SC Riessersee schließt DEL2-Hauptrunde als Erstplatzierter abPre-Play-offs starten am Dienstag

Der SC Riessersee hat die DEL2-Hauptrunde gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Der SC Riessersee hat die DEL2-Hauptrunde gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Die Play-down-Paarungen der ersten Runde standen wie gemeldet schon am Freitag fest. Weißwasser trifft auf Bayreuth und Freiburg auf Bad Tölz.

EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars 5:3 (1:0, 2:1, 2:2)

Mit dem Heimsieg über die Ravensburg Towerstars schließt der EC Bad Nauheim die Hauptrunde auf dem fünften Tabellenplatz ab und ist daher für die direkte Play-off-Teilnahme qualifiziert. Im ersten Drittel traf lediglich Radek Krestan auf Seiten der Hausherren – und das bereits 43 Sekunden nach Spielbeginn. In der 27. Minute glich Carter Proft in Überzahl für Ravensburg aus, durch weitere Powerplay-Treffer von Radek Krestan (33.) und Marcel Brandt (40.) lag Bad Nauheim nach zwei Dritteln mit 3:1 vorn. Im letzten Abschnitt sorgte Jakub Svoboda für den 2:3-Anschlusstreffer (43.), bevor Dennis Reimer in der 50. Minute den alten Abstand wieder herstellte. Das 3:4 durch Brian Roloff folgte in der 52. Minute, rund zwei Minuten vor Schluss setzte James Livingston in Überzahl den Endstand auf 5:3 fest.

Eispiraten Crimmitschau – Heilbronner Falken 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

Die Heilbronner Falken rückten durch den Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten aus Crimmitschau auf den neunten Tabellenplatz vor, in den Pre-Play-offs warten nun die Dresdner Eislöwen. Zwar gingen die Eispiraten zu Beginn des ersten Drittels durch Ivan Ciernik in Führung, doch in der 15. Minute konnte Brandon Alderson für Heilbronn ausgleichen. Kevin Lavallée erzielte in der 37. Minute in Unterzahl die Führung zugunsten der Gäste, ehe Mark Heatley 17 Sekunden vor Schluss ins leere Crimmitschauer Tor traf und für die Entscheidung sorgte.

ESV Kaufbeuren – Dresdner Eislöwen 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)

Als Bonus zur direkten Play-off-Qualifikation sicherte sich der ESV Kaufbeuren nach dem Heimsieg über Dresden auch das Heimrecht. Im ersten Drittel dauerte es nicht einmal zweieinhalb Minuten, bis Sami Blomqvist (16., Unterzahl) und Jere Laaksonen (19.) ihr Team mit 2:0 in Führung brachten. Zu Beginn des zweiten Drittels traf Blomqvist erneut und erhöhte in der 23. Minute auf 3:0. Für die Gäste war in der 36. Spielminute Martin Davidek erfolgreich, die restlichen Treffer fielen jedoch wieder zugunsten der Gastgeber. Zunächst netzte Daniel Oppolzer in der 55. Minute in Überzahl zum 4:1 ein, das 5:1 durch Christoph Kiefersauer folgte in der 57. Spielminute und blieb daraufhin bis zum Ende bestehen.

Kassel Huskies – Bietigheim Steelers 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)

Mit dem Beenden der Hauptrunde auf den Plätzen sechs und zwei sind sowohl Kassel als auch Bietigheim direkt für die Viertelfinalrunde qualifiziert. Bereits nach einer guten Minute brachte Benjamin Hüfner die Steelers in Führung, in der elften Spielminute glich Tyler Gron für Kassel aus. Zu Beginn des zweiten Drittels traf Matt McKnight (25.), Tyler McNeely erhöhte daraufhin in der 27. Minute auf 3:1 für Bietigheim. Zwar konnte Alex Roach in der 51. Minute noch eine Überzahlsituation zum 2:3-Anschlusstreffer nutzen, nach dem Empty-Net-Goal von Matt McKnight 34 Sekunden vor Schluss gingen jedoch trotzdem die Steelers als Sieger vom Eis.

Löwen Frankfurt – Tölzer Löwen 8:4 (4:1, 3:2, 1:1)

Die meisten Tore fielen am Abend in Frankfurt – am Ende stand es 8:4 für die Gastgeber. Durch Treffer von Lukas Koziol (4., Überzahl), Wade MacLeod (9.), Clarke Breitkreuz (10.) und Patrick Jarrett (14.) ging Frankfurt schon im ersten Drittel mit 4:0 in Führung, nur drei Sekunden vor der Pause traf Joonas Vihko in Überzahl zum 1:4 aus Bad Tölzer Sicht. In der 23. Minute stellte Brett Breitkreuz den alten Abstand wieder her (23., Powerplay). Auf Seiten der Gäste waren daraufhin Casey Borer (28.) und Marcel Rodman (33.) erfolgreich, doch die Hausherren hatten eine gute Antwort parat: Sowohl Wade MacLeod (Überzahl), als auch Clarke Breitkreuz trafen innerhalb von nur einer Minute erneut und schraubten den Spielstand bis zur 37. Minute auf 7:3 nach oben. Im letzten Drittel markierte Lukas Koziol, ebenfalls mit seinem zweiten Tor, in Überzahl das 8:3. Den letzten Treffer der Partie erzielte Chris St. Jacques in der 54. Minute. Bad Tölz trifft nun in den Play-downs auf die Wölfe Freiburg; zwischen Frankfurt und Kassel kommt es in der ersten Play-off-Runde zum Hessenderby.

SC Riessersee – Bayreuth Tigers 5:2 (3:1, 0:0, 2:1)

Während der SC Riessersee durch den heutigen Sieg bis an die Tabellenspitze kletterte und die Hauptrunde dementsprechend als Erstplatzierter beendet, steht den Bayreuth Tigers eine Playdown-Runde gegen die Lausitzer Füchse bevor. Innerhalb von zwei Minuten brachten Andreas Driendl, der in Überzahl erfolgreich war (9.), und Julian Eichinger die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Anthony Luciani traf in der zwölften Minute zum 1:2, 34 Sekunden vor der Pause folgte die 3:1-Führung durch Richard Mueller. Nach einem torlosen zweiten Drittel legte Richard Mueller in der 42. Minute in Überzahl nach. In der 48. Minute traf auch Andreas Driendl in Überzahl erneut und sorgte für die 5:1-Führung für den SC Riessersee, ehe Sergej Stas in der 56. Spielminute den 5:2 Endstand festsetzte.

Wölfe Freiburg – Lausitzer Füchse 2:4 (1:0, 0:3, 1:1)

Die Lausitzer Füchse können nach dem Auswärtssieg in Freiburg positiv in die Playdowns starten. Kurz vor Ende des ersten Drittels brachte Enrico Saccomani die Wölfe in Führung. David Kuchejda gelang in der 27. Minute der Ausgleichstreffer, bevor Christian Neuert gleich zweifach traf (30. und 31.) und die Partie zugunsten der Füchse drehte. Den 2:3-Anschlusstreffer erzielte Dennis Meyer in der 46. Minute, ehe Jakub Kania rund 30 Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal den Sack zu machte.


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