelle. In der elften Minute startete Jordan Heywood in Unterzahl einen Alleingang und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den Penalty, der ihm zugesprochen wurde, entschärfte Martinovic jedoch ohne Probleme. Nach dem Bietigheimer Chancenplus zu Beginn des Drittels egalisierten sich die Teams weitestgehend, zum Drittelende hin gab es nochmals eine kurze Druckphase der Steelers. Ein Schuss von Dominic Auger ging knapp am Tor vorbei. Ein letzter Angriff der Falken mit Chancen durch Kevin Lavallée und Jordan Heywood wurde von der Pausensirene unterbrochen.

Nach einem torlosen Drittel fiel der erste Treffer gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts. Einen Schuss von Marcel Rodman konnte Ridderwall in der 22. Minute noch parieren, den Nachschuss verwandelte Shawn Weller zur 1:0-Führung. Doch die Falken fanden die passende Antwort. In der 25. Minute netzte Henry Martens per Rückhand zum 1:1 ein. Die aus Sicht der Steelers wichtigsten Sekunden des Spiels folgten nach einer Strafzeit gegen Heilbronns Marius Stöber. Nach nur 22 Sekunden Überzahlspiel stellte Dominic Auger die alte Führung wieder her. Gute 20 Sekunden später traf Frédérik Cabana zum 3:1. Auch danach waren die Steelers am Drücker, einige wenige Chancen der Falken konnten nicht zum Anschlusstreffer genutzt werden. Auch einen Schuss von Kyle Helms aus kurzer Distanz konnte Martinovic in der 40. Minute gerade noch abwehren.

Nach der zweiten Pause kamen die Heilbronner besser aus der Kabine, doch sowohl Marvin Krüger, als auch Jonathan Harty und Rylan Schwartz scheiterten am gut aufgelegten Martinovic. Zeitweise konnten sich die Falken im Angriffsdrittel festsetzen, gaben nicht auf und versuchten, den Spielstand nochmals zu verkürzen. Doch Matt McKnight machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung, als er in der 55. Minute einen schönen Pass von Justin Kelly zum 4:1-Endstand verwandelte. Die letzten Spielminuten waren ebenfalls geprägt von zahlreichen Torchancen der Falken, doch im Abschluss fehlte das Glück – auch eine Überzahlsituation in den letzten beiden Spielminuten konnte daran nichts mehr ändern.

Gästetrainer Fabian Dahlem hatte zum Spiel folgendes zu sagen: „Im ersten Drittel haben wir auf gutem Niveau gespielt, danach haben wir es uns unnötig schwer gemacht. Wir haben die Scheibe nicht schnell genug nach vorne gebracht und mussten daher viel in der eigenen Zone arbeiten. Im dritten Drittel haben wir wieder engagiert und aggressiv gespielt. Trotzdem muss man über 60 Minuten konstant spielen, dann kommt auch das Scheibenglück.“

Kevin Gaudet, Trainer der Bietigheim Steelers, äußerte sich folgendermaßen: „Ich habe meiner Mannschaft zuvor gesagt, dass es völlig egal ist, wer wo in der Tabelle steht. Das erste Drittel hat auf Augenhöhe stattgefunden, es wurde sich gegenseitig nichts geschenkt. Nach unserem ersten Tor sind die Falken sofort zurückgekommen. Dass wir danach das erste Tor gemacht haben, hat das Momentum auf unsere Seite gebracht. Im dritten Drittel war Heilbronn die bessere Mannschaft, doch Sinisa hat hervorragend gehalten. Hätte Heilbronn das 3:2 geschossen, hätte es noch ein komplett anderes Spiel werden können.“

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