SC Riessersee: Mit Geschlossenheit zum Erfolg

Riessersee: Rettung in letzter SekundeRiessersee: Rettung in letzter Sekunde
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Ob TJ Guidarelli, Tyson Mulock oder Jade Galbraith – über Jahre hinweg glänzten die Ausländer des SC Riessersee als Topscorer der Liga. Vor diesem Hintergrund fällt ein Blick auf die Scorerwertung dieses Jahr eher überraschend aus. Troy Bigam, punktbester SCR-Spieler, liegt mit 13 Punkten in 12 Spielen auf Platz 18. Grund zur Sorge besteht bei den Werdenfelsern aber nicht. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine große Geschlossenheit aus, in der jeder Spieler seine Aufgaben erfüllt.

Besonders gut gelang dies Überraschungs-Neuzugang Matthias Wikström. Beim hart umkämpften 5:3-Sieg (0:1,3:0,2:2) gegen die Heilbronner Falken gelang dem gebürtigen Schweden mit deutschem Pass der wichtige Ausgleich, als die Garmischer einem Rückstand nach einem schwachen ersten Abschnitt hinterherliefen. Dieser Treffer brachte den SC Riessersee nun voll in Fahrt. Simon Maier und Ken Magowan erhöhten auf 3:1 und nutzten die individuellen Fehler der ansonsten guten Falken eiskalt aus. Marcus Bleicher gefiel, was er sah: „Ab dem zweiten Drittel waren wir dann auch fast in allen Belangen überlegen“. Im Schlussabschnitt machten Rob Brown und erneut Ken Magowan dann alles klar, auch wenn die Heilbronner jeweils verkürzen konnten. Ein Arbeitssieg, der Selbstvertrauen für die Sonntags-Partie in Bremerhaven brachte.

Bei den krisengebeutelten Norddeutschen konnte der SC Riessersee mit einem hochverdienten 3:1-Sieg (1:1,2:0,0:0) die Punkte einsacken. Lindmarks Führung glichen die Gastgeber noch aus. Doch gegen die Tore von Matthias Wikström und Brad Self waren sie am Ende machtlos. Der Kanadier hätte sogar für eine deutlichere Führung sorgen können, scheiterte aber mehrmals in aussichtsreicher Position. Chancen auf den Ausgleich hatten die Fishtown Pinguins zwar, aber Mark McArthur hielt seinen Kasten sauber. Und für seine Vorderleute gab es mächtig Lob vom zu Recht stolzen Trainer: „Vom ersten Bully an hat alles gepasst - läuferisch, technisch und von der Disziplin her war ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden“. Nach nun vier Siegen in Folge hat der SC Riessersee den Anschluss an die Play-Off-Plätze geschafft und kann am kommenden Freitag ohne Druck zum souveränen Tabellenführer nach Kassel reisen. Da macht es auch nichts, dass der diesjährige Liga-Topscorer ausnahmsweise mal nicht aus Garmisch kommt. (AL)

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