Schwarzer Abend in Heilbronn

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Was haben Adler und Falken gemeinsam? Ein schwarzes Wochenende. Etliche Mannheimer zog es nach der 0:5 Schlappe ihrer Adler nach Heilbronn, um dort ihre Jungadler und ihren ehemaligen Torwart Mike Rosati zu unterstützen. Ausgerechnet Schwenningen war der Gegner und das barg einige Feinheiten in sich: Wild Wings und die Adler sind sich nicht unbedingt wohlgesonnen, und bei Schwenningen steht einer im Tor, der letzte Saison noch bei den Falken antrat: Marco Suvelo. Für Spannung war also gesorgt. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Die Wild Wings gewannen mit 4:0, die Fans aus Schwenningen waren laut und fröhlich - mal abgesehen von einigen Sprüchen, die nicht unbedingt hätten sein müssen, die Falken und die Adler gingen gleichermaßen frustriert nach Hause. Aus Mannheim waren nicht nur viele Rosati-und Jungadler-Fans gekommen, sondern auch hochkarätige Gäste aus der Führungsetage: Sportmanager Marcus Kuhl etwa, Adler-Trainer Bill Stewart und sein Assistent Rico Rossi. Die Adler-Spieler Robert Hock, Chistoph Ullmann und Tomas Martinec unterstützten mental die Falken, Sandra Martinec und Sohn Philipp waren mitgekommen und fieberten nun vor allem auch mit Mike Rosati. Jungadler-Coach Anders Olsson kam aus dem Notieren kaum mehr heraus. Er konstatierte nach Spielende, dass die Jungadler noch ein wenig nervös gewesen seien, dass es sicherlich einige Zeit brauche, um sie an das neue System zu gewöhnen, dass die Chance, in Heilbronn zu spielen, für die Youngster aber goldrichtig sei. Ähnlich sah es Rico Rossi, der vor allem Fabio Carciola eine gute Leistung bescheinigte. Adler-Trainer Bill Stewart lobte ebenfalls Carciola besonders und betonte grundsätzlich, dass "man nicht nach dem ersten Heimspiel über eine Mannschaft urteilen kann". Dies sei mal gerade das erste Wochenende gewesen, man müsse sicherlich noch viel arbeiten, aber das gelte auch für andere Teams". Mike Rosati gab er keine Schuld an der Niederlage, "er hat auch ein paar big saves gehabt". Stewart wie Rossi betonten, dass die Heilbronner Schüsse auf Marco Suvelo bedeutend leichter zu parieren gewesen seien als die Schwenninger Schüsse auf Rosati. Noch halten sich die Falken zurück beim Checken und beim zwingend nach vorne gehen. Aber, wie die Adler bemerkten, die Saison ist noch lang. Sie dachten dabei sicherlich zurück an die peinliche Schlappe gegen die Frankfurt Lions am Donnerstag. Übrigens befinden sich selbst die Kölner Haie im selben Boot, auch bei ihnen läuft noch nicht so viel zusammen. Von solchen Gedanken einigermaßen getröstet, machte man sich auf den Heimweg. Zwischen lauter Schwenningern, die voller Freude aus dem Häuschen war. Was man zwar von Heilbronner und Mannheimer Seite nicht gerne hörte, aber doch verständlich fand. Die Wild Wings unter Mike Bullard hatten sich den Sieg verdient. (avb)

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