Sechs-Punkte-Wochenende für die Eispiraten

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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In einem bis zum Schluss heiß umkämpften Spiel drehten die Eispiraten einen 0:3-Rückstand in einen sensationellen 6:4-Erfolg gegen die Schwenninger Wild Wings. Damit setzen die Westsachsen ihren Aufwärtstrend fort und erarbeiten sich 6 Punkte an diesem Wochenende womit man erstmals die Rote Laterne an die sächsische Landeshauptstadt Dresden abgibt.



Die Auswärtsaufgabe der Eispiraten in Schwenningen brachte alles das mit sich, was den Eishockeysport ausmacht. In einem spannenden Spiel zeigten sich beide Teams von Beginn an im Spiel 5 gegen 5 gleichwertig, wobei Schwenningen gerade im Powerplay stark und schnell spielte und auch dort bereits im ersten Drittel zum Torerfolg kam. Radek Krestan und Robin Just brachte so die Hausherren in Führung. Zwar hatten auch die Eispiraten bereits gute Gelegenheiten, jedoch gelang noch kein Treffer.



Im zweiten Drittel waren es erneut die Schwenninger die zunächst zum Torerfolg kamen. Max Pommersberger nutzte seine Chance zum 3:0. Damit waren auf Schwenninger Seite die Weichen auf Vorentscheidung gestellt, jedoch ohne die Rechnung mit den Eispiraten zu machen. Denn diese stellten durch unermüdlichen Kampf das Spiel völlig auf den Kopf. Zunächst sorgte Brett Lutes für das 3:1, dann Torsten Heine im Powerplay für das 3:2. Damit fing Schwenningen an zu wackeln und wurde spätestens in der 38.Minute eiskalt getroffen. Nach schöner Vorarbeit von Alexander Janzen netzte Konstantin Firsanov in Unterzahl zum verdienten Ausgleich ein und Brett Lutes legte mit seinem zweiten Tor nur 32 Sekunden später zur Crimmitschauer Führung nach.



Mit diesem positiven Gefühl startete das Team um Wayne Hynes auch in das letzte Drittel und erarbeitete sich sogar ein 5.Tor. Wieder im Powerplay wurde Pierre Olivier Beaulieu schön bedient und hämmerte den Puck in die freie Torecke. Doch anstatt die noch verbleibende zweite Strafe zu nutzen weiter Druck zu machen, fing man sich nach Abstimmungsschwierigkeiten hinter dem eigenen Tor in Überzahl den Anschlusstreffer der Schwenninger durch Robin Just ein. Nur 13 Sekunden nach dem eigenen 5:3. Damit entwickelten sich die Schlussminuten zu einer wahren Abwehrschlacht in der vor allem Etienne Renkewitz im Tor seine starke Leistung bis zum Ende der Partie fortsetzte und somit gemeinsam ein grandioser 6:4-Sieg gefeiert werden konnte. Denn fast mit dem Schlusspfiff konterte der nach Verletzungspause wieder mitspielende Josh Liebenow in Richtung leeres Tor der Gastgeber und schob zum entscheidenden 6.Tor ein. Liebenow mit insgesamt 3 Scorer-Punkten sogar erfolgreichster Scorer der Westsachsen.



„Es war ein verrücktes Spiel. Schwenningen ging verdient in Führung, doch meine Mannschaft hat gekämpft und gearbeitet und sich ins Spiel zurück gebracht. Als wir dann auch noch das 5:3 erzielen und beruhigt hätten spielen können, fangen wir uns in Überzahl auch noch das 5:4 ein. Am Ende hat meine Mannschaft und auch unser Torwart Etienne Renkewitz alles gegeben und drei Punkte geholt, die wir dringend brauchten.“, so Trainer Wayne Hynes auf der anschließenden Pressekonferenz.



Sein gegenüber Jari Pasanen wurde bereits kurz vor der Pressekonferenz von den Verantwortlichen der Wild Wings beurlaubt, nachdem es bereits in der vergangenen Woche um seine Person rumorte. Der anhaltende Misserfolg am Wochenende mit zwei Niederlagen ließ den Verantwortlichen keine andere Wahl.

Tore:

1:0 (08:14) Radek Krestan (Robin Just, Brady Leisenring)

2:0 (11:24) Robin Just (Überzahl-Tor 2) (Brady Leisenring, Dean Beuker)

3:0 (28:29) Max Prommersberger (Michael Schutte, Robin Just)

3:1 (28:46) Brett Lutes (Patrick Grandmaitre, Josh Liebenow)

3:2 (31:52) Torsten Heine (Überzahl-Tor) (Christian Grosch, Jiri Lala)

3:3 (37:02) Konstantin Firsanov (Unterzahl-Tor) (Alexander Janzen, Marco Michael (FL) Nowak)

3:4 (37:34) Brett Lutes (Pierre Olivier Beaulieu, Philipp Gunkel)

3:5 (48:09) Pierre Olivier Beaulieu (Überzahl-Tor 2) (Chris Lyness, Josh Liebenow)

4:5 (48:22) Robin Just (Unterzahl-Tor) (Radek Krestan, Guy Lehoux)

4:6 (59:59) Josh Liebenow (Empty Net) (Chris Lyness)

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