Sieg in Kaufbeuren bedeutet Klassenerhalt und Pre-Play-Off-Qualifikation Dresdner Eislöwen

Sieg in Kaufbeuren bedeutet Klassenerhalt und Pre-Play-Off-Qualifikation Sieg in Kaufbeuren bedeutet Klassenerhalt und Pre-Play-Off-Qualifikation
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Das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch nutzte vor 998 Zuschauern - darunter 30 blau-weiße Anhänger - im ersten Abschnitt konsequent die sich bietenden Chancen. Nach Bullygewinn zog Lukas Slavetinsky ab und brachte Kaufbeurens Schlussmann Pasi Häkkinen in Schwierigkeiten. Arturs Kruminsch war zur Stelle und netzte nach nur 29 gespielten Sekunden zur Dresdner Führung ein. Als Kaufbeuren das Spielgerät wenig später (6.) nicht aus dem eigenen Drittel brachte, zog Arturs Kruminsch aus zentraler Position ab. Carsten Gosdeck fälschte die Scheibe zum 0:2 ab. Der Stürmer war es auch, der in der 12. Minute mit einem Schlagschuss das 0:3 erzielte. Während Kevin Nastiuk im Dresdner Tor ebenfalls mehrfach gefragt war, traf Jannik Woidtke nach einer weiteren Gosdeck-Großchance nur den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt baute Stefan Chaput in Überzahl nach einer sehenswerten Kombination zunächst die Führung aus (24.). Ebenfalls im Powerplay konnten jedoch Rob Kwiet (28.) und Jordan Knackstedt (36.) die Anschlusstreffer für den ESVK erzielen. In Überzahl gelang Marius Garten jedoch in einer Druckphase der Gastgeber das wichtige 2:5 (39.). Trotz zahlreicher Chancen im Schlussdrittel bedeute dies auch gleichzeitig den Endstand der Partie.

 "Für uns ging es heute um eine ganze Menge. Wir sind gut in die Partie gestartet, haben in den ersten Minuten unsere Chancen konsequent genutzt. Im Spielverlauf hat man aber gesehen, dass Kaufbeuren sich in den letzten Wochen stark verbessert hat. Die Joker haben Druck gemacht. Wir haben uns durch viele Strafzeiten das Leben selbst schwer gemacht. Kevin Nastiuk im Tor hat eine wahnsinnig starke Leistung gezeigt, die für uns der Schlüssel zum Erfolg war", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügt mit Blick auf den Pre-Playoff-Gegner SC Riessersee hinzu: "Das Team hat zuletzt mit einem kleinen Kader gute Ergebnisse erzielt. Es ist immer schwer gegen den SCR zu spielen. In den letzten Wochen haben wir nicht immer zu 100 Prozent unsere Leistung abgerufen. Das ist die Voraussetzung, um gegen Garmisch-Partenkirchen eine Chance zu haben."

"Wir wollten die Pre-Playoffs und jeder hat seinen Schritt zum Erreichen dieses Ziels beigetragen. Die Reihe von Arturs Kruminsch hat überragend gespielt. Jetzt werden wir uns intensiv auf unseren nächsten Gegner vorbereiten. Der SC Riessersee weiß besonders mit seinen Special Teams zu überzeugen", sagt Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert.

"Es war ein schwieriges Spiel, der Druck war spürbar. Aber unser Team war von Beginn an fokusiert. Die frühen Tore waren wichtig, denn zum Spielende hin haben wir einfach nur noch gekämpft. Kevin Nastiuk im Tor war heute überragend", sagt Arturs Kruminsch.