Starbulls zünden verfrühten Silvesterknaller in OberschwabenAuswärtsieg in Ravensburg

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Damit landeten sie nicht nur den zweiten Auswärtssieg in Folge, sondern überrundeten auch die beidenbayerischen Ligakonkurrenten ESV Kaufbeuren und SC Riessersee in der Tabelle.
Während bei den Gastgebern überraschend der wochenlang ausgefallene Kapitän Radek Krestan
auflief, konnten die Starbulls im Gegensatz zu den letzten Spielen auf Stefan Loibl zurückgreifen. Der
Förderlizenzspieler, der neben David Vallorani und Tyler McNeely stürmte, war im ersten Drittel der auffälligste Spieler im Grün-Weißen Trikot. Kein Zufall also, dass er auch die Rosenheimer Führung
erzielte. Nach einem abgelaufenen, mehr gewollten als gekonnten Powerplay ließ Vallorani die
Scheibe für Loibl liegen, der ein kluges Solo mit einem frechen Abschluss aus dem rechten
Anspielkreis ins kurze Eck krönte (8.). Danach hatten bis zur ersten Pause zwar die Towerstars mehr
vom Spiel, die Rosenheim aber die ganz große Möglichkeit zum 0:2: Nachdem Alexander Dück gegen Wade MacLeod die „Notbremse“ gezogen hatte, entschied Hauptschiedsrichter Robert Paule
folgerichtig auf Strafschuss, bei dem MacLeod aber an Towerstars-Torwart Nemec scheiterte (17.).
Noch in der gleichen Spielminute erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Bei einem schnörkellos
gefahrenen Gegenangriff zog Dück ab, Starbulls-Keeper Timo Herden wehrte mit dem Schoner ab
und Austin Smith staubte ins leere Tor ab. Und kurz vor der Pausensirene war es erneut Smith, der
aus kurzer Distanz traf, diesmal ins kurze Eck nach Rückpass von Konstantin Schmidt (19.). Die
Starbulls standen dabei im Kollektiv völlig verkehrt und MacLeod ärgerte sich wohl noch über seinen
vergebenen Penalty – anders wäre seine Passivität vor dem eigenen Tor unmittelbar neben dem
Ravensburger Torschützen kaum zu erklären.
Unglücklich, unnötig, angesichts von Spielanteilen und Torschüssen aber nicht ganz zu Unrecht mit
einem Rückstand in die erste Pause gegangen, waren die Starbulls mit Beginn des zweiten Drittels
endlich wieder in allen Mannschaftsteilen auf dem Niveau des sehr guten Auswärtsspiels zwei Tage
zuvor in Weißwasser angekommen. Nachdem Loibl in der 27. Minute noch am Gestänge des
Ravensburger Tores gescheitert war, legte er eine Minute später perfekt für Peter Lindlbauer auf, der die Scheibe ohne Mühe über die Torlinie zum verdienten 2:2-Ausgleich schieben konnte. Diesmal waren es die Starbulls, die bei angezeigter Strafe gegen Ravensburg einen schnellen Angriff schnell
und schnörkellos einleiteten und abschlossen. Ravensburg schlug zwar noch einmal zurück und
Andreas Farny, der frei vor Timo Herden zum 3:2 traf, war Nutznießer einer großen Portion
Scheibenglück der Vorbereiter MacLean und Tousignant. Doch die Grün-Weißen gaben ihr längst
erreichtes Oberwasser auf kämpferischer und spielerischer Ebene nicht mehr ab. Vallorani hätte nach netter Piroutte befreit von jeglicher Gegenwehr alleine vor Torwart Nemec schon zum erneuten
Ausgleich treffen können, schließlich war es dann Verteidiger Max Renner, der mit einem satten
Schlagschuss in Überzahl ins rechte obere Toreck das 3:3 markierte (36.). Nach einem erneuten
Eisentreffer von Stefan Loibl brachte Simon Fischhaber die Gäste von der Mangfall noch vor der
zweiten Pausensirene mit 4:3 in Führung (40.). Fabian Zick hatte aus halbrechter Position
geschossen, Torwart Nemec konnte die abgefälschte Scheibe ebenso wie den ersten Nachschuss
von Fischhaber noch parieren, danach aber war er machtlos.
In einem turbulenten letzten Spielabschnitt hatten die Gastgeber gleich zweimal die Möglichkeit, mit
zwei Spielern mehr zu agieren. Und als dann mit Tyler McNeely auch noch einer der drei verbliebenen Rosenheimer Feldspieler ohne Schläger agieren musste, lag das 4:4 in der Luft. Cleveres Abwehrverhalten, leidenschaftlicher Einsatz und ein Ruhe und Sicherheit ausstrahlenden Timo Herden im Rosenheimer Tor verhinderten aber den Ravensburger Ausgleichstreffer. In einer rassigen Schlussphase waren es aber dann erneut die Starbulls, die das Plus an klaren Torchancen
verbuchten. Ein drittes Mal rettet das Gestänge des Ravenburger Tores für den schon geschlagenen
Goalie Matthias Nemec, einmal mehr konnte der unglücklich agierende Wade Mac Leod einen
Alleingang nicht erfolgreich abschließen. Weil auch Andrej Strakhov, Maximilan Vollmayer und C.J.
Stretch hochkarätige Torchancen zum vorentscheidenden 3:5 liegen ließen, musste Manuel Edfelder
knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene noch einen ganz wichtigen „Rettungsanker“ zum Erhalt der
Rosenheimer Führung werfen, indem er Brandon MacLean nahe des Rosenheimer Tores mit letztem
und vor allem fairen Einsatz die Scheibe vom einschussbereiten Schläger nahm.
Towerstars-Trainer Daniel Naud setzte bereits vor Anbruch der vorletzten Spielminute alles auf eine
Karte und nahm seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Eine nennenswerte
Torchance zum Ausgleich sprang aber nicht mehr heraus. Eineinhalb Minuten vor dem Spielende
konnte David Vallorani schließlich einen Ravensburger Angriffsversuch in der neutralen Zone
abfangen, unbehelligt auf das leere Tor der Gastgeber zusteuern und mühelos den 3:5-Endstand
besorgen.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim

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