SC Riessersee ist zehnter Play-off-TeilnehmerDEL2 kompakt

Torhüter Matthias Nemec kann sich mit dem SC Riessersee auf die Play-offs konzentrieren. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Torhüter Matthias Nemec kann sich mit dem SC Riessersee auf die Play-offs konzentrieren. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Damit kommt es nun zu folgenden Paarungen:

Pre-Play-offs:

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars

EHC Bayreuth – SC Riessersee

(Termine: 7., 10., 12. März)

Viertelfinale:

Bietigheim Steelers – schlechter platzierter Sieger der Pre-Play-offs

Löwen Frankfurt – besser platzierter Sieger der Pre-Play-offs

Kassel Huskies – Lausitzer Füchse

Dresdner Eislöwen – ESV Kaufbeuren

(Termine: 14., 17., 19., 21., 24., 26. und 28. März)

Play-downs, 1. Runde:

EC Bad Nauheim – Eispiraten Crimmitschau

Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken

(Termine: 14., 17., 19., 21., 24., 26. und 28. März)

Der letzte Hauptrunden-Spieltag:

Eispiraten Crimmitschau – SC Riessersee 2:5 (0:3, 2:1, 0:1)

Die Garmischer hatten die vermeintlich leichte Aufgabe beim DEL2-Schlusslicht zu bestreiten – und tatsächlich fiel die Entscheidung schon in den ersten 24 Minuten, als Andreas Driendl (2), Michael Rimbeck und Andreas Eder für einen 4:0-Vorsprung der Gäste sorgten. Philipp Halbauer und Ivan Ciernik verkürzten zwar auf 2:4, doch Stephan Wilhelm machte mit einem Empty-Net-Goal (59.) alles klar.

EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

Die Roten Teufel machten alles, um im Falle eines Riesserseer Aussetzers bereit zu sein. Schon nach gut fünf Minuten führte Bad Nauheim durch Nick Dineen und Vitalij Aab mit 2:0. Ein Unterzahltor von Charlie Sarault brachte das 3:0. Die Gäste waren nur durch Adam Lapsansky erfolgreich; den Schlusspunkt setzte Nick Dineen für den EC Bad Nauheim, der nun in den Play-downs um den Klassenerhalt spielen muss. Die Towerstars, die auf Rang zehn zurückfielen, verloren zudem Torhüter Jonas Langmann, der aufgrund von unsportlichen Verhaltens eine Matchstrafe kassierte.

Bietigheim Steelers – Kassel Huskies 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)

Ein Spitzenspiel, in dem es abgesehen vom Prestige um nichts ging. Der Hauptrundenmeister traf nur durch Marcel Rodman; die als Dritte feststehenden Huskies waren durch Braden Pimm (2), Jens Meilleur und Phil Hungerecker erfolgreich.

Löwen Frankfurt – EHC Bayreuth 6:1 (3:0, 2:0, 1:1)

Die Hessen nutzten die Partie, um sich für die Play-offs warmzuspielen. Der einzige Tigers-Treffer fiel durch Michal Bartosch, als es schon 6:0 für Frankfurt stand. Die Löwen-Tore markierten David Cespiva (2), Brett Breitkreuz, Lukas Laub, C.J. Stretch und Pawel Dronia.

Starbulls Rosenheim – Dresdner Eislöwen 0:7 (0:3, 0:2, 0:2)

In beeindruckender Manier sicherte sich Dresden Platz vier und damit das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale. Tomas Schmidt (2), Teemu Rinkinen, Brendan Cook, Dominik Grafenthin, Eric Valentin und Alexander Höller trafen. Drei Treffer (!) erzielten die Gäste in Unterzahl.

ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse 5:1 (1:0, 2:1, 2:0)

Im Falle eines Dresdner Ausrutschers hätten sich die Kaufbeurer mit diesem Sieg noch Rang vier schnappen können, nun geht der ESVK als Fünfter ins Rennen. Jeere Lakksonen, Joona Karevaara, Sami Blomqvist, Simon Schütz und Daniel Oppolzer trafen für die Allgäuer, André Mücke für Weißwasser. Kaufbeuren musste eine Spieldauerstrafe gegen Jeff Szwez wegen Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich hinnehmen.

Heilbronner Falken – EHC Freiburg 3:4 (1:0, 1:1, 1:3)

Im Baden-Württemberg-Derby sicherten sich die Wölfe als Siebter die beste Ausgangslage für die Pre-Play-offs. Dreimal gingen allerdings die Falken durch Marius Stöber, Rylan Schwartz und Steven Bär in Führung, Márton Vas, Yannick Mund und Christian Billch trafen jeweils zum Ausgleich – ehe Billich auch den Siegtreffer in der 55. Minute markierte. Die Gäste vergaben in der 46. Minute zudem noch einen Penalty.