Sieg in der LausitzBietigheim Steelers

Sieg in der LausitzSieg in der Lausitz
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Die 31 mitgereisten Steelers Fans bekamen im Fuchsbau ein ausgeglichenes erstes Drittel zu sehen. Beide Mannschaften im ersten Spielabschnitt mit guten Szenen. Christoffer Kjärgaard und Kevin Lavallee hatten bereits zu Beginn der Partie zwei Großchancen, scheiterten aber am gut aufgelegten Joey Vollmer. Im Gegenzug kam Florian Schnitzer nach schönem Solo nicht am Keeper der Füchse vorbei. Die Gastgeber agierten von Anfang an sehr druckvoll und versuchten das Bietigheimer Offensivspiel zu unterbinden. Die Defensivabteilung der Schwaben stand aber sicher und ließ keine Treffer zu. Die wohl größte Möglichkeit zur Führung für die Steelers vergab Mark Heatley der die Hartgummischeibe knapp am Tor vorbeischob.

Auch im zweiten Drittel blieben die Füchse ihrer Linie treu. Mit schnellen Offensivaktionen und Kontern versuchte man den Schwäbischen Defensivverbund auszuhebeln. Chancen von Steven Tarasuk, Kevin Lavallee, Christoffer Kjärgaard und Matt McKnight blieben entweder schon in der Verteidigung hängen oder wurden sichere Beute von Joey Vollmer im Tor der Steelers. Die Steelers, insgesamt die bessere Mannschaft im zweiten Drittel, liefen den Gegner langsam müde. Nach feinem Pass von Marcel Rodman hatte PJ Fenton die erste gute Möglichkeit in diesem Drittel. Der von der Strafbank kommende Doug Andress hatte wenig später im 1 gegen 1 schon die Führung für die Schwaben auf dem Schläger doch Jonathan Boutin im Füchse-Tor blieb Sieger. 18 Sekunden vor Drittelende gab es dann den ersten Treffer an diesem Abend zu bejubeln. Verteidiger Bastian Steingroß hatte an der blauen Linie abgezogen und David Rodman fälschte den Puck unhaltbar zur 1:0 Pausenführung ab (40.).

Auch im Schlussdrittel wichen die Füchse nicht von ihrer offensiven Linie ab und wurden dafür belohnt. Matt McKnight erzielte auf Zuspiel seines dänischen Kollegen Christoffer Kjärgaard den Ausgleichstreffer (44.). Beide Mannschaften weiterhin mit hohem Tempo. Die Füchse witterten Morgenluft und setzten sich in Überzahl im gegnerischen Drittel fest. Steelers-Keeper Joey Vollmer zeigte in Unterzahl einige großartige Saves und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Knapp vier Minuten vor Ende gelang den Bietigheimern das erlösende 2:1 (56.). Dem Treffer war ein angebliches Foul an Sean Fischer vorrausgegangen. Hauptschiedsrichter Markus Krawinkel aber hatte einen guten Blick auf die Situation und ließ weiterspielen. Diese Chance ließ sich PJ Fenton nicht entgehen und erzielte aus kurzer Distanz den umjubelten 2:1 Siegtreffer. Füchse Trainer Dirk Rohrbach versuchte nochmal alles. Er nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und kurz darauf noch ein Time-Out. Bringen sollte das aber nichts mehr und so machen sich die Steelers nun mit einem Sieg und einer 2:0 Führung in der Serie auf den Heimweg.