Stärkste zweite Liga unterhalb des FußballsDEL2: Auf- und Abstieg angepeilt

Rudorisch am Rande der Pressekonferenz zum Winter Derby Dresden, im August 2015 (Foto: Imago)Rudorisch am Rande der Pressekonferenz zum Winter Derby Dresden, im August 2015 (Foto: Imago)
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Die schnelle Entwicklung der DEL2 als Unterhaus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in den letzten beiden Jahren ist in allen Facetten eine Erfolgsgeschichte. So seien laut Rudorisch vor allem in Sachen der Professionalisierung Quantensprünge gemacht worden und dies wird vor allem durch die Fans honoriert. Dies zeigt zum einen der Zuschauerrekord aus dem letzten Jahr, erstmals waren mehr als eine Million Zuschauer in den Stadien der DEL2 zu Gast. Aber auch das erste Event Game der DEL2 Anfang des Jahres, war ein voller Erfolg. 31.853 Fans aus der gesamten Bundesrepublik fanden am 09. Januar 2016 den Weg nach Dresden und sahen das erste Winter Derby der Zweiten Liga zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen.

Grund genug, um ein selbstbewusstes Fazit zu ziehen: „Unterhalb des Fußballs sind wir in Deutschland gemessen am Umsatz und an der Zuschauer-Resonanz die stärkste zweite Liga in einer Mannschaftssportart.“

Im Fokus steht, neben der intensiven Suche nach einem Vermarktungspartner, nun vor allem die Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs der beiden Top-Ligen des deutschen Eishockeys zur Saison 2017/18. Bis zum 31. März haben müssen mindestens sechs DEL2 Klubs eine Bürgschaft von 800.000 Euro hinterlegen. Zudem müssen die Arenen dieser Klubs einen Stadionindex von mindestens 6.000 Punkten aufweisen. Der Stadionindex richtet sich am Fassungs-Vermögen, Medien- sowie VIP-Standards. Rudorisch zeigte sich zuversichtlich, dass der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung der DEL2 gemacht werden kann.