Siegesserie des SC Riessersee halt an

Lesedauer: ca. 3 Minuten

So gut wie das alte Jahr endete, so ging das neue los. Mit

Siegen für den SC Riessersee, und das in 2010 sogar noch ohne Gegentor.

Erfahrungsgemäß kein gutes Pflaster für die Weiß-Blauen ist

das oberschwäbische Ravensburg. Den letzten Sieg dort konnte man im Dezember

2006 einfahren. Und so fuhren die ungefähr 50 Anhänger des SCR auch mit

gemischten Gefühlen zu den Tower Stars. Doch es sollte anders kommen. Mit einem

sehr kompakten Auftritt in der Defensive rund um den überragenden Torwart

McArthur, der auch nicht die besten Ravensburg-Erfahrungen hat, machten die

Werdenfelser den Gastgebern das Leben mehr als schwer. Da aber auch auf der

Gegenseite die Defensive gut stand endete das erste Drittel folgerichtig 0:0.

Doch dann gleich zu Beginn des Mittelabschnitts folgte in

Überzahl das Tor des Tages. Brad Self konnte sich in seiner unnachahmlichen Art

durchtanken. Sein Abschlussversuch blieb zwar noch an Torwart Rohde hängen,

doch den Abpraller konnte Garett Bembridge dann verwerten. Im Anschluss folgte

die große Zeit von Mark McArthur, der mit seinen Paraden die Gastgeber zur

Verzweiflung brachte.

Die Ravensburger versuchten mit allen Mitteln den Ausgleich

zu erzielen, doch den richtigen Weg durch die starke SCR-Abwehr, wieder mit

Kevin Kapstad, fanden sie nicht und so gelang es dann tatsächlich, den knappen

Sieg beim Favoriten einzufahren.

 

Revanche war zwei Tage später im vorgezogenen Spiel gegen

den ESV Kaufbeuren angesagt, hatte man doch drei Wochen zuvor eine derbe

Heimniederlage hinnehmen müssen. Und das sah man den Mannen von Trainer Mansi

an. Gleich nach dem Eröffnungsbully legte die Reihe um McPherson, Bembridge und

Sommerfeld los wie die Feuerwehr, sie spielten sich fest im gegnerischen

Drittel und folgerichtig fiel bereits nach 36 Sekunden das 1:0 durch Topscorer

Andrew McPherson.

Und so ging es weiter: Der SCR beherrschte über weite

Strecken das Spiel, nur ein weiterer Torerfolg wollte sich vorerst nicht

einstellen. Auf diesen musste man bis zur Mitte des Spiels warten, nachdem

zuvor zu Beginn des Mitteldrittels die Gäste etwas besser ins Spiel gefunden

hatten. Doch Tim Regan brachte die Hausherren nach sehr schöner Self-Vorarbeit

wieder auf Kurs. Drei Minuten später bugsierte Andrew McPherson mit einem

Hechtsprung die freiliegende Scheibe zum dritten Treffer ins Tor. Das schönste

Tor des Tages erzielte dann Garett Bembridge per Direktabnehmer nach einer

punktgenauen Vorlage von Marcus Sommerfeld, so dass das Spiel beim Stand von 4:0

entschieden war.

Nicht einmal zwei Minuten später schlug diesmal die dritte

Riesserseer Reihe in Person von George Kink zu. Überhaupt hatte sich die Reihe

mit Kink, Vollmer und Biersack an diesem Abend ein Sonderlob von Trainer Mansi

ob ihrer starken Leistung verdient. Im Folgenden ließen es die Hausherren dann

etwas ruhiger angehen, ohne allerdings die Kontrolle über das Spiel herzugeben.

Ein Treffer sollte trotzdem noch fallen: Markus Gleich versenkte die Scheibe

mit einem satten Schuss von der Blauen Linie. Das besiegelte dann endgültig den

siebten Sieg in Folge und den zweiten hintereinander ohne Gegentor.

Mit dieser Serie im Rücken geht es nun zum „Spiel des

Jahres“ am kommenden Freitag gegen den EHC München. Unter dem Motto „Ein ganzes

Stadion für Olympia“ will man nicht nur einen wahren Saisonhöhepunkt feiern,

sondern auch Flagge zeigen für die Olympiabewerbung von München zusammen mit

Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land für die Spiele 2018. Und

der Andrang ist groß, bereits über 3.000 Karten wanderten im Vorverkauf über

den Tisch. Einige Blöcke sind bereits ausverkauft. Die Mannschaft hat für eine

prächtige Kulisse ihren Beitrag geleistet. So gesehen sind alle Voraussetzungen

für ein gut gefülltes OEZ geschaffen. Sportlich wartet mit dem aktuellen

Tabellenführer ein ganz harter Brocken, doch auch vor dem Spiel gegen

Ravensburg durfte man skeptisch sein, das Ende ist bekannt.

FB - Foto: or-pressedienst

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