SC Riessersee bleibt das Team der StundeDEL2 kompakt

Der SC Riessersee setzt sich gegen die Löwen Frankfurt durch. (Foto: dpa/picture alliance)Der SC Riessersee setzt sich gegen die Löwen Frankfurt durch. (Foto: dpa/picture alliance)
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Heilbronner Falken – Bietigheim Steelers 6:5 (1:2, 3:1, 1:2, 1:0) n.P.

Das württembergische Derby geht an die Falken, die im Penaltyschießen die besseren Nerven hatten. Mark Heatley, der Ex-Bietigheimer, eröffnete das rege Toreschießen mit dem 1:0. Eine Fünf-Minuten-Strafe für Kevin Lavallée nutze Dominic Auger zum 1:1-Ausgleich (10:00). Matt McKnight erhöhte drei Minuten und 33 Sekunden später auf 2:1 für die Gäste. Das Mitteldrittel ging klar an die Falken, denn binnen zwölf Minuten konnten sie durch Brandon Alderson, Richard Gelke und Mark Heatley auf 4:1 davonziehen. Ein Powerplay für die Steelers konnte Swan Weller nutzen, um den 3:4-Anschlusstreffer zu erzielen. Im Schlussdrittel konnten die Steelers wieder in Führung gehen, Tyler McNeely und Frédérik Cabana trafen nach 45 und 54 Minuten zum zwischenzeitlichen 5:4. Doch Justin Kirch gönnte den Steelers nicht den Sieg und traf 2:15 Minuten vor Ende zum 5:5-Ausgleich. Im Penaltyschießen trafen dann Justin Kirsch und Brandon Alderson bei den Falken, während bei den Steelers keiner treffen konnte.

ESV Kaufbeuren – EHC Freiburg 5:0 (0:0, 0:0, 5:0)

Etwas zäher ging es in Kaufbeuren zu; dort mussten Fans beider Lager knapp 43 Minuten auf einen Treffer warten. Erst im dritten Drittel konnte Kaufbeuren treffen aber dann auch alle fünf Tore für sich verbuchen. Charlie Sarault, Denis Pfaffengut, Daniel Oppolzer, Jere Laaksonen und zum Schluss wieder Charlie Sarault warten die Torschützen für den ESV, die damit auf Play-off-Kurs bleiben.

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen 3:1 (2:1, 1:0, 0:0)

Das Sachsen-Derby ging an die Hausherren, die das Spiel mit 3:1 für sich entschieden. In der vierten Spielminute traf der Mann des Spiels, Robbie Czarnik, zum ersten Mal an diesem Abend. Nick Huard glich bereits in der elften Minute aus. Czarnik konnte dann in der 16. Minute die Eispiraten wieder in Führung bringen und den Schlusspunkt des ersten Drittels setzen. Im Mittelabschnitt war es wiederum Czarnik, der in der 32. Minute mit dem 3:1 den Schlusspunkt in diesem spannenden Derby setzte. Die Eispiraten bleiben den Eislöwen damit dicht auf den Fersen im Kampf um die Plätze, die das Heimrecht in den Play-offs bedeuten.

SC Riessersee – Löwen Frankfurt 6:3 (2:1, 2:0, 2:2)

Der SC Riessersee ist momentan das Team der Stunde und steht nach dem Spiel auf dem zweiten Tabellenplatz. Sechs Minuten waren gespielt, da traf Dominik Tiffels zur 1:0-Führung für die Löwen Frankfurt. Der SCR konterte durch Felix Thomas in der siebten Minute und Valentin Gschmeißner und ging mit 2:1 in Führung. Im Mitteldrittel zog der SC Riessersee durch zwei weitere Tore von Julian Eichinger und Andreas Eder, jeweils im Powerplay, auf 4:1 davon. Im Schlussdrittel waren 47 Minuten gespielt, ehe Stephan Wilhelm das 5:1 erzielte. Kurz keimte nochmal Hoffnung bei den Löwen auf, denn ein Doppelschlag binnen 13 Sekunden durch C.J. Stretch und Matthew Pistill brachte das 3:5 aus Sicht der Löwen. Aller Hoffnung zum Trotz traf dann Mattias Beck eine Sekunde vor Schluss ins leere Tor zum 6:3-Endstand.

Tölzer Löwen – Bayreuth Tigers 5:4 (0:3, 3:1, 1:1, 1:0) n.V.

Das bayrische Duell zwischen dem Tabellenvorletzten und -letzten entschied der Aufsteiger für sich, wobei die Tiger am Anfang tonangebend waren und im ersten Drittel den Spielstand auf 3:0 anhoben. Sergej Stas, der an allen vier Toren der Gäste beteiligt war, traf zum 1:0 in der siebten Minute. Anthony Luciani, ebenfalls an allen vier Treffern beteiligt, erhöhte in der elften und 20. Minute auf 2:0 und 3:0. Im zweiten Drittel verkürzte Joonas Vihko auf 1:3 in (25:26), ehe Sergej Stas sechs Minuten später auf 4:1 erhöhte. Chris St. Jacques ließ es sich dann nicht nehmen, nach 34 Minuten nochmals auf 2:4 zu verkürzen. Kurz vor der Pause das 3:4 durch Klaus Kathan, mit dem es in die zweite Pause ging. Marcel Rodman traf im Powerplay nach 47 Minuten zum Ausgleich, der gleichbedeutend mit der Verlängerung war. Dort dauerte es genau 63 Sekunden, ehe Johannes Sedlmayr den Sieg für die Gastgeber und den Punktegleichstand in der Tabelle bedeutet.

Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse 6:2 (3:1, 2:0, 1:1)

Die Ravensburger bleiben im Play-off-Rennen und gewinnen gegen die Füchse aus der Lausitz mit 6:2. Roope Ranta traf zur 1:0-Führung für die Füchse in der achten Minute. Diese wurde durch Brian Roloff in der zwölften Minute egalisiert, ehe Thomas Supis auf 2:1 und Sören Sturm auf 3:1 für die Towerstars erhöhten. Im Mitteldrittel traf Carter Proft doppelt, einmal im Powerplay nach 23 Minuten sowie bei voller Stärke beider Mannschaften nach 27 Minuten. Im letzten Drittel verkürzte Artur Tegkaev auf 2:5 nach 44 Minuten. Nach 54 Minuten setzte Brian Roloff mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 6:2 für die Gastgeber.

EC Bad Nauheim – Kassel Huskies 4:3 (0:0, 3:3, 0:0, 1:0) n.V.

Das Hessen-Derby können die Roten Teufel Bad Nauheim für sich entscheiden und bleiben im Rennen um die Pre-Play-offs. Das Derby brauchte aber über 20 Minuten, um in Fahrt zu kommen, denn die Tore in der regulären Spielzeit fielen allesamt im Mittelabschnitt. 2:18 Minuten im zweiten Abschnitt waren gespielt, da traf Cody Sylvester das erste Mal für die Hausherren. Doch Kevin Maginot in der 25. Spielminute und Braden Pimm in der 27. Minute brachten die Huskies in Führung. Doch diese hielt nicht lange, denn in Unterzahl in der 30. Minute traf James Livingston zum 2:2. David Kuchejda brachte Kassel dann erneut in Führung nach 32 Minuten. Wiederum Cody Sylvester, diesmal im Powerplay, traf 17 Sekunden vor der Pause zum 3:3. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Verlängerung, die Leon Niederberger nach 2:15 Minuten mit dem Siegtreffer der Kurstädter beendete.

DEL2 PlayOffs

Samstag 20.04.2019
Ravensburg Towerstars Ravensburg
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Löwen Frankfurt Frankfurt
Montag 22.04.2019
Löwen Frankfurt Frankfurt
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Ravensburg Towerstars Ravensburg