Spieltag kompakt: Bremerhaven ist erster Tabellenführer

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Vor 1868 Zuschauern stand es 16 Minuten lang 0:0, ehe die Gastgeber mit einem Doppelschlag in Führung gingen. Vitalij Janke (17.) und Marian Dejdar (18.) trafen innerhalb von 92 Sekunden. Dejdar wurde schließlich auch zum Matchwinner, da er zudem das 3:0 (27.) und das 6:0 (59.) – Letzteres in Unterzahl – erzielte. Außerdem waren Thomas Brandl (35.) und Christopher Stanley (39.) erfolgreich.

Die meisten Tore sahen die 2822 Fans in Weißwasser beim Ost-Derby, das die Lausitzer Füchse gegen die Dresdner Eislöwen mit 6:7 (0:3, 3:0, 3:3, 0:1) nach Penaltyschießen verloren geben mussten. Die Anhänger beider Teams sahen dabei ein verrücktes Spiel. Bruche Bcker (2.), Jan Zurek (4.) und Sami Kaartinen (16.) brachten Dresden im ersten Drittel in Führung. Dann jedoch lief es in die andere Richtung, denn Sebastian Klenner (25.), Jens Heyer (29.) und Markus Lehnigk (34.) glichen im zweiten Abschnitt aus. Damit genug, brachte Marcel Linke (41.), erneut Lehnigk (43.) und Ervin Masek (46.) Weißwasser gar mit 6:3 in Führung, ehe auch die Eislöwen ihre Comeback-Qualitäten bewiesen. Chris Straube (49.), Sami Kaartinen (51.) brachten Dresden heran, ehe Jan Zurek 44 Sekunden vor dem Ende einen Penalty zum Ausgleich verwandelte. Im Shootout brachte Kaartinen die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.

In Baden-Württemberg standen gleich zwei Derbys auf dem Plan. 3800 Zuschauer sahen den 4:3 (0:1, 3:1, 0:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung der Freiburger Wölfe gegen die Schwenninger Wild Wings. Radek Kresten (3.) und Brock Hooton (21.) brachten Schwenningen mit 2:0 in Führung, ehe Kevin Lavallee (29.), Dustin Sylvester (33.) und Christian Billich (36.) die Partie aus Freiburger Sicht drehten. In der 55. Minute erzwang Jason Pinizzotto mit dem einzigen Treffer des Spiels, der nicht im Powerplay erzielt wurde, die Verlängerung, die Sylvester in der 62. Minute für Freiburg entschied.

Beim 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) der Heilbronner Falken gegen die Ravensburg Towerstars vor 1527 Zuschauern glichen die Gäste durch Christopher Oravec (8.) und Matt Kinch (36.) zwar die Heilbronner Führung von Keith Johnson nach 48 Sekunden und Patrick Baum (29.) zweimal aus, doch dem 3:2 durch Thomas Gödtel (51.) hatten die Ravensburger nichts mehr entgegenzusetzen. Mit einem Empty-Net-Goal eine Sekunde vor Ultimo stellte Johnson den Endstand her.

Beim 3:4 (0:1, 2:1, 1:2) im bayrischen Duell zwischen den Landshut Cannibals und dem ESV Kaufbeuren ging es ebenso spannend zu. Hier legten vor 2461 Zuschauern jeweils die Buron Jokers vor. Erst das vier Tore, das Patrick Seifert in der 58. Minute erzielte, konnte Landshut nicht mehr egalisieren. Für die Cannibals trafen Maximilian Brandl (23.), Maximilian Forster (35.)und Nicolas Dumoulin (55.). Die weiteren Kaufbeurer Tore gingen auf das Konto von Rob McFeeters (5.), Mike Wehrstedt (27.) und Michael Fröhlich (47.).

2477 Zuschauer sahen den 5:3 (1:0, 3:1, 1:2)-Auftakterfolg der Eispiraten Crimmitschau gegen die Hannover Indians. Dabei sah es gar nach einem deutlicheren Sieg der Gastgeber aus, die durch Dean Strong (20., 29.), Patrick Pohl (30.) und Kevin Saurette (eine Sekunden vor der zweiten Pause) zunächst mit 3:0, dann mit 4:1 führten. Zwischendurch traf Philipp Gunkel (32.) zum 1:3. Doch die Indians gaben sich nicht auf, verkürzten durch Zach Tarkir (52.) und Kevin Richardson (58.) auf 2:4 und 3:5. Doch letztlich war nach dem 5:2 von Elia Ostwald (53.) das Spiel entschieden.
Aufsteiger Starbulls Rosenheim war am ersten Spieltag spielfrei.


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