Souveräner Sieg im NordenBietigheim Steelers

Souveräner Sieg im NordenSouveräner Sieg im Norden
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Die Fischtown Pinguins blieben vom Bullypunkt weg ihrer Spielart treu und waren physisch immer präsent. Doch die Bietigheimer zeigten sich trotz der langen Anreise von Beginn an konzentriert. Marcel Rodman und Doug Andress hatten die Führung auf der Kelle, fanden aber in Brett Jaeger ihren Meister. In Überzahl wären die Steelers dann beinahe in Rückstand geraten. Chris Straube hatte sich den Puck geschnappt und abgezogen. Doch Mathias Lange zeigte sich in seinem ersten Spiel für die Steelers gut aufgelegt und parierte gekonnt die größte Bremerhavener Chance. Es entwickelte sich ein munteres hin und her doch Tore sollten im ersten Spielabschnitt keine mehr fallen und so ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Kevin Gaudet schien in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Mannschaft legte los wie die Feuerwehr. In der 22. Spielminute durften die gut 20 mitgereisten Steelers Fans das erste Mal jubeln. Mark Heatley hatte einfach mal abgezogen und den Puck eiskalt durch die Hosenträger des Bremerhavener Keepers zur Gästeführung ins Netz geschossen. Der Jubel der Bietigheimer Fans war noch nicht verklungen als Brett Jaeger zum zweiten Mal hinter sich greifen musste. Nur 24 Sekunden nach dem ersten Treffer erhöhte René Schoofs per Flachschuss auf 2:0 (23.). Angestachelt durch die beiden Gegentreffer wurden die Gastgeber nun aktiver. Teljukin, Fatyka und Cook scheiterten aber allesamt am glänzend reagierenden Bietigheimer Keeper. Dieser musste aber kurz darauf doch hinter sich greifen. Im Getümmel vor dem Tor fischten die Nordlichter lange im Trüben. Mark Kosick stocherte den Puck aber irgendwie über die Linie. Die Steelers hatten die passende Antwort aber schon parat. Marcel und David Rodman spielen Robin Just schön frei und dieser nagelt den Puck unhaltbar zum 3:1 in die rechte obere Ecke (37.). Doch damit nicht genug. 14 Sekunden vor Drittelende freut sich erst Stanislav Fatyka über den 3:2 Anschlusstreffer und kurz darauf jubelten erneut die Bietigheimer. Quasi mit der Pausensirene stellte René Schoofs den alten Abstand wieder her und traf nach Zuspiel von Marcus Sommerfeld zum 4:2.

Im Schlussdrittel gaben die Pinguins nochmal Vollgas und wollten die Steelers nochmals unter Druck setzen. Doch die Mannschaft um Kapitän Marcel Rodman hielt gut dagegen und hatten mit Mathias Lange einen sicheren Rückhalt im Tor, der die Bremerhavener Stürmer reihenweise zur Verzweiflung trieb. Für die Steelers hatten Robin Just und René Schoofs gute Möglichkeiten den fünften Treffer nachzulegen, verpasstenaber das Tor nur knapp. Bremerhavens Trainer Mike Stewart zog seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel und nahm nach einer Auszeit seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. PJ Fenton nutzte diese Möglichkeit und traf zum 5:2 ins leere Netz, fiel aber gleichzeitig einem rüden Frustfoul von Andrew McPherson zum Opfer und blieb benommen auf dem Eis liegen. Die Steelers bestraften dieses Vergehen auf altbekannte Weise und legten in doppelter Überzahl noch einen Treffer nach. 12 Sekunden vor Spielende machte René Schoofs mit dem Treffer zum 6:2 seinen Hattrick perfekt.


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