Spielabbruch in Bad NauheimNebel und mangelnder Eiszustand

Der Heilbronner Goalie hatte einiges zu tun an diesem Abend – bis es zum Abbruch kam. (Foto: EC Bad Nauheim)Der Heilbronner Goalie hatte einiges zu tun an diesem Abend – bis es zum Abbruch kam. (Foto: EC Bad Nauheim)
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Während der Partie kam der große Regen und damit die hohe Luftfeuchtigkeit, die für einigen Nebel auf dem ohnehin schon weichem Eis ob der hohen Außentemperaturen sorgte, so dass die Beteiligten mehrfach vom Unparteiischen aufgefordert wurden, Runden zu drehen, um den Dunst zu vertreiben. „Wir haben dann in Abstimmung mit beiden Trainern, den Schiedsrichtern sowie dem DEL2-Schiedsrichter-Obmann, der im Stadion war, nach dem zweiten Drittel beschlossen, dass die Rahmenbedingungen gesundheitsgefährend für alle Beteiligten waren und uns daher zum Abbruch entschieden. Leider waren neben den Außentemperaturen, dem Starkregen gegen Ende des ersten Drittels sowie des technische Defekts bei den Ventilatoren mehrere Probleme vorhanden, was insgesamt zum Abbruch geführt hat. Wir werden jetzt das Gespräch mit der Stadt Bad Nauheim suchen und uns sicher auch nochmal bei den Zuschauern des heutigen Spieles melden. Wir bedauern die Situation natürlich alle“, so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Immerhin zwei Drittel konnten die Zuschauer somit verfolgen, wobei die Hausherren bei ihrer Heimpremiere und drei Niederlagen in Folge von Beginn an das Zepter in[nbsp] der Hand haben wollten. Es dauerte bis zur dritten Minute, ehe Eugen Alanov einen Schuss von halbrechts zu verzeichnen hatte, den HEC-Goalie Ridderwall in höchster Not entschärfen konnte. Die Hessen bestimmten den ersten Abschnitt und kamen zu einer weiteren dicken Chance durch Dineen nach einem Rebound von Leon Niederberger (7.). Heilbronn wirkte zögerlich, hatte hier und da aber auch Gegenstöße zu verzeichnen, wie in der achten Minute, als Järvelänen lediglich die Latte des von Landsmann Mikko Rämö gehüteten Tores traf. In der elften Minute war die Scheibe vermeintlich im Tor der Gäste, doch der Pfosten rettete für die Heilbronner, die beim Tor von Dusan Frosch in der 19. Minute den Kürzeren zogen, was bis dato ein absolut verdienter Spielstand war ob der Anzahl der Bad Nauheimer Chancen.

Mit Beginn des Mittelabschnitts wollten die Gäste sichtlich die Aktivität erhöhen und kamen somit zu Chancen durch Schwartz aus dem Slot (24.) und Helms (27.) im Powerplay, beide Male war Rämö zur Stelle. Es wurde nun offener und es ergaben sich hüben wie drüben mehr Freiräume - wie bei der Zwei-auf-Null-Situation, die Andreas Pauli in der 27. Minute nicht erfolgreich abschließen konnte. Zudem traf Eugen Alanov nur kurze Zeit später den Pfosten (31.), Dominik Meisinger machte es zwei Minuten später besser und bugsierte das Hartgummi zum überfälligen 2:0 in die Maschen. Die Gastgeber wollten es aber noch einmal wissen und kamen mit einem fulminanten Schlagschuss von Martens in der 38. Minute zum Anschlusstreffer. Exakt 40 Sekunden später war es Tyler Gron, der gar das 2:2 erzielte. Bei beiden Treffern waren aber bereits die Nachteile des Eises zu spüren: zunächst fiel Verteidiger Daniel Ketter auf dem stumpfen Untergrund und beim Ausgleich fehlte Mikko Rämö ob des Nebels ganz einfach die Sicht.

Somit war es nur die logische Konsequenz, dass die Beteiligten das Spiel abbrachen. Bleibt zu hoffen, dass der Untergrund für das nächste Heimspiel der Roten Teufel am kommenden Freitag gegen Düsseldorf besser bespielbar ist, zumal die Außentemperaturen nicht wesentlich sinken sollen.

Tore: 1:0 (18:54) Frosch (Alanov, Ketter), 2:0 (32:02) Meisinger, 2:1 (37:13) Martens (Järvelänen, Vogl), 2:2 (37:53) Gron. Strafen: Bad Nauheim 6, Heilbronn 4. Zuschauer: 800.

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