Spannung und direkte Duelle im TabellenkellerEin Viertel der Saison ist gespielt

Die Lausitzer Füchse gewannen knapp gegen die Bayreuth Tigers (Foto: Jan Neumeister)Die Lausitzer Füchse gewannen knapp gegen die Bayreuth Tigers (Foto: Jan Neumeister)
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Die Tigers mussten am Freitag in Weißwasser ran. Während die Füchse selbstbewusst mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen in das Match gingen, hatten die Wagnerstädter drei Niederlagen im Gepäck. Das erste Drittel war ausgeglichen, beide Teams lieferten sich ein schnelles und durchaus ansehnliches Duell. Weißwasser belohnte sich dann in der 18. Minute mit dem 1:0 durch Hunter Garlent. Das zweite Drittel dominierten zunächst die Tigers, folgerichtig machte Travis Ewanyk in der 30. Minute in Überzahl das 1:1. Und nur eine Minute später gingen die Gäste sogar durch Christian Kretschmann mit 2:1 aus ihrer Sicht in Führung. 

Im letzten Drittel waren die Lausitzer dann wieder präsenter und machten mächtig Druck. Fünf Minuten vor Schluss hatten die Füchse dann für fast eine Minute doppelte Überzahl. Nachdem Bayreuth wieder zu viert auf dem Eis war, erzwang Maximilian Adam mit dem 2:2 den verdienten Ausgleich und die Verlängerung. Das war, wie Füchse-Coach Petteri Väkiparta nach dem Spiel sagte, die entscheidende Episode der Partie. In der Overtime machte Hunter Garlent den Deckel zum 3:2 in diesem von beiden Teams sehr gut gespielten Match drauf. Zur gleichen Zeit setzte sich Freiburg in Selb in einem hart umkämpften und lange Zeit offenen Spiel mit 5:3 durch. 

Am Sonntag musste Weißwasser bei den Heilbronner Falken ran. Diese hatten zu Saisonbeginn ihre ersten sieben Spiele allesamt verloren, sich danach aber deutlich stabilisiert. Sie gewannen auswärts in Ravensburg und mussten sich den Krefeld Pinguinen erst nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Von Qualitätseishockey konnte im Spiel gegen Weißwasser von beiden Mannschaften keine Rede sein. Die Füchse gingen in der 16. Minute durch Hunter Garlent in Führung. Der Ausgleich der Falken erfolgte Mitte des zweiten Drittels durch Alex Tonge. Im letzten Durchgang waren knapp sechs Minuten gespielt, da schob Maximilian Adam zum 1:2 ein. Die Antwort der Gastgeber ließ nur eine Minute auf sich warten, als Christopher Fischer den Ausgleich zum 2:2 markierte. Die Füchse dominierten das letzte Drittel, spielten die Hälfte davon in Überzahl, so gleich fünf Minuten lang ab der 48. Minute durch eine Spieldauerstrafe gegen Julian Lautenschlager. Dennoch machten sie keine Tore und scheiterten zumeist an Ilya Andryukhov im Tor der Gastgeber, der ein fantastisches Spiel machte.

Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Diese fiel erst im Penaltyschießen, als zunächst Hunter Garlent nur die Latte traf und danach Justin Kirsch für die Heilbronner Falken den zweiten Punkt klarmachte.

Es gab noch zwei weitere Kellerduelle an diesem Wochenende, auch diese wurden nicht während der regulären Spielzeit entschieden. Die Bayreuth Tigers mussten gegen die Eisbären Regensburg ran und führten zunächst. Nach 42 Minuten lagen sie aber mit 1:3 hinten. Sami Blomqvist und dann Petteri Nikkilä machten aber noch die Tore zum Ausgleich und brachten Bayreuth in die Verlängerung. Erst da mussten sich die Tigers mit 3:4 geschlagen geben. Auch die Eispiraten Crimmitschau glichen einen Zwei-Tore-Rückstand gegen die Selber Wölfe aus und verloren nach Penaltyschießen schließlich mit 2:3.  

Freiburg gewann auch am Sonntag, diesmal gegen Landshut, arbeitet sich auf Rang sieben vor und schnuppert mit 21 Punkten an den Playoff-Plätzen. Danach folgen Dresden mit 19 Punkten und Regensburg mit 17 Zählern. Die Füchse tauschen mit Crimmitschau und sind jetzt mit 16 Punkten auf dem zehnten Platz. Die Eispiraten haben 15 Zähler, allerdings, wie auch Regensburg, noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Die letzten drei Ränge bleiben unverändert. Heilbronn ist mit 13 Punkten auf Rang zwölf gefolgt von den Selber Wölfen (zwölf Zähler) und den Bayreuth Tigers mit nunmehr sieben Punkten. Mit 13 von 52 Spieltagen ist damit ein Viertel der Hauptrunde in der DEL2 gespielt. Gewiss ist zu diesem Zeitpunkt nur eines: Es bleibt spannend!


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