Spiel 1 geht an BremerhavenLöwen Frankfurt

Foto: Löwen FrankfurtFoto: Löwen Frankfurt
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Tim Kehler hatte bei der Mannschaftsaufstellung die Qual der Wahl, nachdem sich Norman Martens gesund zurückmeldete und aus Nürnberg alle vier Förderlizenzspieler angereist waren. Somit kamen heute Hogan, Ostrow, Gradl und Gärtner nicht zum Einsatz.

Ausgeglichenes Spiel im ersten Drittel

Beiden Mannschaften war die Wichtigkeit des Spiels anzumerken. Kein Spieler wollte den ersten Fehler machen. Daher war es ein höhepunktarmes erstes Drittel. Die erste Gelegenheit hatte der Gastgeber durch Tuljukin in Überzahl, als er einen Pass von der blauen Linie direkt nahm, doch Ore war zur Stelle (7.). Die Löwen waren sichtlich bemüht auch etwas für die Offensive zu tun, doch sowohl der Versuch von Reimer (9.) als auch Mazzolinis Rückhandschuss (11.) stellten keine große Gefahr für den Bremerhavener Tor dar. Das erste Mal gefährlich wurde es für die Frankfurter in der 12. Minute in Unterzahl. McPherson und Dronia hatten zwei gute Abschlüsse, die Ore allerdings parierte. Aber auch die Gäste hatten vor der ersten Pause noch eine gute Gelegenheit. Mueller wurde schön von Mazzolini angespielt, aber bekam keinen richtigen Druck hinter die Scheibe (20.).

Bremerhaven war das cleverere Team im zweiten Abschnitt

Zu Beginn des zweiten Drittel gaben sich die Spieler die Klinken der Strafbankentüren in die Hand. Es verging keine Sekunde in der nicht mindestens einer draußen Platz nehmen musste. Somit wurden keine nennenswerten Chancen in den ersten fünf Minuten herausgespielt. Der erste Treffer der Serie musste dann natürlich auch in Überzahl fallen. Martinelli hatte zu viel Zeit, konnte sich den Puck zurechtlegen und zimmerte das Hartgummi zum 1:0 in Gehäuse (30.). In der 32. Minute hatte Marc Schaub die große Chance auf den Ausgleich, als Gelke Schmidt den Puck abnahm und seinen Mitspieler in den Lauf passte; allerdings verzog Schaub knapp. Der zweite Treffer am heutigen Abend sollte dann auch für den Gastgeber fallen. Ore konnte den Schuss von Kopecky nur zur Seite abwehren, wo Tim Miller am kurzen Pfosten goldrichtig stand und den Puck über die Line zu drückte (37.). Diesen Treffer mussten die Löwen erst einmal verdauen, die in der Folge, auch wegen den lockeren Pfeifen der Schiedsrichter, zu passiv agierten und nicht mehr gefährlich vor das Tor kamen.

Nichts zu holen im letzten Drittel

Patrik Vogl wollte gleich zu Beginn des letzten Abschnitts ein Zeichen setzen und schnappte sich McPherson. Beide Spieler musste im Anschluss an die Auseinandersetzung auf die Strafbank (41.). Die Löwen versuchten nun noch einmal heranzukommen und Liesegang hatte in der 45. Minute die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen, aber der Aufgalopp wurde jäh unterbrochen durch eine erneute Strafzeit. Als die Frankfurter gerade wieder komplett waren, verpasste Hooten am langen Pfosten und im Anschluss kassierten die Löwen erneut eine Strafe (49.). Diese nutzte der Gastgeber zum nächsten Treffer. Bombis wurde nicht richtig attackiert und ließ Ore aus kurzer Distanz keine Abwehrchance (50.). Ein wirkliches Aufbäumen war nun nicht mehr zu erkennen und so folgte zwangsläufig der vierte Treffer für die Pinguins. Miller sah den mitgelaufenen Kopecky und der hatte keine Mühe, den Puck zum 4:0 über die Linie zu befördern (54.).

Mehr sollte in dieser Partie nicht mehr passieren.


Fischtown Pinguins - Löwen Frankfurt 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
1:0 (29:01) Ryan Martinelli (Tim Miller) PP1
2:0 (36:07) Tim Miller (Jan Kopecky, Andrew McPherson)
3:0 (49:04) Björn Bombis (Brock Hooton) PP1
4:0 (53:30) Jan Kopecky (Tim Miller)

Strafminuten: Bremerhaven 20 + 10 (McPherson) – Frankfurt 22 + 10 (Vogl) + 10 (Cespiva)

Zuschauer: 4.422.

Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Markus Krawinkel – M. Cepik, M. Höfer


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