Späte Tore erfreuen den Tabellenführer

Späte Tore erfreuen den TabellenführerSpäte Tore erfreuen den Tabellenführer
Lesedauer: ca. 1 Minute

Durch zwei späte Tore behielten die Tölzer Löwen mit 2:0 (0:0,0:0,2:0) die Oberhand über die Heilbronner Falken. Vor 1800 Zuschauer schoss Andreas Gawlik zehn Minuten vor dem Ende seine Löwen auf die Siegerstraße.



Ohne die verletzten St.Jean, Schönberger und Kolacny mussten die Löwen den Vergleich gegen den Rivalenfrüherer Tage angehehen. Gleichwohl waren die Isarwinkler die spielbestimmende und optisch überlegene Mannschaft. Heilbronn hatte gleich zu Beginn eine sehr gute Möglichkeit, als Axel Hackert am langen Pfosten – etwas überrascht ob der Situation – die Scheibe verfehlte. Es entwickelte sich ein flottes Spiel zweier technisch versierter Teams mit beachtlich niedriger Fehlerquote. Einschussgelegenheiten auf Tölzer Seite boten sich zweimal Floppo Zeller sowie Florian Strobl. Falken-Tormann Marek Mastic konnte jeweils bereinigen.



An den ersten Aufregern des zweiten Abschnitts war T.J. Mulock maßgeblich beteiligt. Im Powerplay setzte der TölzerTop-Scorer zum Alleingang an und scheiterte denkbar knapp an Mastic. Mulock war es auch, dessen Treffer Sekunden später wegen Torraumabseits annuliert wurde. Das erste Überzahlspiel der Falken brachte indes mehr Gefahr für das eigene Gehäuse. Suchan und Dubé näherten sich aussichtsreich. Später versuchte sich Michael Baindl aus halblinker Position, doch am torlosen Spielstand änderte sich nichts. Auch weil Steve Silverthorn mit dem Schoner stark gegen Jean-Francois Caudron rettete und das Überzahlspiel der Tölzer gelinde ausgedrückt durchaus verbesserungswürdig war.



Mit fortschreitender Spieldauer näherte sich die Begegnung einem Punkt, an dem bereits der erste Treffer über Sieg und Niederlage entscheiden könnte. So war es dann auch. Marcel Waldowsky und Terry Campbell kamem der Erlösung nahe, getroffen aber hat ein Verteidiger. Herrlich freigespielt von Floppo Zeller traf Andreas Gawlik mit einem kernigen Schlagschuss in die kurze Torecke. Die Kähtchenstädter versuchten zurückzukommen, konnten sich aber gegen das gefälligere Spiel der Isarwinkler nicht mehr entscheidend durchsetzen. Tim Smith stellte in der Schlussminute mit einem Schlenzer ins verwaiste Heilbronner Tor den verdienten Endstand her.(or)



Tölzer Löwen – Heilbronner Falken 2:0 (0:0,0:0,2:0)

Tore: 1:0 (51:35) Gawlik (Zeller, Dubé), 2:0 (59:42) Smith (Dubé, Gawlik)

Strafminuten: Bad Tölz 6 - Heilbronn 8

Schiedsrichter: Sven Fischer (Hamburger SV)

Zuschauer: 1801

Spieler des Spiels: Andreas Gawlik