Spitzenquartett setzt sich abDEL2 kompakt

Jubel in Dresden - Foto: Robin TrettinJubel in Dresden - Foto: Robin Trettin
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 3:5 (2:0 1:1 0:4)

Durch ein völlig verpatztes letztes Drittel haben die Füchse ein mögliches Sechs-Punkte-Wochenende verpasst. Bis zur 47. Minute führte Weißwasser verdient mit 3:1, ehe die Lausitzer völlig den Faden verloren. Mit dem Anschlusstor durch McNeely, einem Bauerntrick, ging bei den Hausherren plötzlich nichts mehr und Rosenheim wurde zum Tore schießen eingeladen. Die Gäste profitierten dabei auch von einigen Unsicherheiten des jungen Torwarts Dustin Strahlmeier.
Tore: 1:0 Markus Lehnigk (3:49), 2:0 Christopher Kjeargaard (14:49) 2:1 Kim Staal (31:08) 3:1 Christopher Kjeargaard (39:51/PP1) 3:2 Tyler McNeely (46:41/PP1) 3:3 Fabian Zick (52:38/PP1) 3:4 Kim Staal (53:28) 3:5 Robert Schopf (57:02)
Zuschauer: 1.793

Fishtown Pinguins – Bietigheim Steelers 2:4 (1:1, 0:0, 1:3)

Das war bitter für die Fischtown Pinguins! Nach zwei sehr guten Dritteln und einem ausgeglichenen Spielstand startete die Stewart Truppe mit viel Selbstvertrauen in das alles entscheidende Schlussdrittel gegen die Bietigheim Steelers. Zwei Tore binnen zwei Minuten wiesen den Hausherren zu Beginn der Schlussphase aber schnell den Weg in eine unglückliche 2:4 (1:0/0:0/1:3) Niederlage. Nach einem souveränen ersten Durchgang waren die Seestädter in der 17. Minute durch Brendan Cook bei eigener Überzahl mit 1:0 in Führung gegangen. Nur eine Minute später konnten die Gäste aus dem Schwabenland durch einen Treffer von Robin Just den bis dahin glücklichen Ausgleich erzielen. Im  Mittelabschnitt neutralisierten sich beide Teams. Erst im Schlussabschnitt kamen die Steelers nach zwei Gastgeschenken der Pinguine auf die Siegerstraße. Der Anschlusstreffer durch Patrik Beck  in der 58. Minute konnte dem Spiel keine Wende mehr geben.
Tore: 1:0 Brendan Cook (16:09/PP1), 1:1 Robin Just (17:45), 1:2 Patrik Vogl (40:10), 1:3 Henry Martens (43:26), 1:4 René Schoofs (54:41), 2:4 Patrik Beck (57:30)
Zuschauer: 2.811

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken 7:2 (5:1, 1:1, 1:0)

Ihre erste wirkliche Chance nutzten die Falken zur Führung, aber noch im ersten Drittel drehten die Hausherren das Spiel und schafften mit fünf eigenen Toren bereits eine Vorentscheidung. Über die gesamte Spielzeit ließen sie nie einen Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Mit 7:2 gewannen die Eislöwen auch in dieser Höhe verdient.
Tore: 0:1 Sachar Blank (6:06), 1:1 Petr Macholda (6:36/PP1), 2:1 Bruce Becker (8:17); 3:1 Florian Lüsch (10:55), 4:1 Hugo Boisvert (16:32); 5:1 Marius Garten (18:22/PP1); 5:2 Frantisek Mrazek (25:32/PP1); 6:2 Hugo Boisvert (26:50); 7:2 Arturs Kruminsch (33:05)
Zuschauer: 2.608

EVL Landshut Eishockey – Ravensburg Towerstars 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 0:0, 1:0) SO

Der Tabellenvierte aus Landshut ging mit Startschwierigkeiten in das Duell mit dem Fünften aus Ravensburg. Die Gäste lagen bereist mit zwei Toren vorn, bevor Elia Ostwald für den EVL verkürzen konnte. Die Dreihelmenstädter witterten jedoch Morgenluft und drehten die Partie im Schlussabschnitt. Ein Fehler im Überzahlspiel nutzte Brian Maloney jedoch, um für die Towerstars auszugleichen und die Begegnung in die torlose Verlängerung zu schicken. Im fälligen Penaltyschießen sicherte Martin Davidek Landshut den Extrapunkt.
Tore: 0:1 Justin Kelly (17:59/PP1), 0:2 Dustin Cameron (24:59/PP1), 1:2 Elia Ostwald (38:06), 2:2 Lukas Vantuch (41:47/PP1), 3:2 Stephan Daschner (47:43/PP1), 3:3 Brian Maloney (56:52/SH1), 4:3 Martin Davidek (SO)
Zuschauer: 1.847

SC Riessersee – ESV Kaufbeuren 1:5 (1:0, 0:1, 0:4)

Von Beginn an zeigte der SC Riessersee gegen die Gäste Kaufbeuren, dass sie die Heilbronner 1:8 Scharte ausmerzen möchten. Die Werdenfelser waren in der Anfangsphase die bessere und agilere Mannschaft, das wurde auch durch einige Strafzeiten für Kaufbeuren begünstigt. Maximilian Kastner nutzte die dritte Überzahlsituation zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0 aus. In der Folge verpasste es der SC Riessersee, die Führung weiter auszubauen. Im Mittelabschnitt befreiten sich die Gäste und ein Wechselfehler der Gastgeber half den Rot-Gelben, zum 1:1 Ausgleichstreffer durch den Finnen Tähtinen zu kommen. Früh im Schlussabschnitt zog SCR-Importspieler Robby Dee eine Strafzeit, die von Körner mit einem Schlagschuss von der blauen Linie schnell ausgenutzt werden konnte. Die Gäste suchten ab dem Zeitpunkt das Heil in der Defensive und rührten in der eigenen Zone kräftig Beton an. Die Garmisch-Partenkirchner bemühten sich, aber kassierten erneut in Unterzahl den dritten Gegentreffer. Mit einem Shorthander zum 1:4 fünf Minuten vor Schluss machten die Gäste verdient den Sack zu.
Tore: 1:0 Maximilian Kastner (13:47/PP1), 1:1 Markku Tähtinen (28:55), 1:2 Jakub Körner (43:06/PP1), 1:3 Maury Edwards (51:20/PP1), 1:4 Michael Kreitl (54:44/SH1), 1:5 Matti Näätänen (59:11)
Zuschauer: 1.448

EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)

Kein Vorbeikommen: 34 Torschüsse setzte Aufsteiger Bad Nauheim gegen Crimmitschau in den ersten beiden Durchgängen ab, doch das Tor der Gäste war wie vernagelt. So reichte den Eispiraten das Tor von Philipp Gunkel aus der 21. Spielminute, um mit einer Führung in den Schlussabschnitt zu gehen. Hier verteidigten die Sachsen ihren Vorsprung clever und stellten die Anzeige mit einem Konter auf 2:0. Als die Roten Teufel versuchten, mit sechs Feldspielern das Unmöglich noch möglich zu machen, markierte Daniel Bucheli mit einem Emptynetter den 3:0-Endstand aus Sicht der Eispiraten. „Crimmitschau hat sich das Ergebnis verdient. Freitag hat keiner mit unserem Sieg gerechnet, heute hatte jeder einen Sieg erwartet. So ist die DEL2, hier geht es extrem eng zu", so EC-Coach Frank Carnevale nach dem Spiel.
Tore: 0:1 Philipp Gunkel (20:44), 0:2 Harrison Reed (53:00), 0:3 Daniel Bucheli (59:28/EN)
Zuschauer: 2.297

Die Ergebnisse des zehnten Spieltags im Überblick:

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 3:5 (2:0 1:1 0:4)
Fishtown Pinguins – Bietigheim Steelers 2:4 (1:1, 0:0, 1:3)
Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken 7:2 (5:1, 1:1, 1:0)
EVL Landshut Eishockey – Ravensburg Towerstars 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 0:0, 1:0) SO
SC Riessersee – ESV Kaufbeuren 1:5 (1:0, 0:1, 0:4)
EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)


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DEL2 Hauptrunde

Dienstag 04.10.2022
Dresdner Eislöwen Dresden
2 : 1
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
Ravensburg Towerstars Ravensburg
1 : 2
Bayreuth Tigers Bayreuth
Eisbären Regensburg Regensburg
3 : 2
Heilbronner Falken Heilbronn
Freitag 07.10.2022
Selber Wölfe Selb
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EC Bad Nauheim Bad Nauheim
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
- : -
Lausitzer Füchse Weißwasser
Kassel Huskies Kassel
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Heilbronner Falken Heilbronn
EV Landshut Landshut
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Bayreuth Tigers Bayreuth
- : -
EHC Freiburg Freiburg
Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
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Dresdner Eislöwen Dresden
Sonntag 09.10.2022
Dresdner Eislöwen Dresden
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Selber Wölfe Selb
Heilbronner Falken Heilbronn
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Bayreuth Tigers Bayreuth
Lausitzer Füchse Weißwasser
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Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
EV Landshut Landshut
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ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
EHC Freiburg Freiburg
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Ravensburg Towerstars Ravensburg
- : -
Kassel Huskies Kassel
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
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Eisbären Regensburg Regensburg
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