Sonderzugfluch gebrochenDresdner Eislöwen

Sonderzugfluch gebrochenSonderzugfluch gebrochen
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 "Ich bin im fünften Jahr in Dresden als Trainer tätig und es ist einfach Wahnsinn, was unsere Fans immer wieder auf die Beine stellen. Auf die Tradition des Sonderzugs können wir stolz sein, denn es schaffen nicht viele Clubs in Deutschland", sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch, dessen Team einen guten Start in die Partie erwischte.

 

Noch nicht mal zwei Minuten waren gespielt, da durften die Dresdner Anhänger das erste Mal jubeln: Bruce Becker nutzte die Vorarbeit von Carsten Gosdeck und André Mücke zum 0:1. Auch infolge befanden sich die Gäste weiter im Vorwärtsgang. Gosdeck und David Hájek versuchten sich mit einem straffen Schuss von der blauen Linie, scheiterten allerdings wie Sami Kaartinen. Auf der Gegenseite war aber auch Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk gefragt und bei Schussmöglichkeiten der Bad Nauheimer, die gerade in Unterzahl einen guten Job machten, zur Stelle. Acht Sekunden vor der Pausensirene nutzte Kyle Helms im Powerplay allerdings seine Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich.

Zwar kamen die Roten Teufel energischer aus der Kabine als noch im ersten Drittel, doch die Eislöwen präsentierten sich erneut einen Tick cleverer. Sami Kaartinen verpasste noch, doch Top-Scorer Tomi Pöllänen war zur Stelle und erzielte die erneute Dresdner Führung (24.). Während Nastiuk zwei Bad Nauheimer Großchancen entschärfte, scheiterten Gosdeck, der wieder genesene Arturs Kruminsch und Marius Garten für die Gäste. 37. Minuten waren gespielt, als Petr Macholda mit einem zentral platzierten Schuss das 1:3 markierte. Eine Vorentscheidung war in dieser Partie jedoch noch lange nicht gefallen.

"Wir haben 40 Minuten gutes Eishockey gezeigt, sehr druckvoll gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Uns war aber klar, dass Bad Nauheim gerade nach dem Trainerwechsel sicher noch einmal zurückkommen wird. Genau das ist im letzten Drittel passiert", sagte Eislöwen-Trainer Popiesch, der im Schlussdrittel mehrere Male tief durchatmen musste. Dresden versuchte zwar schon in der neutralen Zone zu klären und sich somit früh gegen die Bad Nauheimer Angriffe zu wehren, doch die Roten Teufel machten noch einmal gewaltig Druck, prüften Keeper Nastiuk. Obwohl Marius Garten noch einen Penalty nach verschobenem Tor vergab, konnten die Dresdner Eislöwen nach drei sieglosen Spielen wieder einen Dreier bejubeln. "Wir haben mit Moral, einem Quäntchen Glück und Kevin Nastiuk im Tor den Sieg über die Zeit gerettet", so Popiesch.

Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen möchten an dieser Stelle allen Organisatoren und Unterstützern des AXA-Sonderzuges 2013 danken. "Die Stimmung im Zug und im Stadion war unglaublich. Wir sind sehr stolz auf dieses Event und sagen DANKE an alle Beteiligten", sagt Eislöwen-Geschäftsführerin Veronika Petzold.

 

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