Steelers angeln sich die Fischtown Pinguins

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit einer überragenden Leistung im Powerplay sicherten sich die Steelers vor über 2100 begeisterten Fans einen 7:1-Sieg gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Serikow, Robitaille und Degn, sowie Justin Kelly und Andreas Geipel mit je zwei Treffern, waren für das Team von Christian Brittig erfolgreich.

Im ersten Drittel zeigte sich rasch, dass dies kein leichtes Spiel für die Steelers wird. Bremerhaven stand aggressiv in der Deckung und lies die technisch starken Spieler auf der Gegenseiten nicht ihr Können ausspielen. Außerdem mussten die Steelers kurzfristig auf die erkrankten Greg Schmidt und Dominik Hammer verzichten. Ebenso ist die Krankheit von Alexander Dotzler nicht vollkommen auskuriert, weswegen auch er pausierte. Im zweiten Sturm agierte daher neben Kasper Degn und Andrej Kaufmann Verteidiger Dirk Wrobel. Herbert Geisberger rutschte für Dominik Hammer neben Heilman und Jung. Auch Pascal Schoofs kam neben Mike Smazal zu viel Eiszeit. Die vielen Umstellungen hemmten zunächst den Spiefluss der Steelers, und auch in Überzahl konnte man zunächst keine Akzente setzen. Zu allem Überfluss erzielte Martin Sekera 23 Sekunden vor Ende des ersten Drittels die Führung für die Gäste.

Offenbar fand Christian Brittig aber die richtigen Worte in der Pause. Nur 91 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Andreas Geipel in Überzahl den Ausgleich. Als drei Minuten später mit Becker und Forster gleich zwei Gäste auf der Strafbank saßen erzielte Alexander Serikow sogar die viel umjubelte Führung. Und nur 44 Sekunden setzte Danish Dynamite Kasper Degn den Treffer zum 3:1 ebenfalls in Überzahl in die Maschen. Danach hatte Goalie Jan Guryca genug und machte für seinen Kollegen Alfie Michaud Platz. Doch auch er war gegen die Powerplay-Macht der Steelers am heutigen Abend machtlos. Stephane Robitalle traf in der 29. Spielminute zur 4:1 Vorentscheidung.

Im Schlussdrittel ließen es die Steelers ruhiger angehen und Bremerhaven kam wieder besser ins Spiel. Doch Sinisa Martinovic hielt hinten, was zu halten war und vorne zeigte Justin Kelly seine ganze Klasse. In der 48. Minute düpierte er die Abwehr der Pinguins und schob zum 5:1 die Scheibe von hinter dem Tor ins Netz. Als nur Sekunden danach erneut Matthias Forster auf die Strafbank nutze, war wieder Zeit für einen Hammer von Andreas Geipel. Mit einem strammen Schuss überwand er Aflie Michaud und es stand 6:1. Vier Minuten vor dem Ende war es dann erneut Justin Kelly der für den Endstand sorgte. Einen Konter schloss er mit einem platzierten Schuss ab und lies Michaud keine Chance.Für die Steelers geht es am Sonntag nach München. Das nächste Heimspiel der Steelers findet am 1. Februar um 18:30 ebenfalls gegen den EHC München statt. (steelers.de)