SC Riessersee: Stefan Endraß wird Manager Ex-Profi übernimmt am 1. April 2018

Machertrio: Springer, Weisenburger, Endraß. (C.Elsner )Machertrio: Springer, Weisenburger, Endraß. (C.Elsner )
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Im Riessersee Hotel wurde nicht nur der künftige Geschäftsführer der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs GmbH durch den Gesellschafter Udo Weisenburger vorgestellt, sondern auch der neue Mitgesellschafter Klaus Springer. „Als gelernter Bankkaufmann, Absolvent der Fachhochschule Frankfurt am Main und Mitglied der CAIA Association gründete ich im Jahr 2016 die Firma Carrier Capital UG (haftungsbeschränkt). Die Philosophie des Unternehmens ist es, Not leidenden Unternehmen eine Plattform zu bieten, um auf den Wachstumspfad zurückkehren zu können. Der SC Riessersee verkörpert eine immense Tradition und ist einer der renommiertesten Clubs im Deutschen Eishockey. Herr Weisenburger hat bereits wertvolle Arbeit geleistet, um den Verein zu alter Stärke zurückzuführen. Diesen Weg gemeinsam mit Herrn Weisenburger weiterzugehen, ist mir in hohem Maße auch ein persönliches Anliegen”, so Klaus Springer zu seinem Engagement bei den Werdenfelsern.

Ab dem 1.April 2018 wird Stefan Endraß den Posten des Geschäftsführers beim Traditionsverein übernehmen.

Der 35-jährige Diplom-Kaufmann war zuletzt Geschäftsführer beim EV Landshut. Dort übernahm er im Mai 2016 das Ruder und brachte das eigentlich schon gesunkene Schiff wieder auf Kurs. Als er den EV Landshut im Dezember 2017 verließ, stand der Club auf Platz 1 der Oberliga Süd. Stefan Endraß, der früher selbst aktiver Eishockeyprofi war, durchlief die Nachwuchsmannschaften des EV Füssen und spielte im Herrenbereich u.a. für die Tölzer Löwen, den ESV Kaufbeuren, die Straubing Tigers und Augsburger Panther sowie in der Saison 2000/01 für den SC Riessersee. Nach der Saison 2007/08 hängte er mit erst 26 Jahren aber seine Schlittschuhe an den Nagel. „Ich habe neben dem Sport an der FernUniversität Hagen Wirtschaftswissenschaften studiert und mein Studium neigte sich dem Ende zu. Im Eishockey lief es auch nicht mehr so gut, so dass damals einfach die Zeit für mich gekommen war, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen“, so Endraß. Nach einem Praktikum in München bei einer Unternehmensberatung zog es Endraß in die Schweiz, wo er seinen ersten Job als Banker antrat. Es folgte ein Engagement bei der Bayerischen Landesbank in München, ehe ihn der Deutsche Eishockey-Bund 2014 als Leiter Marketing & Events verpflichtete.

Wie kam der Kontakt Zustande?

„Herr Weisenburger und ich kennen beide jemanden, der uns schon im Oktober letzten Jahres das erste Mal zusammengebracht hat. Dieser Herr wusste wohl, dass Herr Weisenburger perspektivisch einen Geschäftsführer für den SCR braucht und dass ich in Landshut nicht gerade glücklich bin.“

Warum der SCR?

„Als es im Dezember entschieden war, dass der EV Landshut und ich künftig getrennte Wege gehen, hatte ich eigentlich schon den Entschluss gefasst, zurück in die freie Wirtschaft zu wechseln oder mein eigenes Unternehmen zu gründen. Nach einem weiteren persönlichen Treffen mit Herrn Weisenburger war ich allerdings sehr beeindruckt von dem, was dieser Mann schon alles in den SC Riessersee investiert hatte und wie er den SCR liebt und lebt. Schlussendlich war das dann der ausschlaggebende Grund für meine Zusage.“

Ziele:

„Sportlich läuft es in der aktuellen Saison bisher ja wirklich super. Die Mannschaft spielt sehr gut und steht nicht unverdient auf dem 2. Tabellenplatz. Und natürlich wollen wir auch in den kommenden Jahren unseren Fans und Sponsoren ein attraktives Eishockey bieten und oben mitspielen. Aber alles auf Grundlage einer soliden wirtschaftlichen Basis. Es wird von mir erwartet, dass ich dem SC Riessersee eine neue und nachhaltige Struktur gebe und Rahmenbedingungen schaffe, damit der Club sich operativ wirtschaftlich selbst trägt. Und an diesem Ziel werden meine Kollegen und ich jeden Tag hart arbeiten.“

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