Schwenningen legt weiter vorPlay-Off-Finale 2.Bundesliga Spiel 2

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Es war ein hart umkämpftes Match, was den Zuschauern da in Schwenningen geboten wurde. Nachdem die Wild Wings bereits Spiel Eins am Freitag in Bietigheim für sich entscheiden konnten, wollten die Steelers heute unbedingt nachziehen und die Serie ausgleichen, um nicht schon nach zwei Spielen unter einen mächtigen Zugzwang zu geraten. Im ersten Drittel ging es von Anfang an temporeich und kämpferisch zu Sache. Das führte natürlich zu zahlreichen Strafzeiten. Die bessere Überzahlchance bekamen die Wild Wings in der 8. Spielminute, als gleich zwei Bietigheimer in der Kühlbox saßen. Den Platz auf dem Eis nutze besonders Alex Leavitt, der den Puck zur 1:0 Führung in der 9. Spielminute über die Linie bugsierte. Bietigheim erarbeitet sich in der Folge ähnlich viele Chancen, wie Schwenningen, scheiterte aber ständig am glänzend aufgelegten Sinisa Martinovic im Schwenninger Tor. So blieb es zu Pause bei der knappen Führung.

Auch das zweite Drittel brachte einige Überzahlsituationen. Doch bevor es zu einer Strafe kam, hatte Kimmel das Glück des Tüchtigen und brachte sein Team in der 24. Spielminute mit 2:0 in Führung. Bietigheim hatte dann in Überzahl gleich mehrfach den Anschlusstreffer oder gar den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber wiederum an Sinisa Martinovic oder am Metall. Es blieb zur zweiten Pause beim 2:0 für die Gastgeber.

Im Schlussabschnitt legte Bietigheim nochmal etwas zu und drückte heftig auf das erste Tor. In der 45. Spielminute war es dann Philipp Quinlan, der nach Vorarbeit von PJ Fenton das 1:2 erzielte. Nun waren noch gute 15 Minuten zu spielen und die daraus resultierende Spannung war in der Halle deutlich zu spüren. Philipp Schlager konnte sich in der 49. Spielminute in Unterzahl durchsetzen, wurde aber am Torschuss gehindert. Es gab Penalty, zu dem er auch selbst antrat und an Mathias Lange im Bietigheimer Tor scheiterte. So blieb es bei der knappen Führung und bei Steelers, die weiterhin viel Druck machten. Die Hausherren wurden aber keineswegs überrannt. Sie verteidigten Ihr Drittel und die knappe Führung geschickt. Als Lange dann kurz vor Schluss zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis ging, gelang Jason Pinizzotto das erlösende dritte Tor (EmptyNet) für die Wild Wings.

In der Finalserie steht es nun 2:0 für die Wild Wings und am Dienstag in Bietigheim könnte bereits eine deutliche Vorentscheidung in der Serie fallen, wenn das nicht schon heute der Fall war. Es bleibt abzuwarten, ob die Steelers nochmal kontern können oder nun doch der langen und harten Halbfinalserie gegen Rosenheim Tribut zollen müssen.