SC Riessersee punktet trotz vieler AusfälleDEL2 kompakt

Die Bietigheim Steelers gewannen - mussten einen Punkt aber dem arg dezimierten SC Riessersee überlassen. (Foto: dpa)Die Bietigheim Steelers gewannen - mussten einen Punkt aber dem arg dezimierten SC Riessersee überlassen. (Foto: dpa)
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Was für eine Leistung des SC Riessersee: Zwar mussten sich die Garmischer dem Tabellenführer Bietigheim Steelers geschlagen geben, holten beim 3:4 (1:0, 0:2, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen aber einen Punkt – und das, obwohl der SCR gleich auf acht Spieler verzichten musste. Die Gäste führten nach Treffern von Dominic Auger und zweimal Benjamin Zientek schon mit 3:1, nachdem Andreas Driendl Riessersee in Führung gebracht hatte. Doch Mattias Beck und Roope Ranta sorgten dafür, dass nach 60 Minuten noch nicht Schluss war. Im Penaltyschießen entschied David Wrigley die Partie.

Einen 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)-Sieg verbuchten die Kassel Huskies gegen die Starbulls Rosenheim. Die 2:0-Führung durch Thomas Merl und Manuel Klinge beantwortete Tyler McNeely zwar mit dem Anschlusstreffer. Doch Phil Hungerecker und Corey Mapes sorgten für klare Verhältnisse.

Eine klare Angelegenheit war das 6:1 (1:0, 3:1, 2:0) der Ravensburg Towerstars gegen die Eispiraten Crimmitschau. Den einzigen Treffer der Westsachsen erzielte Mark Lee. Zu diesem Zeitpunkt führte Ravensburg aber schon mit 4:0 – verantwortlich dafür zeichneten Daniel Schwamberger, Adriano Carciola, Lukas Slavetinsky und Jonas Schlenker. Im letzten Drittel legten Sören Sturm und nochmal Slavetinsky zum Endstand nach.

Die Dresdner Eislöwen brauchten gegen den Tabellenletzten Heilbronner Falken die Verlängerung, um mit 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) zu gewinnen. Die Gäste führten durch Richard Gelke, ehe Brendan Cook und Teemu Rinkinen das Spiel zunächst drehten. Jonathan Harty schickte die Partie in die Verlängerung, die Rinkinen nach 54 Sekunden beendete.

Die Lausitzer Füchse führten gegen die Löwen Frankfurt mit 1:0 und 3:2 – mussten sich aber mit 3:5 (1:1, 1:1, 1:3) geschlagen geben. Beide Führungstreffer für Weißwasser markierte Dennis Palka; außerdem war Sean Fischer zum 1:1 erfolgreich. Für Frankfurt war zunächst Richard Mueller zweimal erfolgreich, ehe David Cespiva, Brett Breitkreuz und Matt Pistilli das Spiel in den letzten viereinhalb Minuten drehten.

Spannend war es auch im Breisgau, wo der EHC Freiburg mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen den EC Bad Nauheim siegreich war. Die Pausenführung der Wölfe nach einem Tor von Radek Duda konterten die Hessen mit den Treffern von Juuso Rajala und Joel Johansson. Schon nach 46 Sekunden im letzten Drittel traf Marc Wittfoth zum 2:2. Im Penaltyschießen war Márton Vas für Freiburg erfolgreich.

Die Bayreuth Tigers führten gegen den ESV Kaufbeuren durch Sergej Stas und Sebastian Busch schon mit 2:0, verloren aber mit 2:5 (1:0, 1:2, 0:3). Die Allgäuer freuten sich über die Treffer von Sami Blomqvist (2), Daniel Oppolzer, Simon Schütz und Jere Laaksonen. Der Kaufbeurer Onrej Pozivil kassierte schon in der achten Minuten eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks.