SCR besiegt Rosenheim im sechsten Anlauf – Landshut neuer DEL2-PrimusDEL2 kompakt

SCR besiegt Rosenheim im sechsten Anlauf – Landshut neuer DEL2-PrimusSCR besiegt Rosenheim im sechsten Anlauf – Landshut neuer DEL2-Primus
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Bad Nauheim machte durch ein 5:2 über Dresden sein Sechs-Punkte-Wochenende perfekt, während Bietigheim nach dem Erfolg vom Freitag gegen Heilbronn nicht über ein 2:5 hinauskam. Erst nach Penaltyschießen ging das Sachsenderby mit 4:3 an Crimmitschau und auch in Bremerhaven gab es beim 3:2 der Towerstars eine Zugabe.

Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 3:4 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) n.P.

35 Minuten sahen die Füchse wie der sichere Sieger im Derby gegen die Eispiraten aus. Doch durch Undiszipliniertheiten brachte sich Weißwasser einmal mehr auf die Verliererstraße. Der Anschlusstreffer durch Reed fiel, nachdem Bartlick eine Strafe gerade abgesessen hatte. Der Ausgleich gelang Walsh durch einen Penalty. Und die Führung der Eispiraten gelang als Klenner draußen saß. Weißwasser fing sich aber wieder und drückte, traf auch in Überzahl, aber mehr Tore wollten nicht mehr gelingen. Das Penaltyschießen entschied Campbell als fünfter Schütze, weil Pyka auf der anderen Seite vergab.

Tore: 1:0 Peter Boon (9:19), 2:0 Sean Fischer (28:40), 2:1 Harrison Reed (34:07), 2:2 Dominic Walsh (38:36/PS), 2:3 Martin Heinisch (48:49/PP1), 3:3 Christoffer Kjaergaard (53:24/PP1), 3:4 Max Campbell (SO). Zuschauer: 3.050.

ESV Kaufbeuren – EVL Landshut 2:6 (1:2, 0:3, 0:1)

Im ewig jungen Derby zwischen Kaufbeuren und Landshut legten beide Mannschaften los wie die Feuerwehr, den frühen Führungstreffen von Kaufbeurens Schultz konnte Cody Thornton nur 23 Sekunden später egalisieren. Thornton war es auch, der die Landshuter Führung zur ersten Drittelpause besorgte und die Richtung für das zweite Drittel vorgab, in dem die Landshuter dreimal vor dem Tor erfolgreich waren. Die kaltschäuzigen Landshuter nutzten ihre Chancen konsequent und konnten im zweiten Drittel das Ergebis auf 1:5 erhöhen. Im letzten Drittel konnten beide Mannschaften jeweils einen Treffer erzielen und somit stand der Endstand von 2:6 fest.

Tore: 1:0 Stephen Schultz (02:07), 1:1 Cody Thornton (02:30), 1:2 Cody Thornton (12:35), 1:3 Cody Thornton (23:24/PP1), 1:4 Andreas Geipel (30:44), 1:5 Riley Armstrong (35:27/PP1), 2:5 Max Schmidle (50:30), 2:6 Josh Godfrey (56:31/PP1). Zuschauer: 2.383.

Starbulls Rosenheim – SC Riessersee 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

Der SC Riessersee gewann das oberbayerische Derby verdient in Rosenheim. Die kampfstarken Werdenfelser bauten einen dichten Abwehrriegel auf, an dem die Starbulls ein ums andere Mal scheiterten. Die gelegentlichen Nadelstiche der Garmischer waren aber allesamt hochgefährlich. Die verzweifelt anrennenden Hausherren versuchten nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste aus der 45. Spielminute nochmal alles, jedoch ging ihnen am Ende die Kraft aus. Gästetrainer Toni Krinner freute sich natürlich über den Auswärtssieg seiner Mannschaft und lobte den Kampfgeist seiner Mannschaft. „Ich werde diesen Erfolg jetzt nicht überbewerten, wir wissen schon wo wir stehen.“  SBR-Coach Franz Steer war grundsätzlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, lediglich der Torwart wäre im Weg gewesen.

Tore: 0:1 Andrew Bohmbach (06:30/SH1), 1:1 Tyler McNeely (37:20), 1:2 George Kink (44:16). Zuschauer: 3.109.

Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)

Mit einer verdienten 2:1-Führung ging Bietigheim aus dem ersten Durchgang, aber im Anschluss lief für die Steelers nicht mehr viel zusammen. Heilbronn war ab dem zweiten Abschnitt gleich auf, aber im Abschluss kaltschnäuziger als der Titelverteidiger. Mit zwei Toren drehten die schwach in die Saison gestarteten Falken die Partie zu ihren Gunsten. Im Schlussabschnitt drückten die „Eisenmänner“ noch einmal auf das Tempo, aber Heilbronn nutzte die sich jetzt bietenden Räume, um mit zwei weiteren Buden den Sack zuzumachen.„Derbys haben immer einen besonderen Zündstoff. Bietigheim ging von Anfang an sehr viel spritziger aus der Kabine und wir hatten da noch unseren Schongang drin. Zum Glück konnten wir im ersten Drittel noch den Anschlusstreffer machen. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass wir es besser machen müssen und sie haben es umgesetzt und Bietigheim war dann zu dem Zeitpunkt auch offener und wir konnten unsere Chancen nutzen“, freute sich Falken-Coach Gerd Wittmann.Auf Seiten der Steelers sagte Kevin Gaudet: „Meine Jungs waren heiß und haben auch gut begonnen. Leider konnten wir nicht konstant dieses Level halten. In den letzten Spielen haben wir es immer mit hervorragenden Torhütern zu tun. Respekt, was die abliefern, egal ob es jetzt Rosenheim, Garmisch oder heute Heilbronn war. Joey Vollmer ist leider zur Zeit nicht in top Form. Heilbronn hat hervorragend gespielt und die Alleingänge tun natürlich weh. Wir müssen dies ändern und hoffen, dass wir aus den Niederlagen lernen werden.“

Tore: 1:0 Alexej Dmitriev (6:18/PP1), 2:0 Mark Heatley (12:26/PP1), 2:1 Mitch Versteeg (16:47/PP1), 2:2 Adriano Carciola (25:33), 2:3 Fabio Carciola (30:58), 2:4 Frantisek Mzarek (44:20), 2:5 Adriano Craciola (53:21). Zuschauer: 4.412.

EC Bad Nauheim - Dresdner Eislöwen 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)

Mit 5:2 gewinnen die Roten Teufel ihr Heimspiel gegen die Eislöwen aus Dresden. Nach einem 1:0 durch McMonagle in Überzahl kamen die Gäste stark auf, doch Taylor Carnevale traf zur richtigen Zeit nach einem Konter noch vor der ersten Pause zum 2:0. Im zweiten Abschnitt war es zunächst eine enge Angelegenheit, in der Thomas zunächst für den Dresdner Anschluss sorgte. Doch die Gastgeber hielten defensiv gut dagegen und trafen durch Jaosn Pinizzotto mit einem Doppelpack zum 4:1 nach 40 Minuten. Dresden wollte nochmal, doch die Hessen waren an diesem Abend einfach zu stark. Ein Empty Net Goal durch Lange besiegelte schließlich das Schlussresultat. „Vor einem Monat wäre das Spiel wohl noch in Overtime ausgegangen. Das Team hat enorm dazu gelernt“, sagte Frank Carnevale nach dem Spiel. „Bad Nauheim hat die Chancen einfach eiskalt ausgenutzt. Mein Team hat viel investiert, jedoch in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen getroffen“, so Dresdens Coach Thomas Popiesch.

Tore: 1:0 Kevin Lavallee (7:02/PP1), 2:0 Taylor Carnevale (19:37), 2:1 Felix Thomas (21:41), 3:1 Jason Pinizzotto (31:57), 4:1 Jason Pinizzotto (57:10), 4:2 Florian Lüsch (53:54), 5:2 Harry Lange (57:58/EN). Zuschauer: 3.107.

Fischtown Pinguins – Ravensburg Towerstars 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.

Ein Blitzstart brachte Ravensburg in Bremerhaven in Front: Gerade einmal 63 Sekunden waren gespielt als Daniel Menge für die Towerstars traf. Bremerhaven benötigte einige Zeit, um sich von dem frühen Rückschlag zu erholen, fand jedoch zurück und wenige Sekunden vor der ersten Sirene einen Weg zum Ausgleich. Mit viel Druck im zweiten Abschnitt gingen die „Fischtowner“ gar in Front, aber ein erneuter Fehlstart in den Schlussabschnitt ließ die Gäste nach nur 24 Sekunden ausgleichen. Weitere Treffer fielen auch in der Verlängerung nicht und so war es Radek Krestan, der den Bayern den Extrapunkt sicherte.

Tore: 0:1 Daniel Menge (1:03), 1:1 Andrew McPherson (19:22), 1:2 Ryan Martinelli (36:06), 2:2 Dustin Cameron (40:24). Zuschauer: 3.422.

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