Steelers: Aufholjagd wird mit 2 Punkten belohnt

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit 1:3 lagen die Bietigheim Steelers nach zwei Dritteln zurück. Doch mit einem

furiosen Schlussdrittel sicherten sie sich doch noch zwei Punkte gegen

die Dresdner Eislöwen, und haben damit weiterhin in jedem Heimspiel

gepunktet.


Das Spiel begann schon vielversprechend. Nach nur

22 Sekunden traf Dan Bjornlie für alle etwas überraschend zum 1:0 für

die Steelers. Trotz dieser frühen Führung fanden die Steelers nicht

richtig ins Spiel und vergaben vor allem im Powerplay einige

Möglichkeiten. So kamen die Gäste in der 15.Minute zunächst zum

Ausgleich durch Martin Sekera und zwei Minuten später traf Ex-Steeler

Robert Brezina zur 2:1 Führung. Mit diesem Stand ging es in die erste

Pause.


Doch auch nach dieser Pause kamen die Steelers nicht

viel besser ins Spiel. Man konnt sich zwar wieder einige Möglichkeiten

erarbeiten, jedoch hatten auch die Eislöwen eine hochkarätige

Möglichkeiten. Während die meisten Chancen im Mitteldrittel vergeben

wurde tat Robert Brezina das was er am liebsten macht: Tore gegen seine

Ex-Clubs erzielen. In der 22.Spielminute erhöhte er auf 3:1. Auf die

Steelers hätten in dieser Phase wohl nicht viele der 1500 Zuschauer in

Bietigheim gesetzt. Zu harmlos in der Offensive, zu ideenlos im

Powerplay, zu viele Fehlpässe in der Abwehr.


Aber dann folgte

der furiose Schlussspurt des SC. Von der ersten Minute des

Schlussdrittels an waren die Steelers ständig im Vorwärtsgang. Dresden

kam nur noch durch vereinzelte Konter vor das Tor von Daniel Wrobel.

Sein Gegenüber Marek Mastic musste seine Klasse mehrere Male unter

Beweis stellen und konnte seinen Kasten bis zur 48. Minute auch sauber

halten. Doch dann gelang den Steelers endlich ein Treffer in Überzahl.

Ein gestochere vor dem Tor der Gäste nutzte Nick Smith in dem er die

Scheibe einmal um das Tor herum auf die andere Seite legte, und von

dort dem verdutzten Marek Mastic den Puck ins Tor schob. Jetzt waren

auch die Fans der Steelers wieder hellwach und die Jungs auf dem Eis

wollten jetzt den Ausgleich. Die Dresdner waren in der Folge praktisch

ununterbrochen damit beschäftigt die Angriffe der Steelers abzuwehren.

Dies gelang bis zur 54.Minute. Dann gelang Fabian Brännström endlich

sein erstes Saisontor. Er legte sich vor dem Tor schön die Scheibe

zurecht, wartete auf Mastic' Reaktion und schoss die Scheibe sauber in

den Winkel. Damit wollten sich die Steelers aber noch nicht zufrieden

geben. Es ging weiter immer in Richtung des Tores von Marek Mastic.

Doch in der regulären Spielzeit sollte trotz bester Möglichkeiten kein

Tor mehr fallen.


In der Verlängerung waren die Steelers auch

weiterhin tonangebend und mit den besseren Möglichkeiten. Allerdings

dauerte es bis 15 Sekunden vor dem Ende, ehe das das Spiel entschieden

war. Dan Bjornlie nutzte im Powerplay die Chance zum viel umjubelten

4:3.


Das nächste Spiel der Steelers findet am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr in Wolfsburg statt. (steelers.de)


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