Starke Defensivleistung sichert drei Punkte

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Basierend auf einer bärenstarken Defensivleistung um Goalie Thomas Tragust

wiesen die Joker auch die Dresdner Eislöwen in die Schranken. Wieder dauerte es

bis in die Schlussminuten um den Erfolg sicherzustellen.
EDie ersten Minuten

waren vor allem durch harten Kampf geprägt. Die Räume waren eng und das

Geschehen spielte sich zumeist in  der neutralen Zone ab. Nennenswerte Aktionen

waren bis zur 9. Minute Mangelware. Die erste Chance konnte der ehemalige

Kaufbeurer Max Schmidle für sich verbuchen, doch er scheiterte an Thomas

Tragust. Im Gegenzug hatte Anton Saal die Gelegenheit die Gastgeber in Front zu

bringen. In der 11. Minute konnten die Gäste aus Dresden eine 3 auf 1 Situation

nicht nutzen, als sie ihren Angriff nicht sauber zu Ende spielten. Eine Minute

später scheiterte Rob McFeeters nach einem Abpraller am Außenpfosten. Das Spiel

nahm nun an Fahrt auf. In der 18. Minute erzielte Jordan Webb im Powerplay das

1:0 für die Gastgeber, als er einen Abpraller an Gästegoalie Briggs vorbei im

Gehäuse unterbrachte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Drittelpause. In

dieser wurden die beiden Hauptpreise der Spendenaktion "Gemeinsam stark"

verlost. (Mehr dazu in der kommenden Woche).
Die Dresdner kamen besser aus

der Drittelpause, wobei sie es versäumten die eine oder andere Unachtsamkeit der

Kaufbeurer in Zählbares umzumünzen. Teilweise kam der ESVK nicht mehr aus dem

eigenen Drittel, was die Schussstatistik von 6:20 deutlich untermauert. Doch

statt des Ausgleichs fiel in der 33. Minute im Powerplay das 2:0. Nach einer

super Kombination über Petr Sikora und Go Tanaka netzte Mike Wehrstedt im Fallen

ein. Die Kaufbeurer Defensive konnte dieses Ergebnis bis in die Pause

retten
Im letzten Abschnitt konnten die Dresdner eine vierminütige Überzahl

nicht zum Anschluss nutzen, obwohl es einige Male lichterloh vor dem Kaufbeurer

Gehäuse brannte. In der 46. Minute dann der verdiente Anschlusstreffer - dachten

alle. Doch irgendwie konnte der Teufelskerl Tragust am Boden liegend einen

eigentlich unhaltbaren Schuss noch mit der Fanghand herunterfischen. Eine Minute

später war er dann aber doch geschlagen, als er ein verdeckten Flachschuss nicht

parieren konnte. Die Dresdner waren weiterhin das bessere Team und drückten auf

den Ausgleich, der in der 54. Minute fiel, als Björn Bombis im Powerplay von

halblinks zuschlug. Dieser Ausgleich rüttelte die Joker wieder wach und in einem

wieder mal tollen und furiosen Endspurt schlugen die Mannen von Ken Latta mit

phänomenaler Moral zurück. In der 58. Minute zog Christof Assner von der blauen

Linie ab und Jordan Webb fälschte den Puck unhaltbar für Gästegoalie Briggs

unter die Latte ab. Den Endstand besorgte Daniel Oppolzer mit einem Empty Net

Goal kurz vor Schluss und versetzte die Kaufbeurer Anhänger in kollektiven

Freudentaumel.
Gästetrainer Popiesch war mit dem Spiel seiner Mannschaft

zufrieden und zollte den Kaufbeurern Respekt, die auf jede Aktion der Dresdner

eine Antwort parat hatten.
Ken Latta hingegen lobte die Qualitäten der

Gastgeber und war vor allem auf die Moral seiner Truppe stolz, die sich zum

wiederholten Male in einem furiosen Endspurt drei Punkte sicherte.


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