Sieg in der Lausitz Bietigheim Steelers

Sieg in der Lausitz Sieg in der Lausitz
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Die Bietigheimer erwischten dabei einen Start nach Maß. Bereits nach 20 Sekunden gelang den Steelers der Führungstreffer. Auf Zuspiel von PJ Fenton und David Rodman nagelte Chris St. Jacques den Puck aus  scharfem Winkel ins´s Kreuzeck (1.). Ein folgendes Unterzahlspiel überstanden die Schwaben schadlos, mussten aber in eigener Überzahl den Ausgleich hinnehmen. Nach schnellem Konter erwischte Markus Lehnigk den Bietigheimer Schlussmann auf dem falschen Fuß. Die Füchse in gewohnt offensiver Manier versuchten der Bietigheimer Defensive mit viel Druck beizukommen, vergaben durch Richard Mueller die wohl größte Chance zur Führung. Im Powerplay durften sich die gut 30 mitgereisten Steelers Fans über einen Treffer ihrer Mannschaft freuen. Erneut war Chris St.Jacques, diesmal aus kurzer Distanz, der Torschütze (16.). Die Gäste kamen kurz vor der Pause noch in den Genuss eines Überzahlspieles, konnten dieses aber nicht zum Ausgleich nutzen. Somit gingen die Schwaben mit einer nicht unverdienten 2:1 Führung in die Drittelpause.Konzentriert gingen die Schützlinge von Coach Kevin Gaudet in den zweiten Spielabschnitt und hatten früh Chancen durch PJ Fenton und David Rodman, die aber eher an der Lausitzer Glücksgöttin scheiterten denn an Jonathan Boutin. Ein Powerplay brachte die Lausitzer wieder zurück ins Spiel doch der Bietigheimer Defensivverbund ließ kaum nennenswerte Chancen zu. Im Gegenzug fand Robin Just nach schöner Kombination in Jonathan Boutin seinen Meister. Nach rüdem Foul an Markus Gleich der blutend vom Eis musste, blieb der fällige Pfiff des Schiedsrichters aus.  Dies bestraften die Steelers aber auf altbekannte Weise. Auf Vorlage von Philipp Quinlan und Florian Schnitzer vollendete Bastian Steingross zum 3:1 Pausenstand. Der bis dahin gut haltende Jonathan Boutin sah bei dem Treffer des Bietigheimer Top-Verteidigers durch die Hosenträger nicht gerade gut aus.Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Nachdem Jens Heyer Florian Schnitzer derart heftig in die Bande checkte, sodass dieser benommen liegen blieb, entschied HSR Jens Steinecke zu Recht auf 5+Spieldauer gegen den Verursacher. Das folgende Powerplay nutzen die Steelers zum nächsten Treffer. Auf Zuspiel von Markus Gleich und René Schoofs kam Marcus Sommerfeld aus drei völlig frei zum Schuss und sorgte für eine komfortable 3 Tore Führung. Nicht zuletzt durch Joey Vollmers Paraden überstand die Bietigheimer Defensive gar eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl schadlos. Die Füchse kämpften, fanden aber bis kurz vor Schluss kein probates Mittel gegen die sicher stehende Defensive um Keeper Joey Vollmer. Der zweite Treffer von Markus Lehnigk zwei Sekunden vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert.

"Endlich haben wir heute mal ein gutes erstes Drittel gespielt. Weißwasser war in den letzten drei Spielen die bessere Mannschaft. Aber heute haben wir richtig Gas gegeben, waren spritziger. Nach dem 2:1 hat Jonathan Boutin ein gutes Spiel gemacht. Das 3:1 war damit sehr wichtig für uns denn alle Spiele waren bisher mit einem Tor Unterschied sehr eng. Ein kleiner Fehler kann das Spiel entscheiden. Dieses Momentum war heute auf unserer Seite", war das Fazit von Coach Kevin Gaudet auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.


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