SC Riessersee steht im Halbfinale – Freiburg und Weißwasser feiern KlassenerhaltDEL2-Play-offs kompakt

Der SC Riessersee war den Eispiraten Crimmitschau am Ende doch einen Schritt voraus. (Foto: dpa/picture alliance)Der SC Riessersee war den Eispiraten Crimmitschau am Ende doch einen Schritt voraus. (Foto: dpa/picture alliance)
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Play-off-Viertelfinale:

SC Riessersee – Eispiraten Crimmitschau 5:2 (2:0, 0:1, 3:1)

Play-off-Endstand: 4:3

0:2 stand es nach den ersten beiden Partien, mit 4:3 geht die Serie nach dem heutigen entscheidenden Spiel nun trotzdem an das Team des SC Riessersee, das nun im Play-off-Halbfinale auf den ESV Kaufbeuren trifft. Jared Gomes (5.) und Richard Mueller in Überzahl (12.) brachten die Gastgeber im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt traf lediglich Robin Soudek, der für die Eispiraten den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Ein Doppelpack von Florian Vollmer im dritten Drittel (47. und 50.) brachte den SC Riessersee zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung, der Treffer zum 2:4 durch Dominic Walsh folgte lediglich 37 Sekunden später. Knapp zwei Minuten vor Schluss war es dann erneut Richard Mueller, der auf heimischem Eis den Halbfinal-Einzug für sein Team perfekt machte.

Play-downs, 1. Runde:

Wölfe Freiburg – Tölzer Löwen 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)

Play-down-Endstand: 4:3

Nach dem 5:2-Heimsieg im siebten und entscheidenden Spiel der ersten Play-down-Runde sind die Wölfe Freiburg sportlich für die Teilnahme am Spielbetrieb der DEL2 in der Saison 2018/19 qualifiziert. Im ersten Drittel war lediglich Nikolas Linsenmaier für Freiburg erfolgreich, traf dafür aber gleich zweifach (16. und 18.). Bis zum nächsten Tor mussten sich die Zuschauer etwas gedulden, der 2:0-Zwischenstand blieb bis zur zweiten Pause bestehen. Nach 53 Sekunden im letzten Drittel markierte Johannes Sedlmayr in Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer aus Sicht der Gäste. In der 49. Minute stellte Marc Wittfoth jedoch zunächst den alten Abstand wieder her, ehe Lukas Zib rund eineinhalb Minuten später in Überzahl auf 4:1 erhöhte. Zwar konnte auch Marcel Rodman in der 58. Minute eine Überzahlsituation zum 2:4 nutzen, nach dem Empty-Net-Goal von Philipp Rießle in Unterzahl rund eine Minute vor Schluss war die Entscheidung jedoch gefallen. 

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 6:3 (2:1, 1:2, 3:0)

Play-down-Endstand: 4:3

Auch die Lausitzer Füchse verabschieden sich nach dem 6:3-Sieg gegen Bayreuth erfolgreich in die Sommerpause. Nach dem Führungstreffer durch Feodor Boiarchinov in der siebten Spielminute konnte Eugen Alanov Mitte des ersten Drittels in Überzahl ausgleichen, ehe auch David Kuchejda in Überzahl punktete und seine Füchse mit 2:1 in die erste Drittelpause brachte. In der 24. Spielminute markierte Roope Ranta das 3:1, ehe Bayreuth durch Treffer von Sergej Stas (27.) und Michal Bartosch (30.) der 3:3-Ausgleich gelang. Im letzten Drittel fanden die Füchse die passende Antwort. In der 49. Minute traf Roope Ranta erneut, knapp zehn Minuten später folgte die 5:3-Führung durch Anders Eriksson, der 19 Sekunden vor Schluss auch noch ins leere Tor traf und den Endstand so auf 6:3 festsetzte. Durch die Niederlage der Tölzer Löwen gegen Freiburg stehen mit Bad Tölz und Bayreuth die Teilnehmer der zweiten Play-down-Runde fest.

Damit kommt es zu folgenden Paarungen:

Play-off-Halbfinale:

SC Riessersee – ESV Kaufbeuren

Bietigheim Steelers – Löwen Frankfurt

Play-downs, 2. Runde:

Tölzer Löwen – Bayreuth Tigers