Spiel in Bad Nauheim begann mit fast zweistündiger Verspätung3:1-Auftakterfolg gegen Dresden

Andreas Pauli (rechts).  (Foto: EC Bad Nauheim)Andreas Pauli (rechts). (Foto: EC Bad Nauheim)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

„Wir haben defensiv gut gestanden und auch am Ende dem Druck Dresdens souverän standgehalten“, sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. „Der Schlüssel waren die Zweikämpfe. Bad Nauheim war einfach hungriger“, urteilte Eislöwen-Trainer Bill Stewart, so dass der verpassten Generalprobe vor Wochenfrist eine gelungene Premiere folgte.

Das Spiel begann mit einer fast zweistündigen Verspätung, nachdem zunächst die Dresdner Mannschaft aufgrund zweier Vollsperrungen nicht pünktlich anreisen konnte und zum anderen dann noch die festsitzenden Bremsen der Eismaschine einen Strich durch die Rechnung machten. Um 21.15 Uhr konnte es dann endlich losgehen, Dresden waren zunächst keine „Busbeine“ anzusehen. Mikko Rämö musste einige Schüsse entschärfen, der erste gute Angriff der Roten Teufel saß dann aber auch sogleich, nachdem Radek Krestan einen Querpass von Rajala zum 1:0 verwerten konnte und damit das erste Pflichtspieltor der Wetterauer in der neuen Saison markierte. Die Hausherren bestimmten fortan das Geschehen, auch wenn die Eislöwen stets mit Konter gefährlich blieben. Die Schüsse der Sachsen kamen jedoch zumeist von außen, so dass Mikko Rämö immer einen guten Winkel zum Parieren hatte. Die Kurstädter traten nac h einer Phase des Neutralisierens gegen Ende des Abschnitts nochmal auf das Gaspedal, was Marc Kohl nach einer harten Arbeit seiner mitspielenden Stürmer zum 2:0 mit einem Blueliner in Zählbares ummünzte.

Die Gäste erhöhten den Druck nach Wiederbeginn und hatten durch Höller die größte Chance auf den Anschluss, doch sein Schuss ging in der 23. Minute knapp am Pfosten vorbei. Die Gastgeber standen defensiv sehr kompakt, so dass die Eislöwen so gut wie kein Durchkommen hatten. Gegen Mitte des Spiels übernahmen die Roten Teufel wieder das Spielgeschehen und hatten durch Dineen die große Gelegenheit auf das 3:0, der US-Amerikaner verfehlte nach Pass von Alanov am langen Pfosten stehend. Die Hessen waren drauf und dran am dritten Treffer, da markierte Grafenthin nach einer einzigen Unachtsamkeit der EC-Hintermannschaft den Anschluss. Bad Nauheim benötigte zwei, drei Minuten, um diesen Nackenschlag abzuschütteln, kam dann aber wieder stärker auf. Krestan und Hofland prüften zwei Mal Nastiuk, exakt zehn Sekunden vor der zweiten Pause war das Hartgummi dann im Netz der Eislöwen. Die Szene war jedoch strittig, nachdem Nastiuk die Scheibe als gesichert reklamierte, so dass erstmalig der Videobeweis zum Einsatz kam: und dies mit Erfolg für die Roten Teufel. Der Treffer wurde gegeben, so dass es zum goldrichtigen Zeitpunkt mit einem 3:1 in die Kabinen ging.

Im letzten Abschnitt wollten die Gäste noch einmal kommen, was den Hessen Platz für Konter ermöglichte. Dineen verpasste in der 44. Minute mit einem Gegenstoß die vermeintliche Vorentscheidung, eine Strafe gegen Marcus Götz wurde anschließend souverän überstanden, nachdem alle EC-Spieler hinten gut standen und nichts anbrennen ließen. Auch die Stürmer agierten mit einem sehr cleveren Backchecking, was es den Eislöwen mehr als schwer machte. Dresden agierte fast nur noch mit seinen Topreihen, die auf den Anschluss drängten. Bad Nauheim blieb mit Konter stets gefährlich, in der 55. Minute hatte Rajala ganz frei vor Nastiuk das 4:1 auf der Kelle, scheiterte jedoch am Kanadier. Die Sachsen nahmen früh ihren Goalie vom Eis, eine Auszeit wurde schon im zweiten Abschnitt genommen. Pauli verfehlte knapp das leere Tor, Krestan traf nur den Pfosten, während hinten alle Akteure das Tor von Rämö vernagelten. Es blieb somit beim verdienten 3:1-Auftakterfolg, am Sonntag geht es nun nach Ravensburg.

Tore: 1:0 (1:46) Krestan (Rajala, Hofland), 2:0 (18:34) Kohl (Pauli, Alanov), 2:1 (33:08) Grafenthin (Kramer), 3:1 (39:50) Alanov (Dineen, Frosch). Strafen: Bad Nauheim 4, Dresden 8. Zuschauer: 2230.

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