Steelers auch weiterhin Tabellenführer Bietigheim Steelers

Steelers auch weiterhin Tabellenführer Steelers auch weiterhin Tabellenführer
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Doch der Meister zeigte sich bissig und konterstark. Vor 2.811 Zuschauern gelang den Bietigheim Steelers ein 4:2 Auswärtssieg und konnten damit den Vorsprung auf die bayerischen Verfolger aus Rosenheim beibehalten und auf Landshut ein Stückchen weiter ausbauen.

Ohne großes Abtasten gingen beide Mannschaften mit viel Schwung in den ersten Spielabschnitt. Patrick Asselin und Marcus Sommerfeld hatten bereits in den ersten Minuten gute Chancen für die Gäste, konnten den Bremerhavener Torhüter aber nicht überwinden. Die Gastgeber zeigten sich gerade in Unterzahl sehr gefährlich und tauchten immer wieder vor Joey Vollmer auf. Vor allem Marjan Dejdar hätte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel seiner Mannschaft den Führungstreffer bringen können, doch Joey Vollmer parierte diese Möglichkeit mit einer Glanzparade. Der erste Treffer fiel dennoch für die Hausherren die in Überzahl in Führung gehen konnten. Eine sehenswerte Kombination über Dustin Friesen verwertete Brendan Cook zum 1:0 (17.). Die Gastgeber setzten die süddeutschen Gäste nun mächtig unter Druck, wollten die Führung nun unbedingt ausbauen doch der Meister bestrafte dies umgehend mit dem Ausgleich. Ein von Philipp Quinlan eingeleiteter Konter nutzte der wieder genesene Robin Just zum 1:1 Ausgleich in der 18. Spielminute, was gleichbedeutend mit dem Pausenstand war.

Das Mitteldrittel war geprägt von Offensiveishockey auf beiden Seiten. Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten dabei die Gäste die Joey Vollmer ein um´s andere Mal prüfen konnten. Trotz guter Chancen gelang den Hausherren in diesem Spielabschnitt kein Treffer und auch auf Bietigheimer Seite sah das ganze nicht anders aus. Möglichkeiten von Robin Just, Henry Martens, David Wrigley und Philipp Quinlan wurden von Vollmers Pendant im Pinguins Trikot, Brett Jaeger entschärft und so blieb dieses Drittel torlos, was eine spannende Schlussphase für beide Mannschaften versprach.

Und in dieser legte der amtierende Meister los wie die Feuerwehr. Gerade einmal 10 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt als der Puck zur Bietigheimer Führung im Netz der Pinguins zappelte. Vom Bullypunkt weg setzten David Wrigley und Marcus Sommerfeld Verteidiger Patrik Vogl in Szene der goldrichtig stand und den Bremerhavener Torhüter mit seinem Schuss völlig überrumpelte (41.). Doch damit nicht genug. Den Steelers tat die rauhe Küstenluft augenscheinlich gut und die Schützlinge von Kevin Gaudet nahmen mehr und mehr das Heft in die Hand und ließen dem Gegner kaum Zeit zum Luft holen. Die Folge? Henry Martens traf nach schöner Vorarbeit von Alexej Dmitriev und Marco Schütz zum 3:1 (44.). Doch bis auf einige wenige Einzelaktionen lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen und Steelers-Keeper Joey Vollmer hatte wenig Mühe seinen Kasten sauber zu halten. Doch anstatt nun das Tempo etwas herauszunehmen erhöhte der Meister nochmals die Schlagzahl und der Gegner geriet gehörig ins Schwimmen. Einen Schuss von Patrik Vogl fälschte René Schoofs unhaltbar für Bremerhavens Brett Jaeger zum 4:1 ins Tor ab (55.). Danach war die Partie gelaufen, die Fans der Pinguins bedient. Auch der Anschlusstreffer von Patrik Beck änderte am Ausgang der Partie nichts mehr und blieb nur Ergebniskosmetik (58.).


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