Sprung auf Platz 6 verpasstDerbyniederlage in Kaufbeuren

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Damit ließen die Grün-Weißen die große Chance liegen, den sechsten Tabellenplatz zu erklimmen, der nach Ende der Hauptrunde die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale bedeuten würde. Mit einem Drei-Punkte-Sieg hätte die Mannschaft von Franz Steer die dort rangierenden Roten Teufelaus Bad Nauheim verdrängt. Stattdessen sind die Starbulls nun zunächst hinter die Dresdner Eislöwen auf Platz acht zurückgefallen.
Die Starbulls taten sich zu Beginn schwer, richtig ins Spiel zu kommen und setzten den forsch
beginnenden Gastgebern zu wenig entgegen. Fast folgerichtig gerieten die Grün-Weißen bereits in
der 4. Minute in Rückstand, als Andrej Strahkov an der Mittellinie die Scheibe verlor, Simon Schütz ins Drittel stürmte und Lukas Steinhauer mit einem Schlagschuss aus halbrechter Position keine
Abwehrchance ließ. Rosenheim antwortete mit einer Doppelchance von Wade MacLeod und C.J.
Stretch (7.). Die beiden Top-Scorer waren schließlich auch für den Rosenheimer Ausgleich in der 11.
Minute verantwortlich. Der Amerikaner Stretch setzte Kaufbeuren hinter deren Tor mit einem guten
Forecheck unter Druck, eroberte die Scheibe und passte in den Slot zu MacLeod, der dort sträflich frei war. Der Rest war Formsache – 1:1. Rosenheim war anschließend deutlich besser im Spiel und hatte in der 16. Minute sogar die große Chance zur Führung. David Vallorani fuhr in Unterzahl einen Break und wurde von Baldwin regelwidrig am Abschluss gehindert. Doch den folgerichtigen Strafschuss führte der Kanadier zu schwach aus, so dass der junge ESV-Goalie Marc-Michael Henne parieren konnte.
Der Mittelabschnitt war zunächst ähnlich des ersten Drittels von nicht allzu hoher Qualität geprägt.
Stretch hatte in der 27. Minute dennoch nach einem tollen Alleingang das 2:1 für die Innstädter auf
dem Schläger. Es kam aber anders: Im Powerplay konnte Lee Baldwin an der blauen Linie in aller
Ruhe Maß nehmen und Daniel Oppolzer fälschte den Schuss noch unhaltbar für Steinhauer ab (30.). Auf der Gegenseite hatte Stefan Loibl Pech, als er die Scheibe ans rechte Lattenkreuz nagelte (33.). Die letzten Minuten vor der zweiten Pause waren dann eher zerfahren. Es gab einige Strafen gegen Starbulls, die mit viel Mühe und etwas Glück den dritten Kaufbeurer Treffer verhinderten.

In den letzten 20 Minuten versuchten die Grün-Weißen den Druck zu erhöhen, aber bis auf eine dicke Doppelchance durch MacLeod und Stretch wollte nichts Zählbares herausspringen. Kaufbeuren agierte überraschend clever und ungewohnt unaufgeregt und sorgte in der 55. Minute nach einem Konter für die Vorentscheidung. Bei einer Zwei-auf-Eins-Situation wählte Florian Thomas zunächst den direkten Abschluss und der Abpraller von Starbulls-Keeper Steinhauer landete direkt auf der Kelle von Marc Schmidpeter, der die Scheibe zum 3:1 ins total offene Gehäuse schob.
Rund zweieinhalb Minuten vor Schluss riskierten Starbulls-Trainer Franz Steer alles, nahm eine
Auszeit und Steinhauer vom Eis. Doch nur 16 Sekunden später gab es dafür die Quittung, als der Ex- Bietigheimer Chris St. Jacques zum 4:1-Endstand in den verwaisten Kasten traf.
Franz Steer zeigte sich nach der Partie frustriert: „Ich bin enttäuscht, dass wir heute – auch im
Hinblick auf das Ergebnis von Bad Nauheim – das Spiel nicht gezogen haben. Das hätte ein großer
Schritt Richtung Platz sechs sein können. Aber wir haben es die ganze Saison nicht geschafft,
Schlüsselspiele zu gewinnen. Heute hatten wir ein paar Spieler dabei, die nicht bereit waren, alles zu
geben. Wir haben aber auch unsere Chancen nicht genützt. In Überzahl haben wir nicht das gespielt, was besprochen war. Alle wollten irgendwas zaubern. Wir haben verdient verloren.“

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim

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