Sieg gegen die Wölfe bringt Tabellenführung

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Die Bietigheim Steelers sind wieder zurück an der Spitze der zweiten Eishockey Bundesliga. Mit einem ungefährdeten 7:1 Erfolg fertigten die Schützlinge von Christian Brittig die Freiburger Wölfe ab und zogen damit an den Tölzer Löwen vorbei. Die Weichen für diesen Sieg ebneten die Hausherren vor 2.029 Zuschauern bereits im ersten Drittel. Kasper Degn krönte eine herrliche Einzelleistung mit dem frühen Führungstreffer (6.). Das 2:0 ließ Florian Jung (12.) mit seinem ersten Saisontreffer aus der Drehung folgen. Heilman und Hammer hatten assistiert.

Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Während Martin Morczinietz – er bekam den Vorzug vor dem angeschlagenen Sinisa Martinovic – wenig Gelegenheit hatte, sein Können zu demonstrieren, war sein Gegenüber, Christoph Mathis, unter schwäbischem Dauerbeschuss. In Toren bedeutete dies das 3:0 durch Dominik Hammer (30.) und das 4:0 in Überzahl durch Brent Walton (33.). Wölfe Kapitän Patrick Vozar nahm dabei nur elf Sekunden auf der Strafbank platz, ehe die Steelers ihre Überzahlsituation eiskalt ausnutzten.

„Wir waren heute einfach deutlich unterlegen. Das war maximal Oberliganiveau und wahrscheinlich die schlechteste Saisonleistung meiner Mannschaft.“ wetterte Wölfe Coach Peter Salmik nach der Partie. Auch das zwischenzeitliche 4:1 durch Matt Hubbauer (36.) konnte die Stimmung des 34-jährigen nicht anheben. Für Christian Brittig gab es nach dem Spiel nichts Negatives zu bemerken. Der Steelers-Coach freute sich über eine „körperliche frische und ausgeruhte Mannschaft, die den Gegner am Abend in keiner Minute unterschätzte.“

In den letzten zwanzig Minuten gaben die Schwaben nochmals richtig Gas und zeigten, warum sie eine der besten Offensiven der Liga besitzen. Zunächst bediente Kasper Degn den freistehenden Andrej Kaufmann (42.), der sich diese Chance nicht entgehen ließ und nur 46 Sekunden später fälschte Justin Kelly (43.) den Schuss von Alexander Serikow unhaltbar ins Wölfetor ab. Den Schlusspunkt markierte letztlich Andreas Geipel, der aus der Drehung ins halbleere Tor einnetzte (50.). „Oh wie ist das schön!“ skandierten die Fans nach Spielende und stimmten sich damit auf das Derby am Sonntag in der Heilbronner Lavatec-Arena ein. Um 18.30 Uhr trifft der Tabellenführer dann auf die Falken, die bislang beide Saisonspiele gegen die Steelers für sich entscheiden konnten. (steelers.de)

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