„Schießte keins, kriegste eins“

Trainer Bernhard Kaminski musste sich mit den Hannover Indians den Lausitzer Füchsen geschlagen geben. (Foto: Jan Simecek - www.stock4press.de)Trainer Bernhard Kaminski musste sich mit den Hannover Indians den Lausitzer Füchsen geschlagen geben. (Foto: Jan Simecek - www.stock4press.de)
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Mit diesem Bonmot zeigte Indians-Coach Bernie Kaminski deutlich, woran es im Spiel seiner Jungs haperte. Dabei hatte es so gut begonnen. Die Lehren aus den beiden letzten Spielen wurden vom ECH befolgt. Sehr kontrolliert begann man die Partie, störte früh die Lausitzer und ließ sie nicht ins Angriffsdrittel. Die Folge war zunächst eine optische Überlegenheit, ohne besonders gefährlich zu sein. Die erste Riesenchance versiebte Fraser Clair in der sechsten Minute, Markus Sommerfeld verfehlte sechzig Sekunden später im Gegenzug nur knapp. Das Match wurde offener, das 1:0 lag in der Luft, als D.J. Jelitto und Clair nur sehr knapp scheiterten.  Zwischendurch durfte auch Indians-Goalie Thomas Ower sein Können zeigen, wurde aber bei weitem nicht so gymnastisch gefordert wie Jonathan Boutin. Trotzdem zeigte sich bereits jetzt die Konterstärke der Lausitzer Gäste und nur knapp scheiterten nacheinander Lehnigk und Ross. Bis dahin hätte es allerdings auch schon 3:1 heißen müssen.  Und diese schwache Chancenverwertung hatte Folgen. Der bis dahin eher farblose Matt McKnight zog verdeckt ab und Thomas Ower griff daneben. Anstatt einer deutlichen Führung lag man zurück.  Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Lausitz-Coach Dirk Rohrbach: „Das Team hat gerade das erste Drittel perfekt gespielt, aber auch im Verlauf der Partie nicht nachgelassen. Dazu war unser Keeper stark und souverän.“

Noch schlimmer nur 120 Sekunden nach Drittelbeginn. Marc Derlago setzte sich im Zweikampf mit Tobias Stolikowski durch und überwand Ower. Der Schock saß tief, ließ Indians-Coach Kaminski immer unruhiger werden. Seine Mannen ließen zwar das Publikum den Willen zum Aufholen spüren, verlegten sich jedoch immer mehr auf Einzelaktionen oder versuchten im letzten Moment den sicheren Pass, der erfolglos blieb. Wenn nichts klappt, dann verlässt einen auch das Glück. Jamie Chamberlain und Sven Gerbig zielten wohl zu exakt, Jelitto versuchte sich direkt vor Boutin, aber dieser verschob geschickt das Tor und auch diese Möglichkeit war vertan. Die Folge der stärker werdenden Nervosität auf Indians-Seite war die erste Zeitstrafe nach 35 Minuten wegen zu vieler Spieler auf dem Eis und jetzt hatten die Gastgeber auch einmal Glück. Derlago traf nur den Pfosten und es blieb beim 0:2. Ein Weckruf indes war dies nicht. Iim Gegenteil: Im ersten eigenen Powerplay hatten die Lausitzer ein Plus an Konterchancen (Björn Bombis, Marcus Sommerfeld).

Wie zuletzt üblich zeigten sich die Indians zu Beginn des dritten Speilabschnittes sehr engagiert, aber weiterhin ungefährlich. Die Gäste, die ihr Konterspiel aus einer verstärkten Deckung voll durchspielten, hatten wenig Probleme, die zwar disziplinierten, aber ineffizienten Gastgeber unter  Stress zu halten. Besonders McKnight, Derlago, und Straube taten sich hervor, während auf Indians-Seite bis auf Ower kein Akteur Normalform zeigte.


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